Symposium für Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter

Poko-Institut
In Leipzig

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Leipzig
  • Dauer:
    16 Tage
  • Wann:
    04.04.2017
Beschreibung

Die Führung eines Gremiums ist auch nach drei Jahren Amtszeit noch immer eine echte Herausforderung – und gerade für das Ende der Amtsperiode gilt es, der Belegschaft Erreichtes transparent zu machen, aber auch, wie noch ausstehende Ziele erfolgreich gemeistert werden können. Unterschiedliche Meinungen, verschiedene Listen gilt es zu integrieren und jede Menge Aufgaben stehen an – und hier sind die Führungsqualitäten und das Fachwissen des Betriebsratsvorsitzenden und des Stellvertreters gefragt!

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
04.April 2017
Leipzig
4103, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Betriebsrat

Meinungen

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Coaching

Themenkreis

Die Führung eines Gremiums ist auch nach drei Jahren Amtszeit noch immer eine echte Herausforderung – und gerade für das Ende der Amtsperiode gilt es, der Belegschaft Erreichtes transparent zu machen, aber auch, wie noch ausstehende Ziele erfolgreich gemeistert werden können. Unterschiedliche Meinungen, verschiedene Listen gilt es zu integrieren und jede Menge Aufgaben stehen an – und hier sind die Führungsqualitäten und das Fachwissen des Betriebsratsvorsitzenden und des Stellvertreters gefragt!

Auf den Punkt: In unserem Symposium erhalten Sie wichtige Impulse für den Endspurt der Amtsperiode. Sie erfahren, wie Sie Ihre Führungsrolle kompetent ausfüllen können. Ob professionelle Strategien für die letzten Monate, effektive Öffentlichkeitsarbeit oder die eigene Standortbestimmung: Mit diesem praxisnahen Symposium halten Sie sich und Ihr Team auf Erfolgskurs!

1. Tag

Wendepunkt Betriebsratswahl 2018

  • Wo stehe ich als Betriebsrat, wie sieht mich die Belegschaft, wie der Arbeitgeber?
  • Analyse der in der vorangegangenen Amtszeit geleisteten Arbeit
  • Strategische Ausrichtung für das Ende der Amtsperiode und die Betriebsratswahl 2018
  • Entscheidungskriterien für und gegen eine Wiederwahl
  • Nachwuchssorgen angehen – neue Kandidaten für den Betriebsrat gewinnen

Freistellung – ein Modell mit Ewigkeitsgarantie?

  • Beginn und Ende der Freistellung – rechtliche Rahmenbedingungen
  • Rückkehr aus der Freistellung – Arbeitsplatzgarantie oder Kampf um »Restplätze«?
  • Nachzeichnungs- und Entwicklungsanspruch
  • Recht auf betriebliche Weiterbildung und Fördermaßnahmen
  • Entgeltschutz

Agieren statt reagieren – Initiativrechte des Betriebsrats

  • Von der Information zur Mitbestimmung
  • Wo kann ich nur reagieren – wo agieren?
  • Das Initiativrecht des Betriebsrats
  • Durchsetzung eigener Initiativen – auch gegen den Willen des Arbeitgebers
  • Einigungsstelle und arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

  • Phasen der Strategieentwicklung
  • Bestandsaufnahme: Wo stehen wir – wo wollen wir hin?
  • Analyse der Ist-Situation
  • Einigung auf gemeinsame Ziele
  • Risikoabwägung mit Blick auf den Betrieb und die Belegschaft
  • Instrumente der Strategiefindung im Betriebsrat
2. Tag

Wahlkampf statt Wahlkrampf – effektive Öffentlichkeitsarbeit

  • Das Image des Betriebsrats in der Belegschaft
  • Gute Informationen und positives Image
  • Erfolge, aktuelle Probleme und Ziele transparent machen
  • Geheimhaltungspflichten – wie weit reicht die Mitteilungsbefugnis?
  • Medien für die interne Öffentlichkeitsarbeit
  • Die Betriebsversammlung – strategisch nutzen, kreativ und spannend gestalten

Aktuelle Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsgesetz, u. a.

  • Beteiligungsrechte bei personellen Einzelmaßnahmen
  • Neue Rechtsprechung zur Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
  • Seminarbesuche nach § 37 Abs. 6 BetrVG
  • Geschäftsführung des Betriebsrates
  • Abgrenzung der Zuständigkeiten von BR und GBR

Qualität hat ihren Preis: Was darf die Betriebsratstätigkeit kosten?

  • Der Betriebsrat als Produktionsfaktor
  • Direkte und indirekte Kosten der Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzes, z. B. Schulungskosten
  • Wahl- und Versammlungskosten
  • Kosten bei Rechtsstreitigkeiten: Gerichts- und Einigungsstellenverfahren
  • Kostenmanagement in der betrieblichen Mitbestimmung

Uneinigkeit im Betriebsrat – Fraktionen und Konflikte in den Griff bekommen

  • Blockbildung und Konflikte im Gremium
  • Streiten macht Sinn? Gegensätze im Betriebsrat verstehen
  • Wege aus der Konfliktfalle
  • Einigkeit trotz unterschiedlicher Meinung – gemeinsame Beschlüsse fassen
  • Konflikt als Chance? Tipps für die Praxis


Erfolge des Zentrums