Solaris 8 OE Systemadministration I

AS-SYSTEME Unternehmensberatung
Inhouse

Preis auf Anfrage
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
711 9... Mehr ansehen
Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • Inhouse
  • Dauer:
    5 Tage
Beschreibung

Dieser Kurs vermittelt folgende Kenntnisse und Fähigkeiten: - Darstellen der Client-Server-Umgebung von Sun Microsystems sowie weiterer wichtiger Begriffe und Konzepte der Systemadministration. - Hinzufügen von Benutzern zum System mithilfe von admintool und Befehlszeilenmethoden. - Konfigurieren von Benutzerinitialisierungsdateien zur Bereitstellung einer konsistenten Anme..
Gerichtet an: Dieser Kurs richtet sich an Systemadministratoren, die für das Betriebssystem Solaris wichtige Aufgaben der Systemadministration ausführen.

Wichtige informationen

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Um diesen Kurs erfolgreich absolvieren zu können, sollten Sie über folgende Vorkenntnisse verfügen: - Ausführen grundlegender UNIX-Aufgaben - Kenntnis elementarer UNIX-Befehle - Arbeiten mit dem Texteditor vi - Arbeiten mit einer grafischen Benutzeroberfläche

Themenkreis

Trainingsziel

Dieser Kurs vermittelt folgende Kenntnisse und Fähigkeiten:

  • Darstellen der Client-Server-Umgebung von Sun Microsystems sowie weiterer wichtiger Begriffe und Konzepte der Systemadministration


  • Hinzufügen von Benutzern zum System mithilfe von admintool und Befehlszeilenmethoden


  • Konfigurieren von Benutzerinitialisierungsdateien zur Bereitstellung einer konsistenten Anmeldeumgebung


  • Implementieren der grundlegenden Systemsicherheit


  • Identifizieren der Funktion der Root-Verzeichniskomponenten


  • Ordnungsgemäßes Setzen von Dateiberechtigungen mithilfe von ACLs (Access Control Lists)


  • Konfigurieren und Benennen von Geräten mithilfe der Solaris 8-Gerätebenennungskonventionen


  • Verwalten von Festplattengeräten


  • Anzeigen von Informationen und Einrichten von Festplattenpartitionen mit dem Dienstprogramm "format"


  • Überwachen und Einhängen von Dateisystemen, auch solchen auf CD-ROM oder PC-Disketten


  • Ausführen von Wartungsaufgaben an beschädigten Dateisystemen


  • Verwalten von Prozessen


  • Konfigurieren von Druckdiensten


  • Arbeiten mit Boot-Protokollen und -Optionen und Modifizieren von EEPROM-Boot-Parametern (EEPROM = Electronically Erasable Programmable Read-Only Memory)


  • Durchführen von Verfahren zum Booten und Herunterfahren mit den dazugehörigen Optionen


  • Erkennen und Ändern des Systemstatus auf einem Solaris-Server


  • Installieren des Betriebssystems Solaris auf einem Standalone-System einschließlich der Update-Patches


  • Hinzufügen von Software-Packages mit dem Befehl pkgadd


  • Ausführen von Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren an Dateisystemen


Teilnehmerkreis

Dieser Kurs richtet sich an Systemadministratoren, die für das Betriebssystem Solaris wichtige Aufgaben der Systemadministration ausführen.

Voraussetzungen

Um diesen Kurs erfolgreich absolvieren zu können, sollten Sie über folgende Vorkenntnisse verfügen:

  • Ausführen grundlegender UNIX-Aufgaben


  • Kenntnis elementarer UNIX-Befehle


  • Arbeiten mit dem Texteditor vi


  • Arbeiten mit einer grafischen Benutzeroberfläche


Im Vorfeld

SA-118: Grundlagen von Solaris 8 OS für Systemadministratoren

Im Anschluss

SA-245: Shell Programmierung für Systemadministratoren

SA-288: Solaris 8 OE Systemadministration II

Überblick über den Inhalt des Trainings

Der Kurs "Solaris 8 OE Systemadministration I" vermittelt den Teilnehmern die nötigen Kenntnisse zum Durchführen grundlegender Systemadministrationsaufgaben im Betriebssystem Solaris 8.

Einführung in das Betriebssystem Solaris 8
  • Definieren der Aufgaben eines Solaris-Systemadministrators
  • Definieren gängiger Begriffe aus der Systemadministration
Hinzufügen von Benutzern
  • Erstellen und Verwalten von Benutzerkonten auf dem lokalen System mithilfe des Dienstprogramms admintool
  • Beschreiben des Formats der Dateien /etc/passwd und /etc/shadow zur Absicherung des Anmeldezugriffs
  • Beschreiben des Formats der Datei /etc/group zur Verwaltung des gemeinsamen und eingeschränkten Zugriffs auf Dateien und Verzeichnisse
  • Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Benutzerkonten auf dem lokalen System mit den Befehlen useradd, usermod und userdel
  • Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Gruppenkonten auf dem lokalen System mit den Befehlen groupadd, groupmod und groupdel
  • Definieren der beiden unterschiedlichen Typen von Shell-Initialisierungsdateien
  • Beschreiben der Startvorgänge in der Shell beim Anmelden an den drei wichtigsten Solaris-Shells
  • Auflisten der Shell-Initialisierungsdateien, die zum Einrichten der Benutzerumgebung bei der Anmeldung verwendet werden
  • Beschreiben von Sinn und Zweck des Verzeichnisses /etc/skel
  • Modifizieren der Initialisierungsdateien zum Anpassen der Arbeitsumgebung eines Benutzers
Systemsicherheit
  • Erstellen der Datei /var/adm/loginlog zum Speichern fehlgeschlagener Anmeldeversuche
  • Überwachen der Systemnutzung mit den Befehlen finger, last und rusers
  • Verwenden des Befehls su, um sich als Root-Benutzer oder unter einem anderen Benutzernamen am System anzumelden
  • Modifizieren der Datei /etc/default/login, um den Root-Zugriff einzuschränken
  • Identifizieren von Benutzern und deren Gruppenzugehörigkeit mithilfe der Befehle id und groups
  • Ändern des Eigentümers oder der Gruppe einer Datei mit dem Befehl chown bzw. chgrp
  • Erläutern, welchen Einfluss die speziellen Berechtigungen setuid, setgid und das Sticky Bit auf die Systemsicherheit haben
  • Erstellen, Ändern und Löschen von ACLs (Access Control Lists) für Dateien
  • Steuern des Zugriffs per Fernanmeldung durch Pflege der drei grundlegenden Dateien /etc/host.equiv, $HOME/.rhosts und /etc/ftpusers
Die Verzeichnishierarchie
  • Identifizieren der vier Hauptdateitypen im Betriebssystem Solaris
  • Beschreiben der Funktionen von regulären Dateien, Verzeichnissen, symbolischen Links, Gerätedateien und Hard-Links
  • Definieren der Funktionen aller Unterverzeichnisse direkt unter dem Root-Verzeichnis
Gerätekonfiguration
  • Beschreiben der Festplattenkomponenten Sektor, Spur und Zylinder
  • Definieren des Begriffs Slice
  • Identifizieren eines Festplattengeräts anhand von logischem Gerätenamen, physischem Gerätenamen und Instanznamen
  • Beschreiben von Sinn und Zweck der Datei /etc/path_to_inst
  • Auflisten der Gerätekonfigurationsinformationen im System mit dem Befehl prtconf
  • Anzeigen der aktuellen Festplattenkonfiguration im System mit dem Befehl format
  • Zeigen, wie nach dem Hinzufügen eines Peripheriegeräts zum System ein Neustart mit Rekonfiguration ausgelöst werden kann
  • Beschreiben, wie Geräte mit dem Befehl devfsadm neu konfiguriert werden
Festplatten, Slices und das Dienstprogramm "format"
  • Erläutern des Begriffs Slice
  • Beschreiben und Erstellen einer Festplattenbezeichnung
  • Definieren und Modifizieren einer Partitionstabelle mit dem Dienstprogramm format
  • Beschreiben von Sinn und Zweck der Datei /etc/format.dat
  • Speichern und Abrufen angepasster Partitionstabellen mit dem Dienstprogramm "format"
  • Demonstrieren, wie das Inhaltsverzeichnis einer Festplatte (VTOC) mit den beiden verschiedenen Befehlen verify und prtvtoc angezeigt werden kann
  • Aktualisieren des VTOC einer Festplatte mit dem Befehl fmthard
Die UFS-Dateisysteme im Betriebssystem Solaris
  • Beschreiben der drei unterschiedlichen Typen von Dateisystemen im Betriebssystem Solaris
  • Definieren des Begriffs Dateisystem
  • Auflisten der Komponenten in der Struktur eines Dateisystems
  • Erstellen eines neuen UFS-Dateisystems mit dem Befehl newfs
Einhängen von Dateisystemen
  • Definieren des Begriffs Einhängepunkt
  • Identifizieren ein- und ausgehängter Dateisysteme
  • Einhängen von Dateisystemen mit den Befehlen mount und mountall
  • Beschreiben einiger der häufig verwendeten Optionen zum Befehl mount: noatime, nolargefiles und logging
  • Beschreiben von Sinn und Zweck der Dateien /etc/mnttab und /etc/vfstab und ihres Formats
  • Definieren des Verfahrens zum Einhängen verschiedener Dateisystemtypen
  • Auflisten der Systemdateien zum Bestimmen eines Dateisystemtyps
  • Aushängen lokaler und ferner Dateisysteme mit den Befehlen umount und umountall
  • Zwangsweises Aushängen eines in Gebrauch befindlichen Dateisystems
  • Beschreiben des Einhängens und Zugreifens auf Dateisysteme, die sich auf austauschbaren Medien, zum Beispiel Disketten und CD-ROMs, befinden
Pflegen von Dateisystemen
  • Erläutern, warum fsck notwendig ist
  • Beschreiben, wie man ein Dateisystem überprüft und repariert
  • Anzeigen der genutzten Festplattenkapazität nach Dateisystemen
  • Anzeigen der genutzten Festplattenkapazität eines Verzeichnisses
  • Anzeigen der genutzten Festplattenkapazität nach Benutzername
  • Demonstrieren, wie man die Datei /etc/vfstab repariert, wenn das System nicht vollständig bootet
Steuerung geplanter Prozesse
  • Starten des CDE-Prozessmanagers (Common Desktop Environment) zum Überwachen und Steuern aktiver Prozesse
  • Erstellen eines statistischen Berichts der aktiven Prozesse mit dem Befehl prstat
  • Zeitliche Planung der automatischen Ausführung von Befehlen, Programmen oder Skripten mit den Befehlen at und crontab
  • Definieren der Dateien zum Steuern des Benutzerzugriffs auf die Befehle at und crontab
  • Erstellen und Ausführung eines at-Jobs
  • Beschreiben von Speicherort und Format einer crontab-Datei
  • Demonstrieren der Schritte zum Erstellen, Anzeigen, Bearbeiten und Entfernen einer crontab-Datei
Der Druckdienst LP im Betriebssystem Solaris
  • Beschreiben der Grundfunktionen des Druckdienstes LP im Betriebssystem Solaris
  • Darstellen der wichtigen Verzeichnisse, Dateien und Dämonen des Druckdienstes LP
  • Beschreiben der Funktionen eines Druck-Servers und eines Druck-Clients
  • Definieren der Begriffe lokaler Drucker, Netzwerkdrucker und ferner Drucker
  • Konfigurieren eines Netzwerkdruckers mit dem Druckmanager in Solaris 8
  • Auflisten der Ressourcen, anhand derer der Druckdienst den Zieldrucker lokalisiert
  • Beschreiben der Unterschiede zwischen dem lokalen und einem fernen Druckprozess
  • Verwenden der Druckdienstadministrationsbefehle accept, reject, enable, disable und lpmove
  • Konfigurieren des Druckdienstes LP über die Befehlszeile mithilfe von lpadmin
Das Boot-PROM
  • Beschreiben der Hauptfunktionen des Boot-PROM-Chips (Programmable Read-Only Memory) und des NVRAM-Chips (Non Volatile Random Access Memory)
  • Erläutern der Grundelemente des POST (Power-On Self-Test) sowie von Sinn und Zweck der Stopptaste bei der Steuerung des POST
  • Aufrufen einiger gängiger Boot-PROM-Befehle von der Eingabeaufforderung ok aus zum Anpassen der Art und Weise, wie das System bootet
  • Booten eines Systems in unterschiedlichen Situationen mit den Optionen zum Befehl boot
  • Demonstrieren, wie mit dem Befehl show-devs der Gerätebaum mit allen konfigurierten Geräten aufgelistet wird
  • Identifizieren der zurzeit mit dem System verbundenen Peripheriegeräte (Festplatten, Bandlaufwerke oder CD-ROMs) mit den verschiedenen Varianten des Befehls probe-
  • Bestimmen des Standard-Boot-Geräts eines Systems mit dem Befehl devalias
  • Erstellen eines benutzerdefinierten Gerätealiasnamens für ein neues Boot-Gerät mit den Befehlen nvalias oder nvedit
  • Löschen eines benutzerdefinierten Gerätealiasnamens mit dem Befehl nvunalias
  • Anzeigen oder Ändern der Werte der NVRAM-Parameter im Betriebssystem Solaris mit dem Befehl eeprom
  • Demonstrieren der Schritte zum Unterbrechen eines Systems, das nicht mehr reagiert
Der System-Boot-Prozess
  • Beschreiben der vier Phasen des Boot-Prozesses
  • Identifizieren der Verzeichnisse, die den Kernel und dessen ladbare Module enthalten
  • Modifizieren der Kernel-Konfigurationsdatei
  • Beschreiben der acht Run-Levels im Betriebssystem Solaris
  • Feststellen des Run-Levels eines Systems mit dem Befehl who -r
  • Erläutern von Sinn und Zweck der Datei /etc/inittab
  • Beschreiben der Schritte im init-Prozess, die das System in den Mehrbenutzermodus schalten
  • Auflisten der Verzeichnisse, die die rc-Skripte zum Stoppen und Starten von Systemprozessen und -diensten enthalten
  • Beschreiben der Schritte zum Hinzufügen eines neuen rc-Skripts
  • Herunterfahren des Systems mit folgenden Befehlen: init, shutdown, halt, poweroff und reboot
Installieren des Betriebssystem Solaris 8 auf einem Standalone-Rechner
  • Darlegen der unterschiedlichen Installationsmethoden für die Betriebssystemsoftware Solaris 8
  • Erläutern der Hardwarevoraussetzungen für die Installation eines Betriebssystems Solaris 8
  • Identifizieren der unterschiedlichen CD-ROM-Editionen der Betriebssystemsoftware Solaris 8
  • Auflisten der fünf Solaris-Softwaregruppen
  • Demonstrieren der Installation der Betriebssystemsoftware Solaris 8 auf einem vernetzten Standalone-System mit der Software Solaris Web Start
Verwalten von Software-Packages
  • Beschreiben eines Software-Package
  • Anzeigen von Informationen zu einem Software-Package mit dem Befehl pkginfo
  • Hinzufügen eines Software-Package von der CD-ROM mit der Solaris-Software mit dem Befehl pkgadd
  • Verifizieren der Attribute und Inhalte eines Software-Package mit dem Befehl pkgchk
  • Entfernen eines auf der Festplatte installierten Software-Package mit dem Befehl pkgrm
  • Anzeigen, Hinzufügen und Entfernen von Software-Packages mit admintool
  • Hinzufügen und Entfernen eines Software-Package aus einem Spool-Verzeichnis mit pkgadd und pkgrm
Verwalten von Software-Patches
  • Auflisten der Speicherorte zum Zugriff auf Patches
  • Erläutern, wie man über das Internet und über Anonymous FTP auf Patches zugreift
  • Beschreiben der unterschiedlichen Patch-Formate
  • Vorbereiten eines Patch für die Installation
  • Installieren eines Patch mit dem Befehl patchadd
  • Demonstrieren, wie man feststellt, welche Patches zurzeit installiert sind
  • Entfernen eines Patch mit dem Befehl patchrm
Backup und Recovery
  • Identifizieren logischer Gerätenamen für Bandlaufwerke
  • Definieren der beiden unterschiedlichen Typen von Dateisystem-Backups
  • Sichern eines Dateisystems auf Band mit dem Befehl ufsdump
  • Beschreiben, wie man ein Dateisystem auf ein entferntes Bandlaufwerk sichert
  • Erläutern von Sinn und Zweck der Datei /etc/dumpdates
  • Wiederherstellen eines Dateisystem von Band mit dem Befehl ufsrestore
  • Beschreiben des Verfahrens zum Wiederherstellen von Dateisystemen
  • Verwalten von mehreren Archiven mit dem Befehl tar
  • Steuern der Aktionen des Bandlaufwerks mit dem Befehl mt
  • Erstellen eines UFS-Snapshot eines eingehängten Dateisystems zu Sicherungszwecken mit dem Befehl fssnap
Kurssprache deutsch, Unterrichtsmaterial überwiegend in englischer Sprache.


Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen