Störungen im Bauablauf , Interdisziplinäres Seminar

Rechtsanwälte Witt Roschkowski Dieckert
In Berlin

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  • Seminar
  • Anfänger
  • Berlin
  • 8 Lehrstunden
Beschreibung

Ziel des Seminars ist es, die rechtlichen und baubetrieblichen Voraussetzungen für die Geltendmachung aber auch die Abwehr von unbegründeten Behinderungsansprüchen aufzuzeigen und anhand praktischer Beispiele zu erläutern, wie ein entsprechender Nachtrag aufgestellt bzw. geprüft werden muss.
Gerichtet an: Bau- und Projektleiter, Baukaufleute, bauüberwachende Architekten und Projektsteuerer, öffentliche Bauherren, Bauträger, Baujuristen, Sachverständige aus der Bauwirtschaft

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Dokumente

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Leipziger Platz 15, 10117, Berlin, Deutschland
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Dozenten

Bernd Kimmich
Bernd Kimmich
Baurecht

Rechtsanwalt seit 1995 Tätigkeitsschwerpunkte: Privates Baurecht, Baubegleitende Rechtsberatung, Gestaltung von Bau- und Nachunternehmerverträgen, Vorträge und Seminare zum Bau- und Architektenrecht

Frank Bötzkes
Frank Bötzkes
Bausachverständiger

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bötzkes ist von der Ingenieurkammer Niedersachsen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bauablaufstörungen und Inhaber des Ingenieurbüros Beratungen im Bauwesen in Braunschweig. Für die am Bau Beteiligten erstattet er Privat-, Schieds- und Gerichtsgutachten.

Themenkreis

Bei der Abwicklung größerer Bauvorhaben kommt es regelmäßig zur Überschreitung der im Vertrag vereinbarten Fristen. Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein: Einerseits ist denkbar, dass der Auftragnehmer die Fristen schuldhaft überschreitet, also mit der Leistung in Verzug gerät. In einem solchen Fall stehen dem Auftraggeber eine Reihe von gravierenden Rechten und Ansprüchen zu. Liegen die Ursachen der Bauzeitverlängerung dagegen im Verantwortungsbereich des Auftraggebers, müssen die dadurch entstehenden Mehrkosten bezahlt werden.

In dem interdisziplinären Tagesseminar wollen wir die Konsequenzen eines gestörten Bauablaufes aus baurechtlicher und baubetrieblicher Sicht erörtern. So stellt die Rechtsprechung an die Darlegung und Begründung von Behinderungsansprüchen hohe Anforderungen. Voraussetzung ist zunächst eine den Kriterien des § 6 Abs. 1 VOB/B genügende Behinderungsanzeige. Das wird in der Praxis immer wieder vernachlässigt, um das Verhältnis mit dem Auftraggeber nicht zu belasten. Darüber hinaus ist eine konkrete, bauablaufbezogene Dokumentation der einzelnen Behinderungen nach Dauer und Umfang erforderlich.

Die baubetrieblichen Teile des Seminars behandeln schwerpunktmäßig die Fragen, wie die gestörten Bauabläufe dokumentiert, methodisch ausgewertet und dargestellt werden müssen und welche Kosten der Auftragnehmer geltend machen kann.

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 20

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