Sprache und Ästhetik der Comicliteratur

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In Düsseldorf

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  • Seminar
  • Anfänger
  • Düsseldorf
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Das Seminar vermittelt Gestaltungstechniken sowie dramaturgische Grundlagen der speziellen Struktur der Comics. Wie lassen sich diese Techniken beispielsweise auf das Medium Film mit seinen ganz eigenen Erzähl- und Darstellungsformen übertragen? Anhand von Beispielen und gezielten Übungen werden diese theoretischen Inhalte mediumsspezifisch (Comic und Film) erörtert und danach praktisch umgesetzt.
Gerichtet an: Das Seminar spricht alle Interessenten an, die sich von der gestalterischen Welt der Comicstrips angezogen fühlen und mehr über die Geschichte und Entwicklung der wegweisenden Bild- und Textlandschaften erfahren möchten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Düsseldorf
Gustav-Poensgen-Straße 51, 40217, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

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Interesse am Thema.

Themenkreis

Wer heute in einem Buch über Design oder Illustration blättert, entdeckt auf Anhieb die Einflüsse der Comic- und Mangakultur. Die Film- und Fernsehbranche hat längst das große Potenzial der in Deutschland oft verpönten Literatur entdeckt. In den USA, Frankreich oder Belgien, Länder, in denen die Comics absoluten Kultstatus besitzen, werden diese auch als eigenständige Kunstform akzeptiert. Die endgültige Symbiose zwischen den Comics und der bildenden Kunst erfolgte in der großen Zeit der Popart mit Künstlern wie Lichtenstein, Warhol und Haring. Nicht zuletzt hat die Verbreitung von Comics auch einen großen Einfluss auf die Gestaltung von Storyboardzeichnungen bei der Planung und Umsetzung von Spiel- und Werbefilmen.

1. Tag:
Theoretische Grundlagen und Geschichte des Comicstrips auf Papier und im Film. Von den Anfängen in Europa (Rodolphe Töpffer) und in den USA (Yellow Kid) zu den modernen Erzähl- und Zeichenstrukturen heutiger Comics (Reihe Asterix in Europa, Batman & Co. in den USA). Comicgenres: Superhelden, Detektivgeschichten, satirische und erotische Comics. Unterschiede zwischen Graphic Novels, Bandes dessinées und Mangas. Praktische Übung: Von der Geschichte zum Bild. Eine Textvorlage wird von den Studenten in eine freigewählte Technik übersetzt und auf Papier gebracht. Inhaltliche und darstellerische Elemente des Comics und deren spezifische Dramaturgie werden anhand der gezeichneten Arbeiten herausgefiltert.

2. Tag :
Vom Comic „Batman- the first Year” zur Filmszene in „Batman begins“. Einsatzmöglichkeiten der Comiczeichnung in der Film- und Werbebranche. Wie verwandelt man ein Comic in einen Film und umgekehrt? Mediumsspezifische Unterschiede zwischen der Umsetzung einer Story in Comic und in Film. Praktische Übung: Eine vorgeführte Filmszene soll von den Teilnehmern in ein Comic verwandelt werden. Abschließend werden die fertigen Arbeiten mit dem bereits veröffentlichten Comic zu dem ausgewählten Film verglichen und besprochen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit der Fortführung des Unterrichts innerhalb einer Seminarreihe über weitere Stilrichtungen und relevante Beispiele aus dem Comicuniversum.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation:

Wochenendseminar Samstag & Sonntag