Umsatzsteuer – Umsatzsteuer – Reihen-/Dreiecksgeschäfte und Verbringen 2014

TANGENS Wirtschaftsakademie GmbH
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Beschreibung

Die korrekte umsatzsteuerliche Behandlung von Reihen- bzw. Dreiecksgeschäften. Gerichtet an: Mitarbeiter aus Import- und Exportunternehmen die mit der Abwicklung von Reihen- und Dreiecksgeschäften beauftragt sind. Steuerberater und Mitarbeiter aus Steuerbüros bzw. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

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Düsseldorf
Straße, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Erfurt
Binderslebener Landstraße 100, 99092, Thüringen, Deutschland
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Amsinckstrasse 53, 20097, Bayern, Deutschland
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Kistlerhofstr. 142, 81379, Bayern, Deutschland
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Siemensstraße 26, 70469, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Grundwissen im Bereich der Umsatzsteuer.

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Umsatzsteuer Reihengeschäfte
Umsatzsteuer 2013
Umsatzsteuervoranmeldung
Umsatzsteuer Warenverkehre
Umsatzsteuer International
Umsatzsteuer Außenhandel

Dozenten

Dipl. Finw. (FH) Gabriele Hoffrichter-Dahl
Dipl. Finw. (FH) Gabriele Hoffrichter-Dahl
Rechungswesen/ Finanzen

Udo Dipl.-Finanzwirt Moecker
Udo Dipl.-Finanzwirt Moecker
Umsatzsteuerrecht

bis 2007 Umsatzsteuer-Referat im Finanzministerium NRW langjähriger Umsatzsteuer-Referent Autor verschiedener Fachbücher zum Umsatzsteuerrecht

Themenkreis

Seminar – Umsatzsteuer – Reihen-/Dreiecksgeschäfte und Verbringen 2014

Seminarbeschreibung:

Grenzüberschreitende Geschäftsvorfälle bei Reihengeschäften und in Lagerfällen werden immer wichtiger. Dabei führen Vertragsgestaltungen zu umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen, die im Ausland mit Registrierungspflichten und steuerlichen Pflichten verbunden sein können, wie z. B. Abgabe von Voranmeldungen, Kenntnis der Rechnungslegungsvorschriften und Prüfung einer Fiskalvertretung.

Werden notwendige Registrierungen nicht bereits vor der Lieferung vorgenommen oder wird eine Registrierung nicht anerkannt, sind im anderen Land oftmals hohe Bußgelder fällig. Bereits erteilte unrichtige Rechnungen müssen mit viel Arbeitsaufwand berichtigt werden.

Folgende Schwerpunkte werden im Seminar behandelt:

Reihengeschäfte/Dreiecksgeschäfte im grenzüberschreitenden Warenverkehr:

Liefervorgänge mit Drittlandsbezug und innerhalb der EU werden aus Sicht inländischer Lieferanten und inländischer Abnehmer eingehend besprochen. An Fallbeispielen wird erläutert, welche umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen bei unterschiedlicher Vertragsgestaltung entstehen und wie Registrierungspflichten vermieden werden. Die Zuordnung der Warenbewegung und die Verwendung der USt-IdNr. eines Abnehmers wird eingehend nach aktuellem Recht erörtert. Außerdem wird erklärt, wie bei Vorsteuerabzug aus einem innergemeinschaftlichen Erwerb die richtige USt-IdNr. zu verwenden ist.

Verbringensfälle - Lagerfälle:

Warenlager im Ausland können zu Registrierungspflichten im Ausland führen. Die umsatzsteuerrechtlichen Folgen bei Unterhaltung eines Konsignationslagers sind nicht EU-einheitlich geregelt. Vor Einrichtung eines Konsignationslagers ist zwingend die Rechtslage in dem Land zu prüfen und ggf. mit dem deutschen Finanzamt abzustimmen. Im Seminar erhalten Sie hierfür wertvolle Hinweise.

Seminarleiterin ist Frau Dipl.-Finanzwirtin (FH) Hoffrichter-Dahl. Frau Hoffrichter-Dahl leitet seit 1990 Seminare zu steuerlichen Themen und ist Fachautorin zum Umsatzsteuerrecht. Bis 2004 war sie Dozentin der Landesfinanzschule NRW und Fortbildnerin für Bedienstete verschiedener Finanzverwaltungen.

Seminarinhalte:

1. Grundsätze zum internationalen Warenverkehr

1.1.Unterscheidung bewegte und unbewegte Lieferungen

1.2. Bestimmung des Ortes bei Lieferungen

1.3. Innergemein. Erwerb und innergemein. Lieferung

1.4. Be- oder Verarbeitung von Gegenständen vor dem Transport ins Ausland

1.5. Buch- und Belegnachweispflichten für Ausfuhren und innergemeinschaftliche Lieferungen im Überblick

2. Reihengeschäfte

2.1. Grundsätze des Reihengeschäfts

2.2. Gesetzliche Grundlagen

2.3. Bedeutung der Lieferbedingungen

2.4. Beachtung der umsatzsteuerrechtlichen Konsequenzen bei den Vertragsverhandlungen

2.5. Ortsbestimmungen - Zuordnung der Warenbewegung

2.6. Rechtsfolgen, u. a. Registrierungspflichten im Ausland

2.7. Reihengeschäfte im Inland

3. Reihengeschäfte mit Drittlandsbezug

3.1. Reihengeschäfte aus dem Drittland ins Inland

3.2. Reihengeschäfte aus dem Inland ins Drittland

4. Reihengeschäfte innerhalb der EU

4.1. Reihengeschäfte aus einem anderen EU-Staat in das Inland

4.2. Reihengeschäfte aus dem Inland in einen anderen EU-Staat

5.Reihengeschäfte aus Sicht des EuGH

5.1. Das EuGH-Urteil „EMAG“

5.2. Das EuGH-Urteil „Euro Tyre Holding BV“

6. Aktuelle Rechtsprechung des BFH zu den Reihengeschäften

6.1. Keine Versagung der Steuerbefreiung der Verwendung einer unzutreffenden USt-IdNr.

6.2. Zuordnung der Warenbewegung bei innergemeinschaftlichen Reihengeschäften

7. Reihengeschäfte aus deutscher Sicht

7.1. Die Regelungen im Umsatzsteuer-Anwendungserlass

8. Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte

8.1. Sonderfall des EU-Reihengeschäfts

8.2. Ersparte Registrierung als Zwischenhändler

8.3. Voraussetzungen nach § 25b UStG

8.4. Rechtsfolgen und Rechnungslegungspflichten für einen deutschen Unternehmer als

a) Lieferer

b) Zwischenhändler

c) Letzter Abnehmer

8.5. Dreiecksgeschäfte auch bei mehr als drei Beteiligten

9. Unternehmensinternes Verbringen

9.1. Liefer- und Erwerbsfiktionen

9.2. Warenbewegung aus dem Drittland ins Inland mit Einfuhrbesteuerung in Niederlande oder Belgien

9.3. Kein Verbringen bei “ship-to-hold-Klausel“

10. Lagergeschäfte

10.1. Auslieferungslager

a) Notwendigkeit der Registrierung im Ausland

10.2. Konsignationslager in Deutschland und im EU-Ausland

a) Vereinfachungsregelungen in einigen EU-Mitgliedstaaten

b) Notwendigkeit der Registrierung bei fehlender Vereinfachungsregelung

Zusätzliche Informationen

Kontaktperson: Frau Alexandra Facius, Frau Stefanie Adler, Andrea Zscheyge

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