Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel

Technische Universität München
In Freising-Weihenstephan

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  • Master
  • Freising-weihenstephan
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Die Entwicklung von Lebensmitteln erfordert ein vertieftes Verständnis ihrer Biochemie und Molekularbiologie. Mikroorganismen und Biopolymere wie Enzyme und Polysaccharide sowie niedermolekulare Stoffe beeinflussen ihre Hygiene, Strukturen und Sensorik. Biotechnische Verfahren, physikalische und molekularbiologische Analysemethoden, Bio-Chips und computergestützte Simulation unterstützen ihr Design und gewährleisten eine hohe Qualität.

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Veranstaltungsort(e)

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auf Anfrage
Freising-Weihenstephan
Strasse, 85350, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

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Themenkreis

Beschreibung des Studiengangs

Die Verfügbarkeit hochwertiger Lebensmittel ist für die Gesellschaft ein lebenswichtiges Grundbedürfnis. Überdies erreichen die Qualitätsanforderungen an diese Lebensmittel in der Zukunft vor allem unter den Aspekten Gesundheit und Funktionalität neue Dimensionen. Lebensmittel sind in intensivstem Kontakt mit dem Menschen und müssen deswegen ganzheitlich von der Biogenese der Rohstoffe bis zur Ernährungsphysiologie betrachtet werden. Daher erfordert die Entwicklung von Lebensmitteln ein vertieftes Verständnis ihrer Biochemie und Molekularbiologie. Mikroorganismen und Biopolymere wie Enzyme und Polysaccharide sowie niedermolekulare Stoffe beeinflussen ihre Hygiene, Strukturen und Sensorik. Biotechnische Verfahren, physikalische und molekularbiologische Analysemethoden, Bio-Chips und computergestützte Simulation unterstützen ihr Design und gewährleisten eine hohe Qualität. Diese stellt höchste Anforderungen an die moderne verfahrenstechnische Beeinflussung und Verpackung von Lebensmitteln unter Weiterentwicklung bewährter und der Erforschung neuer Technologien wie Membrantrennverfahren oder Hochdruckbehandlung. Die ingenieurwissenschaftlichen Herausforderungen beim Umgang mit sensiblen biologischen Materialien, liegen darüber hinaus in Hygienic Design, Strömungsgestaltung und Handhabung disperser Systeme, in Online-Analytik und der Automation komplexer Verfahren.

Mit diesen interdisziplinären Inhalten führt der Studiengang Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel zum Bachelor of Science und, darauf aufbauend, zum Master of Science. Der Bachelorstudiengang steht auf der natur-, ingenieur-, und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlage der sogenannten Grundlagen- und Orientierungsprüfung, die im ersten Studienjahr absolviert wird. Die weitere Vertiefung der Natur- und Ingenieurwissenschaften erfolgt in den verbleibenden vier Semestern des Bachelorstudiengangs. Durch die Belegung von Wahlpflichtfächern im vierten und fünften Semester und die bewusste Wahl eines Themas für die Bachelor‘s Thesis, können Studierende eigene Akzente setzen. Der gleichnamige 4-semestrige Masterstudiengang baut auf die im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse auf und vervollständigt die wissenschaftliche Hochschulausbildung. Dabei ist noch mehr Raum für eine Spezialisierung gegeben, da ein großer Teil der Zeit im Masterstudium den aus einem umfangreichen Angebot auszuwählenden Wahlpflichtfächern (36 SWS) gewidmet ist.

Durch die Betonung der Ingenieurwissenschaften vor einem starken naturwissenschaftlichen Hintergrund und einer fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnis haben die Absolventen ein differenziertes Profil, das im In- und Ausland äußerst gefragt ist. Neben einer wissenschaftlichen Tätigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben Lebensmittel- und Life Science-Unternehmen einen massiven Bedarf an hervorragend ausgebildeten Ingenieuren mit natur-wissenschaftlichem Verständnis.

Inhalte des Studiums

Die Entwicklung von Lebensmitteln erfordert ein vertieftes Verständnis ihrer Biochemie und Molekularbiologie. Mikroorganismen und Biopolymere wie Enzyme und Polysaccharide sowie niedermolekulare Stoffe beeinflussen ihre Hygiene, Strukturen und Sensorik. Biotechnische Verfahren, physikalische und molekularbiologische Analysemethoden, Bio-Chips und computergestützte Simulation unterstützen ihr Design und gewährleisten eine hohe Qualität. Diese stellt höchste Anforderungen an die moderne verfahrenstechnische Beeinflussung und Verpackung von Lebensmitteln unter Weiterentwicklung bewährter und der Erforschung neuer Technologien wie Membrantrennverfahren oder Hochdruckbehandlung. Die ingenieurwissenschaftlichen Herausforderungen beim Umgang mit sensiblen biologischen Materialien, liegen darüber hinaus in Hygienic Design, Strömungsgestaltung und Handhabung disperser Systeme, in on-line Analytik und der Automation komplexer Verfahren. Dabei sind Verbraucherattraktivität, insbesondere Gesundheits- und Genußwert, sowie Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktung im internationalen Wettstreit.

Praktikum

Das Studium erfordert ein Berufspraktikum von insgesamt 8 Wochen im Masterstudium. Die erfolgreiche Teilnahme wird von den Unternehmen und ggf. Behörden bestätigt, in denen die Ausbildung stattgefunden hat. Der Nachweis der vollständigen Ableistung des Berufspraktikums ist Voraussetzung für die Aushändigung des Masterzeugnisses.

Berufsaussichten

Durch die Betonung der Ingenieurwissenschaften vor einem starken naturwissenschaftlichen Hintergrund und einer fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnis haben die Absolventen ein differenziertes Profil, das in In- und Ausland äußerst gefragt ist. Neben einer wissenschaftlichen Tätigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben Lebensmittel- und Life Science-Unternehmen einen massiven Bedarf an hervorragend ausgebildeten Ingenieuren mit naturwissenschaftlichem Verständnis.

Der Studiengang Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel an der TU-München ist in seiner ingenieurbetonten interdisziplinären Ausrichtung einmalig in Deutschland. Durch sein grundlegend erneuertes Profil und die bewährte Verschränkung von Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften ist er eine Herausforderung für Studierende, die sich für Molekularbiologie, Lebensmittel- und Biochemie ebenso interessieren, wie für Verfahrenstechnik und Prozessautomation. Hier erlernen Sie das Wechselspiel von Molekülen, Organismen und Maschinen zu verstehen und verfahrenstechnisch in neuen umweltschonenden Prozessen für die Entwicklung und Sicherung unserer Lebensmittel einzusetzen.

Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan ist durch seine interdisziplinäre Zusammensetzung und seine Campusstruktur ein idealer Standort für diesen Studiengang der wissenschaftliche Höchstleistung mit traditionsreichem Ambiente verbindet.

Studienbeginn

nur Wintersemester

Bewerbungsschluss

02. June

Regelstudienzeit (in Semestern) :- 4

Unterrichtssprache

Deutsch

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Pro Semester fallen an: * Studiengebühren (500,- €) * Studentenwerksbeitrag (42,- €)

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