Soziale Arbeit

Hephata Hessisches Diakoniezentrum e. V.
In Schwalmstadt

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  • Bachelor
  • Schwalmstadt
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Studierenden. -verfügen über einen Überblick und eine Orientierung hinsichtlich des gewählten. Studiums (Gegenstand des Studiums), kennen die Entwicklung des Berufes und. können den Gegenstand der Sozialen Arbeit bestimmen, -können ihre Studien- und Berufsmotivation sowie ihre Vorerfahrungen in unterschiedlichen. sozialen Kontexten reflektieren,

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Schwalmstadt
Sachsenhäuser Straße 24, 34613, Hessen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder eine Zulassung über eine BBB-Prüfung (für besonders befähigte Berufstätige). Für den fachschulischen Teil der Ausbildung ist darüber hinaus eine abgeschlossene Ausbildung zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten oder ein einjähriges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung erforderlich.

Themenkreis

Ausgangspunkt für Soziale Arbeit sind zentrale strukturelle Gegebenheiten sozialer Ungleichheiten in ihrer jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Bedingtheit. Diese Ungleichheiten lassen sich an bestimmten Kategorien wie soziale Klasse bzw. Schicht, Geschlecht, Ethnie, Behinderung, Lebensalter etc. festmachen.
Ausgehend vom christlich geprägten Gerechtigkeits- und Friedensgebot und von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen unter Berücksichtigung einer internationalen und ökumenischen Versöhnungsarbeit verstehen wir die gesellschaftliche Funktion Sozialer Arbeit folgendermaßen:
Ihre Aufgabe ist es, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit zu gewährleisten, einzufordern und zu erreichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Soziale Arbeit gleichzeitig dazu beitragen kann, gesellschaftliche Strukturen und Prozesse sozialer Ungleichheit und sozialer Ausschließung zu erzeugen und zu verfestigen.
Gegenstand Sozialer Arbeit sind Entstehungsprozesse und Auswirkungen sozialer Ausschließung. Dabei müssen die Zusammenhänge zwischen individueller/persönlicher und struktureller/politischer Ebene und die damit verbundenen Perspektiven der Veränderung durchgängig sichtbar gemacht werden.
Als vermittelnde Dimension zwischen struktureller und individueller Ebene wird die Bedeutung der sozialen Konstruktionen von Wirklichkeit für die Soziale Arbeit in den Blick genommen.
Auftrag der Sozialen Arbeit ist es, soziale, ökonomische, kulturelle und politische Partizipation herzustellen und zu gewährleisten. Auf der Grundlage fachwissenschaftlich begründeter Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit gilt es, das wissenschaftliche Wissen und die Praxis im Hinblick auf die gesellschaftliche Funktion Sozialer Arbeit zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungsschluss ist am 15. Mai eines jeden Jahres.

Im Lernfeld A findet der Transfer von Praxistheorie in die berufliche Praxis der Sozialen Arbeit statt. Von daher wird Lernfeld A vor allem operationalisiert durch die Module 1, 8 und 9, die sich alle mit der Praxis Sozialer Arbeit beschäftigen. Hierzu wer-den die theoretischen und historischen Grundlagen und Entwicklungen der Profession, ihrer Arbeitsfelder und ihrer Organisationen sowie die ihnen immanenten gesellschaftspolitischen Aufträge erarbeitet.
Die Studierenden erwerben theoretisch und berufspraktisch die Kompetenz, Lebenslagen und Lebenswelten von Adressaten/innen mit ihren wechselseitigen individuellen und strukturellen Bedingtheiten differenziert wahrzunehmen und zu erklären. Es findet eine theoretische Einführung in wesentliche Handlungsansätze und Hand-lungsformen der Sozialen Arbeit statt; Konzepte von professioneller Beziehungs- und Rollengestaltung sowie die Planung, Steuerung und Auswertung von ressourcenorientierten (Hilfe-)Prozessen werden erarbeitet.
In den Praxisphasen wenden Studierende dieses Wissen unter Begleitung durch die Hochschule und unter Anleitung in der Praxisstelle in einem exemplarischen Arbeitsfeld an.
„Praxis“ wird verstanden als theoriegeleitete und methodenorientierte Arbeit in Organisationen der Sozialen Arbeit und mit Adressaten/innen. Organisationswissen ist ebenso notwendig wie Wissen über Adressaten/innen und ihre sozialen Bezüge, Wissen und Fähigkeiten zur Diagnostik und reflektierte Interventionen sind ebenso wichtig wie reflektierte Formen der Beziehungsgestaltung. Die Studierenden lernen wissenschaftliches Fachwissen und berufspraktisches Handeln in Bezug auf die ei-gene Person multiperspektivisch zu reflektieren.
Die begleitete Praxis soll dazu beitragen, die eigenen Lernprozesse zu steuern, in fachwissenschaftlichen Diskursen mit anderen Berufsgruppenvertretern/innen eine berufsbezogene Position zu beziehen und eine berufsspezifische Identität entwickeln und reflektieren zu können.


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