Umweltingenieurwesen

Brandenburgische Technische Universität Cottbus
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  • Bachelor
  • Cottbus
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Umweltingenieurwesen geht hier schon seit 15 Jahren mit gutem Beispiel voran: es ist eine fachübergreifende, integrative und offene Ingenieurdisziplin, deren Handlungsansatz die Erhaltung und Entwicklung der Lebens- und Produktionsräume des Menschen ist, deren Handlungsgrundsätze durch die Umwelt- und Naturwissenschaften gegeben sind und die sich der Handlungsmethoden und -mittel der Ingenieurwissenschaften bedient.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, freie Einschreibung

Themenkreis

Studiengangsbeschreibung

Eine perfekte Kombination

Wachsende Bedürfnisse durch wachsende Bevölkerung, hoher Energie- und Ressourcenverbrauch, Klimawandel und Störung der Ökosysteme - das sind nur einige Probleme, die die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten lösen muss. Dabei sollen die Lösungen nachhaltig sein: sie müssen über unseren Zeithorizont hinaus wirken, dürfen unseren Kindern und Enkeln keine Lasten übertragen und sollen unsere Welt schützen und erhalten.

Das ist nur möglich, wenn sich alle Wissenschaften verbünden.

Die Arbeitsfelder des Umweltingenieurs

- Entwicklung und Umsetzung umweltfreundlicher, nachhaltiger Technologien

- Vermeidung und Minimierung von Umweltbelastungen durch integrative Planung und Projektierung

- Vorsorge anstelle Reparatur: Minimierung des Verbrauchs an Rohstoffen und Energie durch Mitwirkung bei der Gestaltung von Prozessen und Produkten

- Rückgewinnung von Stoffen aus Abfällen jeglicher Art

- Mitwirkung bei der Entwicklung umweltgerechter Strategien und Leitbilder auf betrieblicher, staatlicher und internationaler Ebene

- Beteiligung an Umweltbildung, Verbesserung des Akzeptanz- und Mitwirkungsverhaltens der Bevölkerung

- Beseitigung von Umweltschäden, Erhaltung von Ökosystemen und der Biodiversität durch angepasste Technologien

Der berufliche Einsatz

- Entwickler, Hersteller und Betreiber von Technologien und Ausrüstungen der Umwelttechnik (Wasserver- und Abwasserentsorgung, Abfallwirtschaft, Recyclingindustrie, Abgasreinigung, Sanierungstechnik usw.)

- Forschung und Entwicklung, wissenschaftliche und Lehreinrichtungen

- Planungs-, Beratungs- und Gutachterbüros, Behörden

- Regionale, nationale und internationale Institutionen und Behörden

- Beauftragte für Umweltschutz oder dessen Teilgebiet im Unternehmen

- Entwicklungshilfe, Technologietransfer

"Wir haben's erfunden!"

In der Region um Cottbus liegen großflächige Umweltzerstörung und die Gestaltung ökologisch harmonischer Landschaften dicht beieinander. Hier gab es Luftverschmutzung in riesigen Dimensionen, Tagebaue, die die Landschaft verändert haben und komplizierte Verhältnisse des Wassersystems. Gerade deshalb richtet sich die BTU Cottbus am Nachhaltigkeitsgedanken aus und trägt dazu bei, die Region wiederzubeleben und neue Technologien im Umweltschutz zu entwickeln.

Als erster dieser Art in Deutschland wurde im Jahr 1991 der erfolgreiche Studiengang "Umweltingenieurwesen" eingeführt. Die Inhalte beschränken sich nicht auf die "Technik", vielmehr basiert die Ausbildung auf der Vermittlung naturwissenschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Wissens und wird durch eine Ausbildung im Umweltmanagement ergänzt. So kann die Absolventin oder der Absolvent nicht nur technische Lösungen entwickeln, sondern ihre Auswirkungen auch selbst einschätzen und sie - auf die lokalen Besonderheiten abgestimmt - ökonomisch sinnvoll und ökologisch verträglich in die Praxis umsetzen.

Das Studium "Umweltingenieurwesen"

Die BTU Cottbus hat sich dem "Bologna-Prozess" angeschlossen und ihre Studiengänge auf die Abschlüsse "Bachelor" und "Master" umgestellt. Seit Herbst 2006 wird der Bachelor-Studiengang "Umweltingenieurwesen" angeboten, ihm folgen weiterführende Master-Studiengänge.

In den ersten drei Semestern wird ein breit angelegtes Grundlagenwissen in den Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften vermittelt. Die Anforderungen in den benachbarten Studiengängen "Verfahrenstechnik" und "Technologien biogener Rohstoffe" sind übrigens ähnlich, so dass ein Wechsel der Studiengänge problemlos möglich ist. In den darauf folgenden Semestern sollen sich die Studierenden spezifische Kenntnisse auf dem Gebiet des Schutzes der drei "abiotischen Kompartimente" Boden, Wasser und Luft, der Kreislaufwirtschaft und der Sanierungstechnologien aneignen und die entsprechenden Methoden und Verfahren kennen lernen. Die individuelle Studiengangsgestaltung und die Vorbereitung auf ein weitergehendes Master-Studium werden durch die Wahl von vertiefenden Schwerpunktfächern aus einem breiten Angebot der Fakultät ermöglicht. Das Studium wird durch den ersten berufsqualifizierenden Abschluss "Bachelor of Science" abgeschlossen.

Studienbeginn: Wintersemester

Bewerbungsfrist: 09.10.