SGB II und SGB XII: "Faule Fälle" - oder "hier stimmt doch etwas nicht" (Teil 1)

Kommunales Bildungswerk e.V.
In Berlin

320 
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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Berlin
  • Dauer:
    2 Tage
  • Wann:
    Juli
Beschreibung

Jeder Sachbearbeiter in einem Sozialamt oder einem Jobcenter kennt das: Da hat man es mit einem Fall zu tun, in dem permanent ein „schlechtes Gefühl“ oder eine noch unbestimmte Ahnung vorhanden ist, dass irgendetwas nicht stimmig zu sein scheint. Es werden Spareinlagen abgehoben oder Wertsachen kurz vor Eintritt einer Hilfebedürftigkeit übertragen, verschenkt oder verschwinden auf andere Weise. Familienangehörige, Bekannte oder auch Betreuer stehen mit Antworten nicht zur Verfügung oder können und wollen nicht zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen. Teilweise werden mit „klugen Transaktionen und komplizierten Rechtskonstrukten“ - wie Bestellung von Nutzungsrechten, Einsetzen von Vor- und Nacherben oder nicht valutierenden Grundschulden - Bollwerke errichtet, um dem Vermögenszugriff der öffentlichen Leistungsträger zu entgehen. Die Tricks und Raffinessen sind immer wieder beeindruckend und erfordern, dass die Mitarbeiter in den Ämtern sensibilisiert werden, solche „faulen Fälle“ zu erkennen, entsprechend zu reagieren und handeln zu können. Der Dozent hat durch umfangreiche Recherchen bei Behörden typische Verhaltensprofile analysiert und will in dem Seminar Strategien zum Erkennen und Bekämpfen des Sozialleistungsmissbrauchs anbieten. Er wird Probleme ansprechen und Lösungsvorschläge entwickeln - ohne „Wunderheilmittel“ zu versprechen. Die Palette der "faulen Fälle" wird in einem 2. Teil (SOA080S-2) fortgesetzt. Beide Seminare können unabhängig voneinander gebucht werden. Eine Reihenfolge ist nicht einzuhalten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
Juli
Berlin
Berlin, Deutschland
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Themenkreis

Schwerpunkte: Darstellung typischer Versuche, Einkommens- und Vermögenseinsätze zu umgehen, zu verschleiern oder sich durch Vermögenstransaktionen zu entreichern Möglichkeiten zur Aufklärung, Feststellung und Dokumentation solcher Sachverhalte, Beweissicherung Auskunftsverfahren gegenüber Leistungsberechtigten, Arbeitgebern, Angehörigen, Betreuern und Institutionen wie Banken, Versicherungen Amtshilfe und Mitwirkungen anderer Behörden Strafrechtliche Hintergründe und Verfolgung bei „Sozialleistungsmissbrauch“ Haftung, Regress und Rückforderungen gegenüber Verantwortlichen und Sicherung von Ansprüchen der Sozialleistungsträger

Zusätzliche Informationen

0702SOA080S-1

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