Sozial- und Gesundheitsmanagement

Theologische Hochschule Friedensau
In Friedensau

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Wichtige informationen

  • Master
  • Friedensau
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der staatlich anerkannte Hochschulabschluss qualifiziert Absolventen insbesondere für Leitungs- und Führungsaufgaben sowohl im Sozial- als auch im Gesundheitsbereich. Gleichzeitig werden rechtliche und organisatorische Kenntnisse vermittelt, die den Schritt in die Existenzgründung bzw. Selbstständigkeit erleichtern ein gerade im Gesundheitsbereich zunehmendes Marktsegment.
Gerichtet an: Absolventen oder Absolventinnen mit einem Bachelor - Abschluss.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Friedensau
An Der Ihle 19, 39291, Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung zu diesem berufsbegleitend angebotenen Masterstudium ist ein abgeschlossenes Bachelor-, Hochschul- oder Fachhochschulstudium.

Themenkreis

Das Präsenzstudium umfasst eine Regelstudienzeit von 4 Semestern. Es wird in Modulform angeboten (30 Credits/Semester) und schließt ein Praktikum von 4 Wochen Dauer sowie eine Master-Arbeit mit ein.

Berufsbegleitend umfasst das Studium eine Regelstudienzeit von 3 Jahren (6 Semester). Es wird im Rahmen von Blockwochen angeboten (20 Credits/Semester) und schließt wie das Präsenzstudium ein Praktikum von 4 Wochen Dauer sowie eine Master-Arbeit mit ein.

Der Master-Hochschulabschluss berechtigt zur Promotion.

Profil und Zielsetzung

Die tief greifenden soziodemografischen Veränderungen, von denen unsere Gesellschaft gegenwärtig geprägt ist, verlangen eine zielgruppen- und methodenbezogene Spezialisierung und Professionalisierung bisher ungekannten Ausmaßes. Zu deren Implementierung bedarf es in nahezu allen Bereichen der Sozialen Arbeit und des Gesundheitssystems gleichzeitig innovativer und effizienter Managementansätze sowie Initiativen der Existenzgründung.

Öffentliche und private Träger bemühen sich gegenwärtig intensiv, auf die absehbaren Veränderungen (etwa durch den demografischen Wandel, weiterhin abnehmende familiale und nachbarschaftliche Netzwerkstrukturen, die Auswirkungen der Globalisierung auf die Volkswirtschaft etc.) mit bedarfsgerechten Strukturen und Angeboten zu reagieren. Ungeachtet dessen ist es als ein herausragender Auftrag unseres Bildungssystems zu verstehen, für diese komplexen Herausforderungen hervorragende Leitungs- und Führungspersönlichkeiten auszubilden. Diesen Anforderungen können künftige Führungskräfte nur gerecht werden, wenn sie ihnen mit hoher Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz flexibel, kreativ und effizient begegnen.

Der Masterstudiengang Sozial- und Gesundheitsmanagement verfolgt dieses bildungspolitische Ziel.

Berufsfeldorientierung

Der im Managementbereich angesiedelte Masterstudiengang weist Absolventen für den Arbeitsmark offenkundig als spezialisierte Experten für unterschiedliche Leitungs- und Führungsaufgaben aus, die entweder im Sozial- oder im Gesundheitsbereich liegen können. Neben der im Studium vermittelten Überschneidungsbereiche sowie ihrer Synergieeffekte, erlaubt es ihnen diese Ausrichtung im Masterbereich vom Sozialwesen in das Gesundheitssystem zu wechseln und umgekehrt. In der hohen Flexibilität, die mit diesem Studium angeboten wird, manifestiert sich somit einerseits die individuelle Komponente persönlicher Weiterbildung im Sinne des „Life-long-learning"-Ansatzes, als auch andererseits dessen Umsetzung entlang der Bologna-Idee.

Die Ausbildungsziele und Berufsfeldorientierungen für Studierende bzw. Absolventen des Masterstudiengangs „Sozial- und Gesundheitsmanagement" liegen einerseits in der aktiven Erforschung bestehender Problemfelder im Bereich der sozialen Arbeit bzw. des Gesundheitswesens. Andererseits sind sie in der konkreten ziel- und lösungsorientierten Mit- und Neugestaltung von Angebots- und Netzwerkstrukturen, sowie in der Übernahme verantwortungs- und entscheidungstragender Positionen im Leitungsbereich bestehender Einrichtungen zu sehen. Darüber hinaus qualifiziert der Masterstudiengang - insbesondere Studierende mit bereits vorhandener Berufserfahrung - für die Erarbeitung und Gestaltung innovativer Konzepte zur Erweiterung etablierter Angebotsspektren durch eigenständige Projekte, Initiativen der Existenzgründung und Selbstständigkeit im Berufsfeld der Sozialen Arbeit bzw. des Gesundheitswesens.

Aufgrund der skizzierten Einschätzung erwartbarer sozioökonomischer Entwicklungen und Herausforderungen, die Fach-. Methoden-, Sozial- und Transferkompetenzen voraussetzen, liegen die Schwerpunkte des Studiengangs in der Ausbildung von „Managementkompetenzen" also u.a. in „Führung, Leitung und Innovation", jedoch unter speziell betriebswirtschaftlichen Komponenten der (Non-) Profit-Bereiche „Gesundheit" und „Soziales". Diese sind einerseits zielgruppenspezifisch (etwa Zielgruppen, die der gesellschaftlichen Exklusion anheimfallen könnten) andererseits handlungs- und methodenorientiert konzipiert. Dabei charakterisieren insbesondere Betriebswirtschaftslehre, Organisations-entwicklung, Personalmanagement, Führung und Existenzgründung neben den entsprechenden Vertiefungen in Recht den Studiengang „Sozial- und Gesundheitsmanagement". Konkret stellen sich die Berufsbilder beispielsweise folgendermaßen dar:

- Bereichs-, Projekt- Teamleitung in lebensweltersetzenden, -unterstützenden oder -ergänzenden Angebots- und Versorgungsstrukturen der Sozialen Arbeit bzw. gesundheitsbezogener Dienstleistungen; insbesondere hinsichtlich der Organisations- und Personalentwicklung, fachlich, methodischer Profilbildung etc. (Kinder- und Jugendhilfe, Soziale Hilfe, Sozial- und Gesundheitsdienst-leistungen)
- Entwicklung, Implementierung und Leitung innovativer Konzepte im mobilen, ambulanten oder teilstationären Bereich (z.B. Mehrgenerationenprojekte, Bildungsprojekte; Hospizprojekte etc)
- Öffentlichkeitsarbeit, Beratungstätigkeit/Coaching von Einrichtungen, politischen Entscheidungsträgern etc.

Studieninhalte

Das Curriculum weist eine klare Präzisierung der Managementkomponenten (Betriebswirtschaftslehre, Managementkonzepte, -instrumente, Operationalisierungs-strategien, Methoden sowie Führungs- und Leitungsansätze, deren systemisch psychologische Zusammenhänge etc.) sowie eine ausgewogene Bezugnahme auf die beiden Anwendungsbereiche im Sozial- und Gesundheitswesen auf.

Konkret erfolgte diese anhand der Teilbereiche:

- Management
- Führung
- personale und soziale Kompetenz
- Recht
- Wissenschaft und Forschung
- Zielgruppen und Handlungsfelder im Sozial- bzw. Gesundheitsbereich
- geistes- und humanwissenschaftliche Reflexionskompetenz
- Praktika

Studienzeiten

Das Studium an der ThHF lehnt sich an die in Deutschland üblichen Regelstudienzeiten an. Studienantritt ist grundsätzlich zu Beginn des Wintersemesters möglich.

Bewerbungsfristen

Letzter Termin für das Einreichen des Zulassungsantrages ist: für deutsche Bewerberinnen und -bewerber der 30. August (Beginn: Oktober), für ausländische Bewerberinnen und -bewerber der 31. Mai (Beginn: Oktober). Zulassungsanträge, die nach dieser Frist eintreffen, können nicht berücksichtigt werden.


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