Sozialökonomik

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
In Nürnberg

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  • Bachelor
  • Nürnberg
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Inhaltliche Schwerpunkte werden insbesondere in der 'verhaltenswissenschaftlichen Richtung' dort gelegt, wo nach bisherigen. Absolventenuntersuchungen die hauptsächlichen Betätigungsfelder. von Sozialwissenschaftlern liegen (Angewandte Sozialforschung, Marktforschung, Personal und Organisation, Tätigkeiten in Non-Profit-Organisationen). Studierende der 'internationalen Richtung' bereiten sich für Tätigkeiten in internationalen Organisationen in Politik, Handel und Sozialadministration vor.

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Veranstaltungsort(e)

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Nürnberg
Schlossplatz 4, 91054, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Wer sich für den Studiengang Sozialökonomik interessiert, sollte gute Englischkenntnisse besitzen, da die Fachliteratur zum Teil in englischer Sprache verfasst ist und in einigen Fällen sogar die Lehre auf Englisch stattfindet. Gute Mathematikkenntnisse werden insbesondere in den Fächern Statistik und Mikroökonomie (eventuell als Vertiefung im Studium) vorausgesetzt.

Themenkreis

Studieninhalte
Bei Sozialökonomik handelt es sich um einen interdisziplinären Studiengang, in dem Kenntnisse in Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Methoden der empirischen Sozialforschung, Statistik sowie Auslandswissenschaften erworben werden.

Innerhalb des Studiengangs entscheidet man sich für einen Schwerpunkt. Der Schwerpunkt „Verhaltenswissenschaften“ umfasst unter anderem Sozialwissenschaftliche Methoden und Statistik, Wirtschaft und Gesellschaft, Personal und Organisation sowie Kommunikation und Massenmedien. Der Schwerpunkt „International“ umfasst u. a. den angelsächsischen oder romanischen Schwerpunkt inkl. zwei
Fremdsprachen, Europäisierung und Globalisierung sowie Internationales
Recht und Internationale Kommunikation. Besonderer Wert wird auf die Methodenausbildung gelegt, also darauf, dass gelernt wird, wie gesellschaftlich relevante Fragestellungen wissenschaftlich beantwortet werden können. Dadurch werden allgemeine Qualifikationen erworben,
die sich für beliebige andere Problemstellungen eignen. Das Studium bildet zum Generalisten aus, der sich nicht nur auf einem Fachgebiet auskennt, sondern Querverbindungen herstellen kann, die heute für praktische Problemlösungen unentbehrlich sind.

Praxisbezug wird im Studium in mehrfacher Hinsicht hergestellt. In Lehrforschungsprojekten wird empirische Forschung durch „learning by doing“ eingeübt. Ferner gibt es spezielle Veranstaltungen, wie Rollenspiele, Exkursionen, Workshops und Tagungen. Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen nimmt ebenfalls breiten Raum ein. Alle diese Veranstaltungen und Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass das Gelernte
praktisch angewandt und dabei vertieft wird. Zusätzlich erhalten die Studierenden Einblick in berufliche Handlungsfelder.

Mindestens ein Praktikum wird allen Studierenden empfohlen. Die Lehrenden helfen bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen. Es besteht die Möglichkeit, ein betreutes Praktikum als Vertiefungsmodul zu wählen.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Inhaltliche Schwerpunkte werden insbesondere in der„verhaltenswissenschaftlichen Richtung“ dort gelegt, wo nach bisherigen Absolventenuntersuchungen die hauptsächlichen Betätigungsfelder von Sozialwissenschaftlern liegen (Angewandte Sozialforschung, Marktforschung, Personal und Organisation,
Tätigkeiten in Non-Profit-Organisationen). Studierende der „internationalen Richtung“ bereiten sich für Tätigkeiten in internationalen Organisationen in Politik, Handel und Sozialadministration vor. Das Studium der Sozialwissenschaften ist – bei geeigneter Schwerpunktbildung – auch Grundlage und Voraussetzung für verschiedene Masterprogramme.

Aufbau des Studiengangs

In den sechs Semestern des Bachelorstudiengangs müssen Lehrveranstaltungen im Umfang von 180 ECTS-Punkten (European
Credit Transfer System) abgeleistet werden. ECTSPunkte sind der numerische Wert, der jeder Lehrveranstaltung zugeordnet wird, um das für den Kurs erforderliche Arbeitspensum eines Studenten in Präsenz- und Selbststudium zu beschreiben. Mit ECTS-Punkten oder auch „Leistungspunkten“ wird nicht das Anforderungsniveau von Lehrveranstaltungen, sondern allein der Arbeitsaufwand gemessen.
Dabei entspricht ein ECTS-Punkt einer Arbeitsbelastung des Studenten von circa 30 Stunden. Die Arbeitsbelastung des Studenten darf im Semester, einschließlich der vorlesungsfreien Zeit, 900 Stunden nicht überschreiten. In einem Semester sind grundsätzlich 30 ECTS-Punkte zu erwerben.
Das erste Studienjahr ist eine Assessmentphase. Dies bedeutet, dass die dort zu erbringenden Prüfungen nur ein Mal wiederholt werden dürfen.

Die sechs Semester des Bachelorstudiums gliedern sich in
• einen Pflichtbereich
• einen Schwerpunktbereich (Kernbereich)
• einen Wahlbereich (Vertiefungsbereich)
• die Bachelorarbeit

Im Pflichtbereich werden Themen behandelt, die den Studierenden frühzeitig einen Eindruck von den Fragestellungen und Konzepten vermitteln, die für ihr weiteres Studium relevant sind; hierzu zählen die Grundzüge der Soziologie, verschiedene methodische Grundlagen der Sozialwissenschaften,die Einführung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verschiedener Regionen, Einführung in die Volkswirtschaftslehre
und das Recht sowie Schlüsselqualifikationen. Dazu gehören u. a. ein Planspiel der Sozialökonomik, das Erlernen bzw. Vertiefen einer Fremdsprache (empfohlen wird Englisch) sowie Präsentations- und Moderationstechniken.

Die beiden Schwerpunktbereiche „International“ und „Verhaltenswissenschaften“ sind analog aufgebaut. In beiden geht es darum, weitere Fähigkeiten zu erwerben, um eine Berufsqualifizierung
sicherzustellen. Die Module im Pflicht- und im Kernbereich bauen nicht notwendigerweise konsekutiv aufeinander auf, sondern können auch parallel belegt werden.

Auslandsstudium/ -praktikum

Wie schon in den bisherigen Diplomstudiengängen werden den Studierenden auch im Rahmen der Bachelorstudiengänge vielfältige Möglichkeiten geboten, im Ausland zu studieren bzw. ein Praktikum zu absolvieren Dies ist nach Abschluss der Assessmentphase möglich; insbesondere das 4. oder 5. Semester sollten in Betracht gezogen werden. Im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach einem
schon oft praktizierten Verfahren anerkannt. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie mit den Planungen spätestens im dritten Semester beginnen sollten.

Die Studiengänge in Nürnberg können nur zum Wintersemester begonnen werden.

Anmeldetermin 15.7.2010 für Wintersemester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Universität Erlangen-Nürnberg erhebt von Ihren Studierenden einen Beitrag von 500 Euro pro Semester.