Technomathematik

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
In Erlangen

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  • Bachelor
  • Erlangen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Studium der Technomathematik bereitet auf eine Tätigkeit in Planungs-, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (z.B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Fertigungsindustrie, Luft- und Raumfahrt), Technologiezentren, industrieorientierten Softwarefirmen, Forschungsinstituten, Fachschulen, Hochschulen und Universitäten vor.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Erlangen
Bismarckstr. 1 1/2,, 91054, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Ein erfolgreiches Studium der Technomathematik setzt Fähigkeiten zu abstraktem Denken und Interesse an der Konkretisierung abstrakter Denkschemata in Technik und Naturwissenschaften voraus. Erforderlich ist weiter die Bereitschaft, gemeinsam mit Ingenieuren und Naturwissenschaftlern an der Lösung von Problemen zu arbeiten. Fremdsprachenkenntnisse sind für ein erfolgreiches Studium von Nutzen, einfache Kenntnisse der englischen Sprache unentbehrlich.

Themenkreis

Inhalt des Studiums

Der Studiengang Technomathematik soll der zunehmenden Interdisziplinarität in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung Rechnung tragen. Vorrangiges Ziel ist eine praxisorientierte Mathematikausbildung, bei der die mathematische Modellierung und anschließende algorithmische Behandlung technischer Probleme im Vordergrund stehen. Dazu muss insbesondere die Fähigkeit, im Team mit anderen Fachwissenschaftlern an Problemen zu arbeiten, entwickelt werden. Es ist der Umgang mit den unterschiedlichen Sprachen der Ingenieur- und Naturwissenschaften und deren Übersetzung in mathematische Modelle und Auswertungsverfahren einzuüben.

Neben der praxisorientierten Mathematikausbildung und einem ingenieurwissenschaftlichen Nebenfach (Elektrotechnik, Maschinenbau oder Chemieingenieurwesen) gehört auch eine Reihe von Informatik-Modulen zum Umfang der Ausbildung.

Im Mathematikteil eignet sich der Studierende ein fundiertes Wissen an den
mathematischen Inhalten an, die das wissenschaftliche Fundament für die
Begründung, Systematisierung und Entwicklung der zur Bearbeitung
praktischer Probleme relevanten mathematischen Disziplinen bilden. Dieser Ausbildungsteil muss genügend breit und allgemein angelegt sein, um zukünftigen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus lernt der Studierende nicht nur, mathematische Methoden zur wissenschaftlichen
Formulierung und Behandlung praktischer Probleme anzuwenden, sondern
auch neue Ansätze zu entwickeln, die Grenzen ihrer Anwendbarkeit zu
beurteilen und vorhandene Anwendungen kritisch zu analysieren.
In den Informatik-Modulen werden dem zukünftigen Technomathematiker die Kenntnisse vermittelt, die ihn zu einem geschickten und sachkundigen
Anwender vorhandener Software und Programme machen. Lernziel ist
weiter, Programmteile selbständig entwickeln zu können. Im technischen Anwendungsfach erlernt der Studierende die Methoden und Grundbegriffe dieses Faches so weit, dass er in der Lage ist, naturwissenschaftliche oder technische Ansätze bis zu ihrer mathematischen Formulierung zu verfolgen, die Leistungsfähigkeit eines mathematischen Modells zu beurteilen und auch selbst bei der Modellbildung mitzuwirken. Generelles Ziel ist es, Einblick und Überblick über bestehende Modelle in der Technik zu erhalten, Beispiele für die Anwendbarkeit mathematischer Theorien bei der Behandlung technischer Problembereiche kennen zu lernen und das Allgemeine und Typische der Modellbildung im Bereich der Technik zu erkennen.

Studienabschlüsse und Studienablauf

Das Studium der Technomathematik kann nur zum Wintersemester
begonnen werden. Zulassungsbeschränkungen bestehen derzeit nicht.
Die Organisation von Studium und Prüfungen beruht auf dem European
Credit Transfer System (ECTS). Das Studiensemester ist mit ca. 30 ECTSPunkten veranschlagt. Ein ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitszeit von 30 Stunden. ECTS-Punkte dienen als System zur Gliederung, Berechnung und Bescheinigung des Studienaufwandes. Sie sind ein quantitatives Maß für die Arbeitsbelastung der Studierenden.

Das Studium besteht aus Modulen, die mit ECTS-Punkten bewertet sind. Ein Modul ist eine zeitlich zusammenhängende und in sich geschlossene
abprüfbare Lehr- und Lerneinheit. Die Module schließen mit einer Modulprüfung ab.

Bachelorstudium

Das Studium der Technomathematik mit dem Abschlussziel Bachelor
umfasst eine Grundlagen- und Orientierungsphase von zwei Semestern
sowie eine Bachelorphase von vier Semestern.
Es setzt sich aus Lehrveranstaltungen und Studienleistungen im Umfang von 120 Semesterwochenstunden (SWS), einem Modul „Schlüsselqualifikationen“ im Umfang von 5 ECTS-Punkten und einer ca. zwei Monate dauernden Bachelorarbeit zusammen. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Die Zahl der zum erfolgreichen Abschluss erforderlichen ECTSPunkte beträgt im Bachelorstudiengang 180 ECTS-Punkte.
Die Angabe der SWS, der Leistungspunkte, deren Verteilung auf die
einzelnen Semester sowie des Prüfungsmodus und der Prüfungsdauer ist
der Anlage 1 zu diesem Informationsblatt zu entnehmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Das Studium der Technomathematik bereitet auf eine Tätigkeit in Planungs-, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (z.B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Fertigungsindustrie, Luft- und Raumfahrt), Technologiezentren, industrieorientierten Softwarefirmen, Forschungsinstituten, Fachschulen, Hochschulen und Universitäten vor.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Universität Erlangen-Nürnberg erhebt von Ihren Studierenden einen Beitrag von 500 Euro pro Semester.

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