Touristisches Planspiel (Berylla Touristico)

Ulysses - Web-Tourismus
In München

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • München
  • Dauer:
    3 Tage
Beschreibung

Einer der wesentlichen Seminareffekte ist unter anderem den Teilnehmern ein vorausschauendes, betriebswirtschaftliches Wissen sowie darüber hinaus praxisorientierte Führungskompetenz zu vermitteln. Der sogenannte 'Unternehmergeist' wird somit nicht nur gemessen, sondern auch gleichzeitig gefördert. Berylla ermöglicht die Darstellung von modernen, dynamischen (virtuellen) Unternehmen inklusive .
Gerichtet an: Kernzielgruppe der BERYLLA-Seminare sind in der Regel Manager, Nachwuchsführungskräfte und qualifizierte Sachbearbeiter aller Managementebenen. Sie werden auf ihre Organisations-, Management- und Führungsqualitäten hin geschult und trainiert. Aber auch Angestellten und Studenten bietet sich hier die ideale Möglichkeit, die internen und externen wirtschaftlichen Interdependenzen realitätsnah zu erleben, aktiv zu beeinflussen und dadurch besser zu verstehen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
München
Schleißheimer Str. 118, D-80797, Bayern, Deutschland
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Themenkreis

Management Know-How für die Tourismuswirtschaft
In vielen Wirtschaftszweigen haben moderne Planspiele mittlerweile eine bedeutende Stellung in der Personalweiterbildung erlangt und sind kaum noch wegzudenken. Planspiele sind bei den Teilnehmern sehr beliebt, da eine hohe Motivation entsteht und sich jeder einzelne vermehrt einbringen will. Moderngestaltete, dynamische Planspiele sind interessant und vermitteln übersichtlich die soziale Struktur und die komplexen Interdependenzen von Wirtschaft und Unternehmen. Vor allem fördern sie das Transferdenken und verbessern die Gruppenkommunikation.
Learning by doing
Planspiele bieten die Möglichkeit Theoretisches mit Praktischem zu verbinden, um so das gelernte Wissen in einer realitätsgetreuen Simulation anzuwenden und auch mal eine andere vielleicht risikoreichere Richtung einzuschlagen, die zu neuen Erkenntnissen führen kann.
Da es sich bei Planspielen um simulierte Realitäten handelt, entstehen natürlich auch immer wieder „reale“ Konflikte, die es zu bewältigen gilt. Diese reichen von den durch das umfangreiche Umweltszenario hervorgerufenen Schwierigkeiten, wie Nachfrageeinbußen - ob selbstverschuldet oder nicht - übermäßige Kündigungen, außergewöhnliche Preisanhebungen bis hin zu konjunkturellen Einbrüchen. Aber auch innerbetriebliche Probleme und/oder individuelle Wünsche und Ansichten des Personals müssen in den Griff bekommen werden.
Die Teilnehmer erkennen auf diese Weise schnell, wie schwierig es sein kann, sich und seine Ideen in einer Gruppe durchzusetzen, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Letztlich ist Kompromißbereitschaft, Risikoeinschätzung und strategische Weitsicht gefragt und wird somit geschult.
Kommunikation und Teamfähigkeit
Oftmals stehen Unternehmen dem Problem gegenüber, daß die Entwicklung von gesunden Personalstrukturen nicht mit dem schnellen Wachstum des Personalbereiches Schritt halten kann. Die Folge davon kann sein, daß die Kommunikation innerhalb des Teams nicht optimal ist, und daher vorhandene Potentiale nur ineffizient ausgeschöpft werden.
Vielfach fehlt den Angestellten dieser Unternehmen dann auch das Wissen über betriebswirtschaftliche Gesamtzusammenhänge sowie kommunikative Gruppenprozesse. Planspielseminare können solche betriebswirtschaftlichen und organisationspsychologischen Probleme hervorragend aufgreifen.
Sie trainieren und fördern das kommunikative und kooperative Arbeitsverhalten, wodurch die Gruppen- und Teamfähigkeit gefördert wird. Ebenso wird aktive wie auch passive Kritikfähigkeit von jedem einzelnen erwartet, denn nur als Team können die Probleme erfolgreich gelöst werden. Durch Planspiele erlernen die Teilnehmer viele wichtige Eigenschaften somit automatisch auf Grund der dynamischen Gruppenbildungen und der dadurch entstehenden sozialen und psychologischen Prozesse.
Und ganz nebenbei sind Planspiele unterhaltend und gestatten überdies dem Teilnehmer einmal seine Ideen und Vorstellungen ungehindert auszuprobieren, ohne dabei möglicherweise sein Unternehmen in den Ruin zu treiben oder andere schwerwiegende Folgen hervorzurufen.

Planspiel BERYLLA Lernziele und Inhalte
Management

Die komplexe Wiedergabe des Dienstleistungs-Unternehmens fordert von den Teilnehmern ein getrenntes Management der Abteilungen Beschaffung, Verkauf / Veredelung, Personal, Werbung sowie Rechnungswesen und Finanzen.

Ziel: Die Teilnehmer müssen lernen sich zu strukturieren, zu koordinieren und zu organisieren um letztlich schlagkräftig und effizient zu wirtschaften. Eine Selbstorganisation bzw. der häufig festgestellte Effekt, daß „Alle Alles machen wollen“, stößt hiermit an seine Grenzen.

Beschaffungspolitik

Maximal sechs „Lieferanten/Erzeuger“ (z.B. Reiseveranstalter) stehen zur Auswahl um maximal sechs Basisleistungen zu unterschiedlichen Konditionen weiterzugeben. Dabei bestehen zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Lieferanten, die vor allem die Angebotspalette und die Wirtschaftlichkeit der virtuellen Unternehmen beeinflussen.

Ziel: Die Teilnehmer werden mit den ökonomischen Unterschieden und den strategischen Konsequenzen einer festvertraglichen Lieferanten/Erzeuger-Bindung sowie einer variabel und freien Anbieterwahl konfrontiert.

Absatzpolitik

Maximal sechs Basisdienstleistungen können an maximal drei Zielgruppen verkauft werden. Dabei können die Basisdienstleistungen noch durch maximal zwölf unterschiedliche Zusatzleistungen, die wiederum provisioniert oder nicht provisioniert sein können, weiter veredelt werden. Diese Vielzahl an individuellen Kombinationen von Markt-Leistungs-Strategien ermöglichen und unterstützen eine selektive Absatzpolitik in einer breiten Vielzahl an Varianten mit all ihren Konsequenzen.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen, sich durch diverse Absatzstrategien im Markt zu positionieren, Zielgruppen zu akquirieren, ein für ihr Unternehmen wirtschaftlich profitables Portfolio zu entwickeln sowie der Konkurrenz schlagkräftig zu begegnen und in konsistenter Abstimmung mit dem Kommunikations-Mix zu agieren.

Kommunikations-Mix

Die detaillierte und anschauliche Darstellung verschiedener Werbegattungen (Fernsehen, Rundfunk, Tageszeitung, Monatszeitung, Plakate/Sichtmedien, Direkt-Mailings) soll den Realitätsbezug unterstützen. Werbepreise, Reichweiten, Bevölkerung und Infrastruktur basieren auf Realdaten existierender Werbegattungen. Innerhalb der Werbegattungen stehen wiederum je drei Werbemedien zur Verfügung, die sich durch unterschiedliche Zielgruppenansprachen differenzieren.

Ziel: Den Teilnehmern werden durch die Realdaten die Besonderheiten der zielgruppenspezifisch gestalteten Werbemaßnahmen verdeutlicht. Außerdem wird das Verhältnis zwischen Werbeaufwand und Werbeerfolg transparenter gemacht. So lernen die Teilnehmer ihr eigenes Werbebudget sinnvoll und angemessen zu bestimmen und nicht nur intuitiv als Restgröße zu planen.

Personalmarkt

Die Simulation des Arbeitsmarktes ist bahnbrechend.
Alle fingierten Arbeitnehmer agieren individuell. Sie charakterisieren sich beispielsweise durch unterschiedliche Ausbildungsniveaus, verschiedene Qualitäten und Motivationen. Im Zeitverlauf entwickeln sie eigene Wünsche sowie hilfreiche und kritische Ansichten und äußern spezielle Meinungen zur aktuellen Unternehmensentwicklung. Sie beeinflussen sich gegenseitig, entwickeln soziale Beziehungen und können auch die informelle Führungsstruktur des Unternehmens beeinflussen.

Ziel: Durch die individuelle Simulation jedes einzelnen Arbeitnehmers entwickelt sich häufig eine Art Beziehung der Teilnehmer mit ihrem Personal. Die Personalentwicklung im eigenen Unternehmen wird transparenter und nachvollziehbarer. Personalentscheidungen wie Kündigungen, Überstunden, Urlaubsvergabe etc. werden dadurch wesentlich offener und verständnisvoller betrachtet. Hier zeigt sich oft, daß die Teilnehmer mit ihrem Personal genau in der Art und Weise verfahren, wie sie es für sich selbst nicht wünschen würden.

Kostenrechnung

Zwei mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung geschlüsselt nach Leistungen und nach Zielgruppen sowie umfangreiche Kennzahlen unterstützen eine effektive Unternehmensrechnung und bieten genügend Datenmaterial für Analyse- und Prognoserechnungsverfahren.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen anhand weniger Schlüsselzahlen die Unternehmenssituation zu überschauen und einzuschätzen. Zusätzlich sollen sie Instrumente kennenlernen, die ihnen bei Bedarf eine exaktere Unternehmensanalyse ermöglichen.

Konkurrenzforschung

Differenziert ausgestaltete und realitätsnahe Konkurrenz-Forschung fördern das Kosten-Effizienzverständnis und den Wettbewerbsgedanken der Teilnehmer.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen die eigene Unternehmenssituation im Verhältnis zu den Wettbewerbern einzuschätzen. Marktforschung ist eine sinnvolle Unterstützung für das Alltagsgeschäft. Dabei ist es wichtig, den „Tradeoff“ zwischen noch mehr Informationen über die Konkurrenz bzw. den Markt (Kosten!) und deren effektiver Nutzung zu ermitteln.

Kontext

Umfangreiche politische und soziologische Umweltszenarien mit außergewöhnlichen Preisanhebungen, konjunkturellen Einbrüchen, Liquiditäts- und Lieferproblemen und vielen anderen Schwierigkeiten runden die Unternehmenssimulation BERYLLA ab.

Ziel: Durch die Analyse der aktuellen binnen- und außenwirtschaftlichen Lage soll hier der Spürsinn für Markttrends und die wirklich relevanten Entwicklungen geschult werden.

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 25