Symposium für Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter

Poko-Institut
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Die Führung eines BR-Gremiums ist eine echte Herausforderung - und gerade für den Start in die neue Amtsperiode gilt es, die Weichen so zu stellen, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Betriebsratsmitglieder gelingt und die Interessenvertretung im Sinne der Belegschaft und des Unternehmens erfolgreich gemeistert werden kann. Unterschiedliche Meinungen, verschiedene Listen gilt es zu integrieren und jede Menge Aufgaben stehen an - hier sind die Führungsqualitäten und das Fachwissen des Betriebsratsvorsitzenden und des Stellvertreters gefragt!

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Köln
Severinstraße 199, 50676, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Die Führung eines BR-Gremiums ist eine echte Herausforderung - und gerade für den Start in die neue Amtsperiode gilt es, die Weichen so zu stellen, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Betriebsratsmitglieder gelingt und die Interessenvertretung im Sinne der Belegschaft und des Unternehmens erfolgreich gemeistert werden kann. Unterschiedliche Meinungen, verschiedene Listen gilt es zu integrieren und jede Menge Aufgaben stehen an - hier sind die Führungsqualitäten und das Fachwissen des Betriebsratsvorsitzenden und des Stellvertreters gefragt!

Auf den Punkt: Auf unserem Symposium erhalten Sie wichtige Impulse für die Amtsperiode und erfahren, wie Sie Ihre Führungsrolle kompetent ausfüllen können. Ob professionelle Verhandlungsführung, qualifiziertes, rechtlich abgesichertes Vorgehen bei Streitigkeiten, Verhandeln von Betriebsvereinbarungen, kompetente Leitung einer Betriebsversammlung oder die zielorientierte Kooperation der BR-Mitglieder in dem Gremium bzw. den Ausschüssen: Mit diesem praxisnahen Symposium bringen Sie sich und Ihr BR-Team auf Erfolgskurs!

1. Tag

»Hart aber fair« - Verhandlungsführung in der Betriebsratsarbeit

  • Verhandlungsziele, Spielräume und »Schmerzgrenzen« erkennen
  • Verhandlungen gut vorbereiten und professionell durchführen
  • Die unterschiedlichen Phasen von Verhandlungen
  • Eigene Interessen deutlich machen, aber flexibel bleiben
  • Verhandeln mit Strategie: Eigene Argumente stärken - Argumente der Gegenseite entkräften und für sich nutzen
  • Achtung Falle: unfaire Verhandlungstaktiken erkennen

Kein Verhandlungsergebnis in Sicht? - Ausweg Einigungsstelle

  • Die Einigungsstelle - wofür ist sie zuständig und wann sollte sie angerufen werden?
  • Anrufung der Einigungsstelle - Scheitern der Verhandlungen, Bestellung des Vorsitzenden und der Beisitzer, arbeitsgerichtliches Einsetzungsverfahren
  • Verfahren vor der Einigungsstelle - Verfahrensablauf, Vorbereitung der Verhandlungen, taktisches Vorgehen
  • Spruch der Einigungsstelle - Beschlussfassung, Wirkungen des Spruchs, arbeitsgerichtliche Überprüfung
  • Kosten der Einigungsstelle

Outsourcing und Offshoring - Umstrukturierungswahn oder Notwendigkeit?

  • Ausgliederung von Betriebsteilen und Spaltung von Unternehmen
  • Fremdvergabe von Dienstleistungen und Abteilungen
  • Ausgliederung durch Werkverträge und externe Projektvergabe
  • Strukturelle Umgestaltungen im Konzern und in MatrixStrukturen
  • Offshoring - Verlagerung ins Ausland
  • Mitbestimmungsrechte und Strategien des Betriebsrats

Konflikte zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber

  • Hauptsünden in der Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Betriebsrat
  • Menschlicher und wirtschaftlicher Schaden durch Streitigkeiten zwischen den Betriebsparteien
  • Rolle der Betriebsräte und der Führungskräfte in der betrieblichen Praxis
  • Konfliktlösungsmöglichkeiten nach dem Betriebsverfassungsgesetz
  • Aufbau einer Konfliktlösungskultur
  • Checkliste: Verhaltensregeln in der Zusammenarbeit von Betriebsrat und Arbeitgeber


2. Tag

Taktische Aspekte bei Verhandlung und Abschluss von Betriebsvereinbarungen

  • Vorbereitung der Verhandlungen über eine Betriebsvereinbarung
  • Sammlung aller erforderlichen Informationen
  • Welche Interessen verfolgt der Arbeitgeber, welche haben die Mitarbeiter?
  • Definition der Ziele: »must haves« und »goodies«
  • Erstellung einer vorbereitenden Checkliste
  • Wer soll die »Texthoheit« haben?
  • Formulierungshilfen und typische Bausteine für den Abschluss einer Betriebsvereinbarung

Einigkeit macht stark - Meinungsbildung und Zusammenarbeit im Gremium positiv steuern

  • Merkmale gut funktionierender Teams: Unterschiedliche Arbeitsstile produktiv nutzen
  • Widerstreitende Interessen und Vorstellungen über das strategische Vorgehen im Gremium offen und produktiv austragen
  • Toleranz und Kooperation als Grundlage für eine gemeinsame Arbeit
  • Positionen verstehen und Interessen erkennen
  • Einigkeit trotz Widerspruchs - gemeinsame Beschlüsse treffen
  • Verschiedene Wege bei der Interessenvertretung und Entscheidungen transparent gestalten

Aktuelle Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsgesetz, u. a.

  • Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz
  • Zustimmungsverweigerung - Beweiswert einer Sitzungsniederschrift - Nichtöffentlichkeit der Betriebsratssitzung
  • Mobbingseminar - Erforderlichkeit
  • Befragung sachkundiger Arbeitnehmer
  • Ergänzung der Tagesordnung in der Betriebsratssitzung
  • Vorlage und Auskunftspflichten des Arbeitgebers nach § 99Abs. 1 S. 1 BetrVG
  • Zutritt des Verleiherbetriebsrats zum Entleiherbetrieb

Standortbestimmung und Perspektiven für die Amtsperiode

  • Bestandsaufnahme der eigenen Betriebsratsarbeit - strategische Ausrichtung für die Zukunft
  • Wo stehe ich als BR, wie sieht mich die Belegschaft, wie der Arbeitgeber?
  • Strategie und Zielentwicklung: Was wollen wir erreichen im Unternehmen?
  • Maßnahmen planen, Arbeitsprogramm erstellen, Erfolgskriterien beschreiben
  • Interessen der Belegschaft einbeziehen
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung der eigenen Positionen
  • Fit für die nächste Amtsperiode?