Traumapädagogik

Fortbildung1 Psychotherapeutisches Zentrum
In Stuttgart - Sonnenberg

240 
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  • Kurs
  • Stuttgart - sonnenberg
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Ziel der Traumapädagogik ist es, die Verhaltensauffälligkeiten von Mädchen und Jungen als Überlebensmechanismen zu verstehen und neue pädagogische Haltungen zu entwickeln, um die Kinder und Jugendlichen zu stabilisieren und sie zu fördern – hin zu einem selbstbestimmten Lebensweg. Es geht dementsprechend um die Fragen: Was drücken traumatisierte Kinder mit ihrem Verhalten aus und welche Begleitung, welche Unterstützung brauchen sie, um eine Chronofizierung dieses Verhaltens zu verhindern?
Gerichtet an: Dieses Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und PädagogInnen, SchulsozielabeiterInnen, FamilienhelferInnen und insbesondere auch an MitarbeiterInnen der teilstationären und stationären Jugendhilfe.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Stuttgart - Sonnenberg
Christian-Belser-Straße 79a, 70597, Baden-Württemberg, Deutschland
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Themenkreis

Traumatisierte Mädchen und Jungen begegnen uns immer wieder in unserer Arbeit. Gewalt, sexuelle Misshandlung, Unfälle und Tod haben spezifische Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Diese können jedoch individuell sehr unterschiedlich sein. Die Spuren, die sie hinterlassen, sprengen oft den Rahmen unserer professionellen und persönlichen Möglichkeiten und erfordern eine traumspezifische Sichtweise und traumapädagogische Methoden.

Inhalte

1.Tag: Forschungsergebnisse der Hirnforschung, der Neurobiologie und der Psychotraumatologie (Zusammenhänge und hirnorganische Vorgänge bei Traumatisierung). Erste Hilfe nach einem traumatischen Erlebnis - Verhinderung von Chronifizierung. Möglichkeiten der körperlichen, seelischen und sozialen Stabilisierung von Traumatisierten. Therapiemöglichkeiten und Grenzen. Resilienzfaktoren.

2. Tag: Posttraumatische Belastungsstörung und ihre Auswirkungen im pädagogischen Alltag. Traumabearbeitung in der Praxis und der Umgang mit "Überlebensstrategien" wie Aggression, Dissoziation, Flashbacks, Reinszenierung.Veränderung des pädagogischenHandelns durch traumazentriertes Arbeiten. Strukturelle Veränderungen in Einrichtung oder Familie die den Umgang mit traumatisierten Jungen und Mädchen erleichtern und die Selbstschutzkräfte der PädagogInnen stärken.