SchulSozialPädagogik an Gymnasien und Sekundarschulen

ISSP - Institut für Schulsozialpädagogik
In Berlin

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Beschreibung

Ziele der schulsozialpädagogischen Beratung sind im Einzelnen: Förderung individueller Leistungspotenziale und der Selbstmotivation. Stärkung der intrapersonalen Kompetenz (Introspektionsfähigkeit). Vermittlung von Kompetenzen der Konfliktbewältigung im schulischen und familiären Umfeld. Förderung der Stressresistenz. Vermittlung von Erklärungsmodellen und Interpretationshilfen für Verhaltensauffälligkeiten. Verbesserung der kommunikativen Kompetenz in Problemsituationen. Einsatz eines konstruktiven Beratungsinstrumentariums bei Mobbing.
Gerichtet an: Lehrer, Sozialpädagogen, Erzieher, sonstige Interessenten aus dem pädagogischen Bereich und der Sozialen Arbeit

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Wo und wann

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auf Anfrage
Berlin
Boxhagener Str. 16, 10245, Berlin, Deutschland
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Berlin
Boxhagener Straße 16, Alte Pianofabrik, 10245, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

keine

Dozenten

Annette Just
Annette Just
Schulsozialpädagogik

Themenkreis

Die Weiterbildung „Qualifizierung zur SchulSozialPädagogik an Gymnasien und Sekundarschulen“ vermittelt das Know-How, um bei Schulproblemen sowohl den direkt Betroffenen als auch Lehrern, Eltern, Geschwistern, Mitschülern zur Seite zu stehen. Sie lernen, nicht nur im direkten Beratungskontakt mit Schülern, sondern auch durch Einbindung und Stärkung des gesamten Umfeldes wirksam zu werden.


Die Weiterbildung bereitet Sie auf den Einsatz in der schulsozialpädagogischen Beratung nach dem Konzept des ISSP vor. Sie können das Gelernte jedoch auch in jeder anderen Konstellation anwenden, in der es um den Zusammenhang von Schulschwierigkeiten, Entwicklungsproblemen und erzieherischen Konflikten geht.
SchulSozialPädagogik unterstützt Schüler, Lehrer und Eltern im Systemfeld Schule bei individuellen Belastungssituationen, Entwicklungsproblemen, sozialen Konflikten oder Mobbingsituationen.
SchulSozialPädagogik hat das Ziel, Leistungsprobleme der Schüler rechtzeitig zu erkennen und nachhaltig zu behandeln.

Das Konzept wurde vom ISSP an Gymnasien in Münster entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Heute engagiert sich das ISSP für die Ausbreitung dieses Ansatzes - u.a. auch an Berliner Gymnasien.
Leistungsstörungen werden im ISSPKonzept nicht isoliert gesehen, sondern im Zusammenhang des gesamten sozialen und psychologischen Systems. Damit ergänzt und entlastet SchulSozialPädagogik die Arbeit der Schule und der Lehrer, die überfordert wären, persönlich und beratend auf individuelle Konflikte und Krisensituationen von Schülern einzugehen, die im sozialen und familiären Umfeld entstehen. Auch die Eltern werden in die professionelle Beratung einbezogen und dabei unterstützt, konstruktiv mit den Leistungs- und Verhaltensproblemen ihres Kindes umzugehen.

ISSP-SchulSozialPädagogen sind permanent während des Schulalltags für Schüler, Lehrer und Eltern ansprechbar. Durch dieses niedrigschwellige Angebot wird SchulSozialPädagogik in die Normalität der Schule integriert und frühzeitig in Anspruch genommen,so dass auch eine präventive Wirkung entsteht.



Jedes der 7 Lehrgangmodule umfasst 18 Stunden und findet blockweise am Wochenende statt (Freitag - Sonntag). Hinzu kommen 7 Gruppensupersivisionen à 4,5 Stunden sowie 7 Coachings "on the job" à 3,5 Stunden. Insgesamt benötigt der Lehrgang 240 Stunden.



Seminarzeiten:

Freitag 16.00 - 20.00uhr

Samstag 09.00 - 18.00Uhr

Sonntag 09.00 - 14.00Uhr



Termine:

Die Info-Beratung findet nach individueller Terminvereinbarung
statt.

15. bis 17.02.2013 Einführung | Wie geht SchulSozialPädagogik in Jugendhilfe- und Schulsystemen - Möglichkeiten und Grenzen

22. bis 24.03.2013 Rollenkonzept der Beratung | Selbsterfahrung | Beraterprofil

24. bis 26.05.2013 Erstkontakt und Situationsanalyse | Beratungskontrakt | Erstgespräche und Umsetzung in der Praxis

14. bis 16.06.2013 Gruppengespräche | Formen der Gruppendynamik | Übung mit Fallbeispielen und Methodenrepertoire

09. bis 11.08.2013 Krisen- und Konfliktmanagement | Beratungsinstrumente | Übung mit Fallbeispielen

27. bis 29.09.2013 Systematik der Verhaltensauffälligkeiten | Systemischer Beratungsansatz | Übung mit Fallbeispielen

18. bis 20.10.2013 Beratungsevaluation (EDV-gestützt) | Prävention in der Schulklasse | Abschlusskolloquium

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 20
Kontaktperson: Annette Just