Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Innovation

Fachhochschule Nordwestschweiz
In Brugg (Schweiz)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Brugg (Schweiz)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Die Evaluation von Methoden, Handlungsansätzen und Programmen der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik und die Entwicklung von neuen, den aktuellen Problemlagen angepassten Methoden und Programmen gewinnen im Kontext des beschleunigten gesellschaftlichen Wandels und der veränderten Formen von Integration und Ausschluss an Bedeutung. Zur professionellen Gestaltung dieser Anforderungen müssen Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen neue Lösungen erarbeiten und implementieren können. Forschungsbasiertes Wissen gewinnt dabei an Bedeutung.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Brugg
Schulthess-Allee 1, 5201, Zürich, Schweiz

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

DieVoraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Themenkreis

Die Evaluation von Methoden, Handlungsansätzen und Programmen der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik und die Entwicklung von neuen, den aktuellen Problemlagen angepassten Methoden und Programmen gewinnen im Kontext des beschleunigten gesellschaftlichen Wandels und der veränderten Formen von Integration und Ausschluss an Bedeutung. Zur professionellen Gestaltung dieser Anforderungen müssen Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen neue Lösungen erarbeiten und implementieren können. Forschungsbasiertes Wissen gewinnt dabei an Bedeutung.

Wenn forschungsbasiertes Wissen im professionellen Handeln in der Sozialen Arbeit dauerhaft wirksam werden soll, dann braucht es neue Zugänge zur Erzeugung und Nutzung von lösungsorientiertem Wissen. An der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW wurde hierfür ein «Modell der kooperativen Wissensbildung» entwickelt. Bei dessen Umsetzung wird wissenschaftliches Wissen und Erfahrungswissen der Praxis eng verschränkt und wird damit zum Kern der Entwicklung von neuen Handlungskonzepten und von Sozialer Innovation.

Das vom Bund bewilligte Master-Studium baut auf diesem entwickelten Modell der kooperativen Wissensbildung auf. Es befähigt die Studierenden, die einen Bachelor oder ein Fachhochschul- bzw. Universitäts-Diplom in Sozialer Arbeit mit Mindestqualifikation mitbringen, Soziale Arbeit und Sozialpolitik auf organisationaler, programmatischer und methodischer Ebene zu gestalten und zu optimieren.

Im Studium erworben werden Konzepte und Methoden für die Entwicklung von innovativen Interventionen und Programmen. Ziel ist die Ausbildung von kompetenten Akteurinnen und Akteuren an der Schnittstelle von Forschung und Praxisfeldern. Das Master-Studium ist damit anwendungsorientiert und forschungsbasiert zugleich: Es zielt darauf ab, die erworbene Fähigkeit zu forschen und zu evaluieren sowie die Kenntnis von forschungsbasiertem Wissen in Prozesse der Gestaltung und Entwicklung von innovativer Praxis zu überführen.

Ein Master-Studium unterscheidet sich von einem Bachelor-Studium
zum einen auf der Ebene der Reichweite der Wissenserzeugung und
zum anderen auf der Ebene des Handlungskontextes des erworbenen
Wissens und der entwickelten Kompetenzen:
Während Absolvierende der Bachelorstufe in konkreten Handlungssituationen befähigt sind, auf der Grundlage ihres (inter-)disziplinären Wissens fallspezifisch-situatives Wissen für die Bearbeitung und Lösung von Handlungsproblemen zu entwickeln, sind Absolvierende der Masterstufe befähigt, generalisierbares Wissen zu erzeugen, das über die konkrete Fallbearbeitung hinausreicht.
Das Bachelor-Studium befähigt zur Umsetzung dieses Wissens insbesondere in professionellen und interprofessionellen Handlungskontexten mit dem Ziel einer gelingenden Gestaltung von Bildungs-, Erziehungs und Beratungsprozessen.Das Master-Studium befähigt zur Umsetzung dieses Wissens in vorwiegend transdisziplinären Kontexten (Kontexte, in denen Praktiker/innen, Politiker/innen, Wissenschaftler/innen und weitere Akteurinnen und Akteure gemeinsam Problemlösungen entwickeln) mit dem Ziel der Gestaltung, Weiterentwicklung und Optimierung der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik auf struktureller, politischer, organisationaler,instrumenteller und methodischer Ebene.Das PhD- bzw. Doktoranden-Studium, welches nur an Universitäten
angeboten wird, befähigt zur Weiterentwicklung dieses Wissens in
disziplinären und interdisziplinären Handlungskontexten mit dem Ziel der Entwicklung des disziplinären Wissens.

Studienprogramm
Wenn wir wollen, dass forschungsbasiertes Wissen im professionellen
Handeln wirksam wird, dann braucht es neue Zugänge zur Erzeugung
und Nutzung von lösungsorientiertem Wissen. An der Hochschule
für Soziale Arbeit FHNW wurde ein «Modell der kooperativen Wissensbildung» entwickelt. Dieses nimmt Bezug auf strukturell neue
Formen der Wissensproduktion, die im Zusammenhang mit dem Bedarf
nach einer innovativen Bewältigung von komplexen Problemen
entstanden sind (vgl. dazu das Stichwort «Transdisziplinarität» im
Glossar im Anhang). Kennzeichnend für diese Form der Wissensproduktion
ist, dass zur Bearbeitung von Handlungsproblemen verschiedene
Akteurinnen und Akteure mit unterschiedlichen Sichtweisen und unterschiedlichen Wissenshorizonten zusammenkommen und in einem kooperativen und zeitlich begrenzten Prozess neues handlungsleitendes
Wissen erzeugen.Zur Bewältigung dieser neuen Anforderung müssen die Studierenden spezifische Kompetenzen entwickeln, die das Bachelorniveau übersteigen.

Studienbeginn im September


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