Stärken - Ziele - Kooperation: Ressourcen- und Lösungsfokussierung in OGS, Tagesgruppe und Offener Jugendarbeit

ILK
In Bielefeld

990 
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Wichtige informationen

  • Kurs
  • Anfänger
  • Für arbeitnehmer
  • Bielefeld
  • 80 Lehrstunden
  • Dauer:
    5 Monate
Beschreibung

Jeder Weiterbildungsblock enthält Einheiten von Gruppensupervision, in denen die erlernten Methoden vertieft, der Transfer in den eigenen Arbeitskontext ermöglicht und die eigene Fallarbeit reflektiert werden kann.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bielefeld
Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Beratung im schulischen Kontext
Beratung in der Jugendarbeit

Dozenten

Frederic Linßen
Frederic Linßen
Diplom Psychologe

Jan P. Müller
Jan P. Müller
Dipl.-Psych.

Nicole Bellaire
Nicole Bellaire
Dipl.-Psych.

Themenkreis

Die Lösungsfokussierte Beratung ist ein fast universell anwendbarer Ansatz, mit dem Sie Ihre Besucher mithilfe von Fragen zum konstruktiven „Selber-Denken“ anregen und gleichzeitig Ihre eigenen Ressourcen schonen. Sie lernen die Ziele und Ressourcen Ihrer Klienten, mögliche Lösungswege und die nötigen Entwicklungsschritte gemeinsam herauszuarbeiten und sie nachhaltig zu stärken und zu motivieren.
Mithilfe von
  • Bewältigungsfragen
  • Ausnahmefragen
  • Ziel- und Wunderfragen
  • Skalierungsfragen und
  • Konkretisierungsfragen

lernen Sie die Ziele und Ressourcen Ihrer Klienten, mögliche Lösungswege und die nötigen Entwicklungsschritte gemeinsam herauszuarbeiten und sie nachhaltig zu stärken und zu motivieren.

Zentral für eine gelingende Lösungsfokussierte Arbeit ist es einen günstigen Zeitpunkt abzupassen, um von der Würdigung der Schwierigkeiten hin zu den sich daraus ergebenden Wünschen, Zielen und Bedürfnissen überzugehen und diese so intensiv und lebendig wie möglich zu konkretisieren:

  • Wie sieht das Leben aus, wenn die Probleme gelöst sind? Wie noch?
  • Was wird dann möglich sein? Was noch?
  • Was wird das erste kleine Zeichen sein, dass anzeigen wird, dass sich die Dinge verbessert haben und man auf dem richtigen Weg ist?

Beim Erarbeiten von Lösungsschritten ist es immer wieder hilfreich die Erinnerung auf gute Zeiten, auf vergangene Erfolge bzw. Bewältigungsstrategien zu lenken – denn hier finden oft sich nicht nur hilfreiche Lösungs-/ Funktionslogiken, sondern auch gute Gründe für eine Zuversicht, die aktuellen Herausforderungen meistern zu können.

Im Verlauf der Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen neue, nützliche und unmittelbar umsetzbare Ideen erhalten,

  • wie Kinder und Eltern in eine kooperativere Beziehung geführt werden können,
  • welche auftragsklärenden Fragen hilfreich sind um seine Klienten zu aktivieren
  • welche Fragen hilfreich sind, um die Eigenmotivation zur Zielerreichung zu fördern.


Nach Beendigung der Weiterbildung werden die lösungsfokussierten / ressourcenaktivierenden Kommunikationsprinzipien soweit eingeübt worden sein, dass nicht nur einzelne Fragetechniken genutzt werden können, sondern sich eine lösungsfokussierte Haltung als Perspektive in der gesamten Arbeit durchsetzt.

Diese Weiterbildung qualifiziert MitarbeiterInnen aus der offenen Jugendarbeit lösungsfokussierte Prinzipien in der Arbeit

  • mit Kindern und Jugendlichen,
  • mit Eltern / Erziehungsberechtigten,
  • mit eigenen Fachkollegen,
  • mit einer oder mehreren Personen,
  • mit freiwilligen Klienten und unfreiwilligen Klienten (Zwangskontext)

kunstgerecht einzusetzen.

TeilnehmerInnen dieser Weiterbildung erlangen durch die zunehmende Sicherheit in lösungsfokussierter Kommunikation auch eine größere Handlungssicherheit ihren unterschiedlichen Arbeitskontakten. Die Weiterbildung bietet zudem eingehende Reflexion der eigenen (Fall-)Arbeit und verbessert somit das eigene Rollenselbstverständnis im komplexen Feld der offenen Jugendarbeit.

Zusätzliche Informationen

Wir bieten
Ein lebendiges und praxisnahes Lernsetting mit
Livedemonstration / Videodemonstration Folienpräsentation (die theoretischen Grundlagen werden überschaubaren Einheiten praxisnah präsentiert und diskutiert) visueller Diskussion (= Mitvisualisieren / Verschriftlichen aller in der Gruppe geäußerten Gedanken per Notebook und Beamer – alternativ an Flipchart)   und natürlich zahlreichen Übungen im Rollenspiel (mind. 1/3 der Veranstaltungszeit)

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