Soziale Arbeit-Gemeindepädagogischdiakonische

Hephata Hessisches Diakoniezentrum e. V.
In Schwalmstadt

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Schwalmstadt
  • Dauer:
    4 Jahre
Beschreibung

Die gemeindepädagogischen und diakonischen Qualifikationen ermöglichen zusätzliche professionelle Orientierungen in den Arbeitsfeldern von Kirche und Diakonie. Theorie und Praxis Sozialer Arbeit, kirchlicher, gemeindlicher und diakonischer Arbeitsfelder werden aufeinander bezogen mit dem Ziel, die eigene gemeindepädagogische und diakonische Berufspraxis auf der Basis theoretischer Reflexion zu verantworten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Schwalmstadt
Sachsenhäuser Straße 24, 34613, Hessen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Der Zusatzstudiengang Religionspädagogik hat das Studium der Sozialen Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik) bzw. Diplom-Pädagogik (Schwerpunkt Sozialpädagogik) zur Voraussetzung.

Themenkreis

In Verbindung mit dem Studium der Sozialen Arbeit

Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen, Diakoninnen und Diakone arbeiten im Raum von Kirche und Diakonie in Gemeinden,
Dekanaten, Einrichtungen und Diensten oder anderen freien und öffentlichen Trägern der Sozialen Arbeit. Die gemeindepädagogisch-diakonische Qualifikation ermöglicht zusammen mit dem Studium
der Sozialen Arbeit professionelle gemeindepädagogische, religionspädagogische und diakonische Orientierung und Arbeit in den Handlungsfeldern von Kirche und Diakonie.

Dauer

Studierende der Sozialen Arbeit an der EFHD können ihr Studium der Sozialen Arbeit mit einer gemeindepädagogisch-diakonischen Qualifikation
verbinden. Das Bachelor-Studium umfasst acht Semester, und nicht sieben, wie im Studium der Sozialen Arbeit. Die ersten zwei Berufsjahre
werden durch ein Berufseinstiegsmodul begleitet.

Studienbegleitende Angebote

Reflexionstage und ein Mentorenprogramm begleiten das gesamte Studium. Das „Mentoring“ stellt Kontakte zu Diakon/inn/en und Gemeindepädagog/ inn/en im Beruf her. Es ermöglicht den Transfer sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Kompetenzen in die Arbeitsfelder Kirche und Diakonie. Es zeigt, in welcher Gestalt diese
Kompetenzen dort vertieft und ergänzt werden. Durch die Mentorinnen und Mentoren erfahren Studierende, was es heißt, als Diakon/in oder Gemeindepädagogin bzw. Gemeindepädagoge tätig zu sein.

Eingeschobenes Zusatzsemester

In einem eingeschobenen Zusatzsemester (nach dem sechsten Semester) lernen die Studierenden, Theorie und Praxis kirchlicher, gemeindlicher
und diakonischer Arbeitsfelder aufeinander zu beziehen und so die eigene gemeindepädagogisch- diakonische Berufpraxis auf der Basis theoretischer Reflexion zu verantworten. Dafür benötigen sie zum einen sachlich und hisorisch fundierte kritische Kenntnis der Struktur,
Funktion und Aufgabe von Kirche und Diakonie. Zum anderen gehören dazu spezifische arbeitsfeldbezogene Formen und Kompetenzen,
um das Evangelium zu kommunizieren und weiterzugeben. Das kann mit und in den Handlungsformen der Sozialen Arbeit genauso geschehen
wie in den klassischen kirchlichen Handlungsformen Gottesdienst, Seelsorge und Religionspädagogik.

Modul zum Berufseinstieg

Die gemeindepädagogisch-diakonische Qualifikation ist die Voraussetzung für den Zugang zum gemeindepädagogischen Dienst der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) In der Evangelischen Kirche von Kurhessen- Waldeck (EKKW) ist sie Voraussetzung für die
Einsegnung in das Diakonenamt Beide Landeskirchen sehen zur Berufsanerkennung die erfolgreiche Teilnahme an einem
Berufseinstiegsmodul vor. Diese Berufseinstiegsbegleitung dauert ca.
zwei Jahre und liegt in der Verantwortung der beiden Kirchen. Es dient der Reflexion der ersten Erfahrungen eigenverantworteter Berufspraxis
und zielt darauf ab, die doppelte Qualifikation – die der Sozialen Arbeit und die der gemeindepädagogisch- diakonischen Qualifikation – zu
einer persönlich verantworteten Einheit zu verbinden, zu erproben und zu bewähren (u.a. durch Seminare, Supervision). Neben Theorie-
Praxis-Werkstatt-Seminaren dient es auch dazu, spezielle Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben bzw. zu vertiefen, die erst mit dem Beginn
eigenverantwortlicher Berufspraxis in den Blick geraten (z.B. gemeindepädagogisch-diakonische Konzeptentwicklung, Leitungshandeln). Die Teilnahme am Berufseinstiegsmodul mit
bestandenem Kolloquium in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Gemeindepädagoge/ Gemeindepädagogin“. Wird das Modul
zum Berufseinstieg in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck absolviert, erwirbt man das Recht, in das kirchliche Amt des Diakons
bzw. der Diakonin eingesegnet zu werden. Vorteile der gemeindepädagogischdiakonischen Qualifikation
Das Studienangebot an der EFHD bietet Interessierten die Möglichkeit, den staatlich anerkannten Abschluss in Sozialer Arbeit (Bachelor)
mit dem Studienabschluss einer gemeindepädagogisch- diakonischen Qualifikation zu verbinden, um die gemeindepädagogischen und diakonische Dimensionen kirchlichen und gemeindlichen Handelns in theologischer und pädagogischer Verantwortung analytisch und konzeptionell vertreten zu können.
Die gemeindepädagogisch-diakonische Qualifikation verbindet die beiden bisherigen Zusatzqualifikationen Gemeindepädagogik (am Studienstandort Darmstadt) und Diakonie (am Studienstandort Hephata). Sie eröffnet für evangelische Sozialpädagog/ inn/en und Sozialarbeiter/inn/en zusätzliche berufliche Perspektiven und erweitert die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungsschluss ist am 15. Mai eines jeden Jahres.


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