Schutz Europäischer Kulturgüter

Europa-Universität Viadrina, LS für Denkmalpflege
Blended learning in Frankfurt (Oder)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Blended
  • Frankfurt (oder)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang „Schutz europäischer Kulturgüter“ qualifiziert für ein Arbeitsfeld, dessen komplexe Aufgabenvielfalt ein breites, interdisziplinäres Wissen erfordert. Grundanliegen ist es daher, die in einem grundständigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden durch ein konzentriertes Studienangebot zu erweitern und in Hinblick auf eine Berufstätigkeit im Bereich des Kulturgutschutzes, der Denkmalpflege und der Kulturgutverwaltung zu entwickeln.
Gerichtet an: Restauratoren, Archäologen, Architekten, Kunsthistoriker, Ethnologen, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter anderer Berufsgruppen, die sich für den Denkmalschutz interessieren und die sich beruflich und akademisch in diesem Bereich spezialisieren möchten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Frankfurt (Oder)
Große Scharrnstraße 59, 15230, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Als grundsätzliche Studienvoraussetzung gilt der Nachweis eines Hochschul- oder Fachhochschulabschlusses. Über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse entscheidet das Immatrikulationsamt. Darüber hinaus ist in der Regel eine berufsbezogene Tätigkeit von mindestens einem Jahr nachzuweisen. Studierenden ohne Hochschulabschluss, die eine mehrjährige Berufstätigkeit in einem studienrelevanten Beruf nachweisen können, wird der Erwerb eines Hochschulzertifikats ermöglicht. Die Unterrichtssprache ist deutsch.

Themenkreis

Der Studiengang „Schutz europäischer Kulturgüter“ orientiert sein innovatives Studienprogramm an den gewandelten Rahmenbedingungen und Anforderungen im Arbeitsmarkt „Kulturgutschutz / Kulturgüterverwaltung“. Er stellt ein Gesamtprofil der in der beruflichen Praxis relevanten Kenntnisse, Befähigungen und Kompetenzen vor und ermöglicht durch seine flexiblen Strukturen ein gezieltes berufsvorbereitendes und berufsbegleitendes Studium. Er schliesst damit eine Lücke zwischen wissenschaftlicher Basisausbildung und dem sich verändernden Berufsprofil. Damit verbessert er die individuelle Positionierung seiner Absolventen im Arbeitsmarkt „Kulturgutschutz / Kulturgutverwaltung“.

Das Lehrangebot spiegelt ein Gesamtprofil der im Kulturgutschutz und in der Kulturgutverwaltung erforderlichen Fertigkeiten. Es umfasst Inhalte aus kultur-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen, die durch praxisbezogene Fachbeiträge ergänzt werden. Damit soll den Studierenden einerseits Grundlagenwissen über Inhalt und Bedeutung des europäischen Kulturerbes, über die rechtlichen und theoretischen Voraussetzungen seines Schutzes und seines Erhaltes sowie über Managementaufgaben und Wirtschaftskompetenzen vermittelt werden. Darüber hinaus sollen sie einen vertiefenden und praxisnahen Einblick in einzelne Tätigkeitsfelder des Kulturgutschutzes und der Kulturverwaltung (Denkmalpflege, Museumsarbeit, kommunale Kulturarbeit, Bauverwaltungen, Restauratorenbetriebe, Landschaftsverbände, nationale und internationale Institutionen, Stiftungswesen, Kulturtourismus etc.) erhalten, um das erworbene theoretisches Wissen in seinem konkreten Anwendungszusammenhang zu reflektieren.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt der Studiengang darüber hinaus im internationalen Vergleich einzelner Berufsbilder, Arbeitsmethoden, Rechtsgrundlagen, Managementmodelle und Finanzierungssysteme, um einerseits den Wissenschafts- und Methodenaustausch zu fördern und andererseits auf neue Tätigkeitsfelder vorzubereiten, die sich in Hinblick auf die Vereinigung und Erweiterung Europas entwickeln. Schließlich werden die Studierenden in zwei Berufspraktika und einem selbständig zu entwickelnden Studienprojekt an verschiedene Aufgabenbereiche der beruflichen Praxis herangeführt.

Das Studienprogramm umfasst sieben Module. Diese verteilen sich nach dem in diesem Absatz dargestellten Schema auf die einzelnen Modulphasen.

Ein Modul umfasst eine vierzehntägige Präsenzblockphase in einem Stundenumfang von durch-schnittlich 90 Stunden und eine anschliessende individuelle Lernphase im Umfang von durch-schnittlich 250 – 280 Stunden.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation:

zzgl. ca. 116 EUR Semesterbeitrag.


Kontaktperson: Dr. Izabella Parowicz

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