Symposium Der erfolgreiche Wirtschaftsausschuss 2016

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Beschreibung

Der Betriebsrat benötigt einen gut informierten und engagierten Wirtschaftsausschuss, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und ihre Folgen für die Arbeitnehmer einschätzen und Schaden von diesen abwenden zu können. Der Wirtschaftsausschuss muss dabei den Betriebsrat in wirtschaftlichen Angelegenheiten professionell beraten, Informationen gewinnen und einordnen, Unterlagen sichten und auswerten, Unternehmensstrategien und Umstrukturierungen erkennen und die Auswirkungen für die Belegschaft benennen. Nur so kann der Betriebsrat auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung sachorientierte Lösungen finden.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
29.November 2016
29.November 2016
Hannover
30559, Niedersachsen, Deutschland
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Themenkreis

Der Betriebsrat benötigt einen gut informierten und engagierten Wirtschaftsausschuss, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und ihre Folgen für die Arbeitnehmer einschätzen und Schaden von diesen abwenden zu können. Der Wirtschaftsausschuss muss dabei den Betriebsrat in wirtschaftlichen Angelegenheiten professionell beraten, Informationen gewinnen und einordnen, Unterlagen sichten und auswerten, Unternehmensstrategien und Umstrukturierungen erkennen und die Auswirkungen für die Belegschaft benennen. Nur so kann der Betriebsrat auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung sachorientierte Lösungen finden.

Auf den Punkt: In unserem Symposium bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Vorträgen und frei wählbaren Workshops, um Ihr betriebswirtschaftliches Wissen, aber auch Ihre kommunikativen Fähigkeiten auszubauen. Entscheiden Sie sich dazu entsprechend Ihrer Vorkenntnisse und Interessen gezielt für 2 zusätzliche Workshops aus unserem umfangreichen Themenangebot. Sie erhalten praxisorientierte Hilfen bzw. Hinweise und haben Gelegenheit, Ihre Fragen und Anliegen mit unseren Experten zu diskutieren und sich mit anderen Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses auszutauschen.

1. Tag

Vorträge:

Wirtschaftliche Grundlagen - Auffrischung

  • Zahlen, Daten und Fakten - was bedeuten sie für den Betriebsrat und die Sicherung der Beschäftigung?
  • Instrumente der Unternehmenssteuerung - Auswirkungen der Unternehmensziele auf die Beschäftigung
  • Controlling: Daten, Fakten und wirtschaftlichen Zahlen - wann ist die Existenz gefährdet?
  • Informationsquellen richtig nutzen: Geschäftsberichte, Reportings & Co. unter der Zielsetzung der Beschäftigungssicherung professionell auswerten

Sich in Streitgesprächen über wirtschaftliche Angelegenheiten behaupten

  • Ernst genommen werden - Persönlichkeit, Redestil und Wirkung
  • Einsatz deeskalierender Techniken
  • Vertrauensbildende Maßnahme - »die gleiche Sprache sprechen«
  • Eigene Argumente stärken - Argumente des Gegners entkräften und für sich nutzen
  • Beobachten des Diskussionspartners
  • Eigene Statements treffsicher formulieren

Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:

1. Wirtschaftsprüferbericht verstehen und auswerten

  • Vorlagepflicht
  • Vermögens, Finanz, Ertragslage - »zwischen den Zeilen lesen«
  • Folgenabschätzung für Arbeitnehmer, Betrieb und Unternehmen
  • Abgrenzung Wirtschaftsprüferbericht/Geschäftsbericht

2. Wirtschaftsausschuss und Betriebsrat - erfolgreich durch Zusammenarbeit

  • Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss - von der Zusammenarbeit profitieren
  • Problemanalyse, Entwicklung möglicher Ziele, Maßnahmenplan
  • Arbeitsteilung organisieren und koordinieren, Klärung der Arbeitsbelastung
  • Gemeinsames »Berichtswesen« für BR und WA

3. Fragetechnik - der Informationsturbo für den Wirtschaftsausschuss

  • Wer fragt, gewinnt! - Die richtigen Fragen stellen, Informationen gewinnen!
  • Fragen zur Sache: Gekonnt nachhaken und einfach mehr erfahren
  • Fragen zur Gesprächsführung: Das Ruder in der Hand halten und Ziele ansteuern
  • Fragen zur Atmosphäre: Brücken bauen und die Zusammenarbeit stärken

2. Tag

Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:

4. Strategische Optimierung der Wirtschaftsausschussarbeit

  • Vom Anliegen zur durchdachten (Verhandlungs-)Strategie
  • Verantwortung aktiv wahrnehmen - nicht nur reagieren, sondern agieren
  • Umgang mit Verantwortung, Druck und Wissensdefiziten
  • Der WA als Team: Ein positives Klima fördern, Lösungsansätze bei gestörter Kommunikation und Konflikten

5. Der Geschäftsbericht als Informationsquelle

  • Grundlagen der Erstellung von Geschäftsberichten (Bilanzrichtliniengesetz, Gewinn- und Verlust-Rechnung, Anhang und Lagebericht als Bestandteil des Geschäftsberichts)
  • Erläuterung des Geschäftsberichts (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Analyse des Anhangs)
  • Das »Lesen« des Geschäftsberichts (Beurteilung von Erfolg, Vermögenssituation, Finanzierung und Investitionstätigkeit)
  • Übersicht über Methoden der systematischen Jahresabschlussanalyse

6. Risikomanagement - mehr Transparenz und Handlungsspielraum

  • KonTraG - das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich und seine Auswirkungen auf die Beschäftigung
  • Risiken analysieren, kontrollieren und bewerten - wann sollte der Betriebsrat aktiv werden?
  • Professionelles Risikoreporting - was soll der Wirtschaftsausschuss damit anfangen?
  • Risikoanalyse bei (Change)Projekten - wie können der Wirtschaftsausschuss und der Betriebsrat eingebunden werden?
  • Beratung im Wirtschaftsausschuss nach § 106 BetrVG - Einflussmöglichkeiten des BR/GBR

Vorträge:

Kollegen schützen - Strategien zur Beschäftigungssicherung

  • Starkes Initiativrecht: Vorschläge zur Sicherung und Förderung der Beschäftigung
  • Aufpassen bei »prekärer Beschäftigung«! - Niedriglohn, Minijob, Befristung, Leiharbeit und Werkvertrag
  • Förderung von Teilzeit und Altersteilzeit als flexibles Gestaltungselement
  • Alternative Konzepte zur Beschäftigungssicherung - Betriebsrat und Personalplanung

Augen auf bei Änderungen, Umstrukturierungen & Co.

  • Umstrukturierung im Überblick - Fusion, Übernahme, Spaltung, Gesellschafterwechsel
  • Auswirkungen von Veränderungen auf Unternehmens- und Betriebsebene
  • Folgen von Betriebsübergang und Betriebsänderung
  • Einsparungen als wirksamer Schutz vor Übernahme?
  • Wer handelt? - Die Beteiligung von BR, GBR und KBR

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