Soziale Arbeit

Fachhochschule Landshut
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Landshut
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Studierenden auf Basis wissenschaflticher Erkenntnisse und Methoden zu selbständigem beruflichen Handeln in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit auszubilden. Es geht um die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens und berufsbezogener Kompetenzen, die es ermöglichen, Lebenssituationen zu beschreiben, zu analysieren, zu erklären, Handlungspläne zu entwickeln und zu verwirklichen sowie das eigene berufliche Handeln theoriebezogen zu begründen und zu reflektieren. Leitlinie der gesamten Ausbildung ist die Orientierung an den Menschen, um die es in der Sozialen Arbeit geht.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Landshut
Am Lurzenhof 1, 84036, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für ein erstes berufsqualifizierendes Studium ist die Fachhochschulreife oder Hochschulreife nötig. Für besonders qualifizierte Berufstätige ist unter gewissen Voraussetzungen ein Fachhochschul-Studium ebenfalls möglich. Jeder Studienbewerber/jede Studienbewerberin, der/die keine fachpraktische Ausbildung durchlaufen hat oder die Ausbildungsrichtung nach Abschluss der Fachoberschule / Berufsoberschule wechselt, muss grundsätzlich vor Studienbeginn eine mindestens sechswöchige, zusammenhängende, einschlägige Vorpraxis absolvieren. ...

Themenkreis

In seiner Konzeption ist der Studiengang generalistisch angelegt und hebt insbesondere auf die Vermittlung von Handlungs- und Methodenkompetenzen ab. Studierende werden auf den Einsatz in vielfältigen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit vorbereitet. Das vermittelte Theorie-, Organisations- und Methodenwissen wird im Laufe des Studiums systematisch in fachpraktisches Handlungs- und Anwendungswissen überführt (TOMA-Matrix). Am Ende des Studiums sind unsere AbsolventInnen in der Lage, selbständige und fallorientierte Problembewältigungsstrategien zu entwickeln und entsprechend umzusetzen.

Studienaufbau
Struktur und Aufbau des Bachelor-Studiengangs "Soziale Arbeit" orientieren sich an der Idee der Grundständigkeit bei gleichzeitiger Vertiefung. Dieser Logik folgt die Einteilung des Studienverlaufes in das Grundlagen-, das Praxis- und das Vertiefungsstudium. Die Konzeption des Studiengangs sieht zudem das Studium der TOMA-Module in den Semestern 3, 4 und 6 vor. Dabei steht TOMA für T= Theorie, O= Organsiation, M= Methoden und A= Anwendungen.
Theorie-, Organisations- und Methodenwissen - als konstitutive Wissensformen der Sozialen Arbeit - werden in diesen Modulen systematisch in Handlungs- und Anwendungswissen überführt, das den Kern sozialpädagogsichen Agierens ausmacht. Die Module fokussieren jeweils unterschiedliche Aspekte (T, O, M, A) und decken insgesamt die vier grundlegenden gesellschaftlich und sozialpädagogisch relevante Bereiche ab (Kultur, Gesundheit, sozialer Raum, soziale Ungleichheit).

Studienverlauf
1. Semester
Im ersten Semester werden folgende Pflichtmodule studiert:

  • Menschliches Verhalten, Erziehung und Bildung (9 CP)
  • Theorien und Organisationen der Sozialen Arbeit (6 CP)
  • Gesellschaft und Politik (6 CP)
  • Strukturen des Rechts (6 CP)
  • Propädeutikum (3 CP)

2. Semester
Im zweiten Semester werden folgende Pflichtmodule studiert:

  • Handlungskompetenz - Basisstrategien (9 CP)
  • Theorien und Organisation Sozialer Arbeit (6 CP)
  • Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden (3 CP)
  • Sozialleistungsrecht und Formen des Zusammenlebens (6 CP)
  • Projektwerkstatt (6 CP)

3. bis 6. Semester - TOMA-Module
In den Semestern 3 bis 6 gliedert sich das Studium in die vier grundlegenden gesellschaftlichen und sozialpädagogischen Bereiche: Kultur, soziale Ungleichheit, Gesundheit, sozialer Raum, wobei "Gender" als Querschnittsthema gilt.

Diese Themen bilden sich in den sog. TOMA-Modulen ab. "TOMA" steht für Theorie, Organisation, Methoden und Anwendung. Die lebensphasenspezifischen Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene, alte Menschen) werden in diesen Modulen als Querschnittsbereiche aufgegriffen.

3. Semester
Im dritten Fachsemester belegen die Studierenden alle vier Pflicht-TOMA-Module. In diesen Modulen werden insbesondere die Aspekte T= Theorie sowie O= Organisation fokussiert (je Modul 6 CP). Das dritte Semester wird ergänzt durch das Modul "Handlungskompetenz - Differenzielle Methoden" (6 CP).

4. Semester
In den TOMA-Modulen des vierten Semesters wird ein Schwergewicht auf die Herausbildung von spezifischen Methodenkompetenzen (M= Methode) in den jeweiligen Studienbereichen gelegt (6 CP). Studierende belegen alle TOMA-Module. Zudem ist das Pflichtmodul "Ästhetische Praxis" belegen.

5. Semester
Das praktische Studiensemester ist im fünften Semester platziert. Es umfasst 22 Wochen praktischer Erfahrungen in einer Einrichtung Sozialer Arbeit (26 CP). Studierende besuchen zudem eine praxisbegleitende Kleigruppe sowie ein praxisbegleitendes Seminar an der Hochschule (4 CP).

6. Semester
Im sechsten Semester können die Studierenden zwei Pflichtmodule aus insgesamt vier TOMA-Modulen auswählen (je Modul 12 CP). In diesen Modulen geht es um die praktische Anwendung (A= Anwendung) an konkreten Fällen aus den verschiedenen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit. Das Semester wird ergänzt durch das Modul "Handlungskompetenz - Diagnostik und Fallarbeit" (6 CP).

7. Semester
Im abschließenden siebten Semester fertigen Studierende die Bachelor-Arbeit (12 CP) an und studieren folgende weitere Pflichtmodule:

  • Berufliches und berufsethisches Selbstverständnis (6 CP)
  • Forschungs- und Entwicklungswerkstätten (6 CP)
  • Sozialarbeit und Sozialwirtschaftliche Praxis (6 CP)

Zulassungsvoraussetzungen:
Für ein erstes berufsqualifizierendes Studium ist die Fachhochschulreife oder Hochschulreife nötig. Für besonders qualifizierte Berufstätige ist unter gewissen Voraussetzungen ein Fachhochschul-Studium ebenfalls möglich.
Jeder Studienbewerber/jede Studienbewerberin, der/die keine fachpraktische Ausbildung durchlaufen hat oder die Ausbildungsrichtung nach Abschluss der Fachoberschule / Berufsoberschule wechselt, muss grundsätzlich vor Studienbeginn eine mindestens sechswöchige, zusammenhängende, einschlägige Vorpraxis absolvieren. Diese sechswöchige praktische Tätigkeit kann in entsprechenden Betrieben/Einrichtungen oder Dienststellen der öffentlichen Verwaltung abgeleistet werden.

Bewerbungszeiträume & Studienbeginn:
Studienanfänger
für zulassungsbeschränkte Studiengänge 02.05. bis 15.06.
für nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge 02.05. bis 15.06.

In den nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen ist im Einzelfall eine Bewerbung über den 15.06. hinaus bis Ende August möglich.
Das Studium für Erstsemester beginnt an der Hochschule Landshut immer zum Wintersemester (Beginn 01.10.).

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Beiträge und Gebühren: Ab dem Sommersemester 2009 fallen pro Semester folgend Beiträge an: • Studienbeitrag: 400,00€ • Studentenwerksbeitrag: 42,00€ • Hochschulsport (freiwillig): 7,50€ insg.: 449,00 € Die Beiträge sind bei der Einschreibung oder Rückmeldung fällig. Eine Befreiung vom Studentenwerksbeitrag ist in keinem Fall möglich. Ein Gaststudium ist gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der Semesterwochenstundenzahl. Zusätzlich ist der Studentenwerksbeitrag zu zahlen.

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