Bei der Durchführung von Bauvorhaben kommt es immer wieder zur Überschreitung der im Vertrag vereinbarten Termine. Die Gründe hierfür können zum einem bei den Auftragnehmern liegen, die mit ihrer Leistung in Verzug geraten. In einem solchen Fall stehen den Auftraggebern verschiedene Rechte und Ansprüche zu, die im Seminar an konkreten Praxisbeispielen erläutert werden. Liegen die Ursachen der Verzögerungen dagegen im Verantwortungs-bereich des Auftraggebers, besitzt der Auftragnehmer Anspruch auf Ersatz seiner Mehrkosten. Die Konsequenzen eines gestörten Bauablaufs werden aus baurechtlicher und baubetriebswirtschaftlicher Sicht an konkreten Beispielen besprochen. Es werden die rechtlichen Voraussetzungen für die Geltendmachung, aber auch die Abwehr unberechtigter Behinderungsansprüche aufgezeigt. Des Weiteren wird im Seminar erläutert, wie ein entsprechender Nachtrag zu stellen und ggf. zu prüfen ist.
Schwerpunkte:
Verzug und Behinderung am Bau
Baubetriebliche Analyse gestörter Bauabläufe
Die terminlichen Folgen gestörter Bauabläufe
Mehrkostenansprüche des Auftragnehmers - Anspruchsgrundlage?
Die konkrete Berechnung der Mehrkosten.