Softskill Rhetorik Workshop

IT-Seminare Dreiländereck
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Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 1968. Der erste Overhead Projektor ist auf der Didakta zu sehen. Endlich kann der Vortragende nicht nur über ein Thema reden, sondern er kann sich Unterstützung holen: Eine Bild sagt ja mehr als 1000 Worte. Sagt man - schön, aber nicht spannend. 1987 erwirbt Bill Gates die Lizenzen für Powerpoint. Heute hat PowerPoint den alten Overhead Projektor fast vollständig ve..
Gerichtet an: Alle diejenigen, die Vorträge halten (müssen) und Ihre Zuhörer nicht einschläfern wollen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Basel
Basel Stadt, Schweiz
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Freudenstadt
Baden-Württemberg, Deutschland
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Friedrichshafen
Baden-Württemberg, Deutschland
auf Anfrage
Horb
Schietingerstrasse 12, D-72160, Baden-Württemberg, Deutschland
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auf Anfrage
Karlsruhe
Baden-Württemberg, Deutschland
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Themenkreis

+ Grundlagen
- Was wollen Sie vermitteln: Sie erarbeiten das Ziel Ihres Vortrags klar und deutlich.
- Kommunikation: Wie läuft sie ab, was passiert bei allen Beteiligten.
+ Rhetorik
- Weg mit den Füllworten "eigentlich", "sozusagen" etc.
- Weg mit den Verbindern "und", "oder" etc. Klare, kurze Sätze.
- Weg mit "man". Sagen Sie konkret, was Sache ist.
- Die fünf klassischen Phasen der Rhetorik: Stoff sammeln, Vortrag gliedern, sprachlich gestalten, Rede einprägen, Vortrag halten.
- Schwierige und komplizierte Sachverhalte: Der Profi kann es: Schwieriges einfach erklären.
+ Spannung, Begeisterung und Verstehen
- So bauen Sie einen Spannungsbogen auf.
- Sie brauchen nicht immer zu reden. Gönnen Sie sich und den Zuhörern Pausen.
- Wie stellen Sie Kennzahlen wirkungsvoll dar
- Bilder im Kopf: das Geheimnis der Profis.
+ Medien
- Wenn schon Powerpoint, dann richtig. 10 NoNos
- Flipchart: Schon Profi oder noch Amateur: Die 10 häufigsten Fehler
+ Emotionen
- Sprechen Sie Emotionen an. Emotionen bewirken was.
- Sie sind bei einem Vortrag der Star:
- wie werden Sie selbstbewusst. Obwohl es Ihnen nicht so gut geht
- Rhetorische Fragen: Ihre Zuhörer denken plötzlich mit.
+ Der Vortrag
- So inszenieren Sie Ihren Vortrag: Sie begeistern. Sie bewegen. Sie führen.

Kursnummer: 623
Wir schreiben das Jahr 1968. Der erste Overhead Projektor ist auf der Didakta zu sehen. Endlich kann der Vortragende nicht nur über ein Thema reden, sondern er kann sich Unterstützung holen: Eine Bild sagt ja mehr als 1000 Worte. Sagt man - schön, aber nicht spannend.

1987 erwirbt Bill Gates die Lizenzen für Powerpoint.

Heute hat PowerPoint den alten Overhead Projektor fast vollständig verdrängt. Der Beamer und PowerPoint machen es uns ja so einfach: Sie wollen die aktuellen Quartalszahlen zeigen: her mit einer PowerPoint Folie. Oder Sie müssen die Auswirkungen der letzten Umstrukturierung beurteilen: Das geht nur mit mindestens 7 PowerPoint Folien in 3 Minuten. Möglichst mit Corporate Design und vielen Schnörkeln auf der Folie. Schön - aber nicht spannend.

1963, wir sind in Washington. Ein Mann hält eine Rede - vor 250 000 Menschen. "I have a dream". Er hält eine Rede, die begeistert. Suchen Sie in YouTube die Rede, lassen Sie sich begeistern. Martin Luther King vermittelt ein riesiges Gefühl und nach einigen Jahren ist die Rassentrennung Vergangenheit. Er bewegt, er begeistert, er bewirkt etwas.

Und jetzt stellen Sie sich diese gleiche Rede vor, heute gehalten. Rechts und links vor dem Mikrofone sind zwei riesige Leinwände aufgebaut. Wir sehen Martin Luther King in Großformat. Dann spricht er seine legendären Worte: "I have a dream ...", gefolgt von seiner Botschaft. Diese Botschaft erscheint in Powerpoint auf der Projektionsfläche. Etwa so

Meine Vision für die Zukunft
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- Für den Gleichheitsprozess aller Menschen bedarf es einer nationsweiten Erhebung.
- Versöhnung von Sklaven und -Haltern: brüderliche Sitzung in Georgia
- Rassismusreduktion in Alabama durch kinderliches Händeschütteln von Schwarzen und Weißen
- Umstrukturierung des Sklavenstaates Mississippi in Oase der Gerechtigkeit sowie Freiheit
- Denkprozessumwandlung in ganz USA für Menschenbeurteilung nach Charakter statt Hautfarbe

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Alle Menschen sollen gleich sein. Dazu muss sich die Nation erheben
- Meeting in Georgia: Vertreter der Sklaven und Sklavenhalter treffen sich. Ziel: Brüderlichkeit
- In Alabama: weiße und schwarze Kinder schütteln sich die Hände. Ziel: Aktion gegen Rassismus.
- Mississippi: Umstrukturierung des Sklavenstaates. Ziel: Oase der Freiheit und Gerechtigkeit
- Ganz USA: Menschenbeurteilung nicht nach Hautfarbe sondern nach Charakter. Ziel: innere Werte sind wichtig
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Sie haben diese Powerpoint Folie mit farbigem Hintergrund erstellt. Die einzelnen Botschaften schweben nacheinander rein und sind jedes Mal anders animiert. 250 000 Zuhörer lesen, was Martin Luther King sagen wird. Schön, aber nicht spannend.

So geht es also nicht.

Wir müssen uns von Halbweissheiten verabschieden:

1. Bei einer Präsentation geht es nur um Sachinformationen.
2. Ein zusätzlicher Sinneskanal (die Augen) bewirkt, dass das Gesagte besser behalten wird.
3. Informationen bewegen die Menschen.

Das scheint stimmig zu sein aber stimmt nicht. Wenn Sie Ihre Zuhörer begeistern, sprechen Sie Gefühle an. Ihre Zuhörer werden etwas bewegen, wenn sie begeistert sind. Die Technik begeister nicht, Menschen sind es.

Da PowerPoint (und Co) weltweit mehrere 100 Millionen Mal verkauft wurde, können Sie davon ausgehen,

- dass meist nur Informationen vermittelt werden,
- dass nicht wesentlich mehr Informationen behalten wird,
- dass die Unlust beim Zuhören sich drastisch steigert und
- dass viele Zuhörer eher an Feierabend als an das Thema denken.

Motivation wird vernichtet.

Verwenden Sie PowerPoint sinnvoll. Sparsam. Z.B. um mit einen Ablaufplan einen Prozess zu beschreiben. An sonst: Weg mit PowerPoint-Unsinn-Folien-Monstern.

Es geht aber anders. Ich zeige Ihnen, wie Sie begeistern, wie Sie Schwierigkeiten meistern, wie Sie Schwieriges einfach erklären und wie Sie Ihre Zuhörer begeistern.

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