USB-C-Stecker

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Beschreibung

USB-C-Stecker Der USB-C-Stecker und die dazugehörigen Kabel sollen den Wildwuchs bei den USB-Steckern und -Kabeln beseitigen. Hier gibt es nicht nur A- und B-Stecker, sondern auch die vielen Mini- und Micro-Stecker, sowie jeweils unterschiedliche Varianten für USB 2.0 und 3.0.
Der C-Stecker ist für USB 2.0, 3.0 und auch 3.1 gemacht. Die Kabel vertragen bei 5 V bis zu 5 A. Mit speziellen Kabeln für USB Power Delivery (USB-PD) ist bei einer höheren Spannung eine Gesamtleistung bis zu 100 W zulässig.
Damit sich der C-Stecker auch für mobile Geräte eignet hat er eine Abmessung von 8,25 x 2,4 mm. Die Buchse ist 8,34 x 2,56 mm groß. Das entspricht ungefähr einem USB-2.0-Micro-Anschluss, der bei Smartphones verwendet wird. Damit die korrekte Orientierung nicht mehr zur Qual wird, passt der C-Stecker auch in umgekehrter Steckposition. Eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Merkmalen des USB-C-Steckers: Der C-Stecker ist so konstruiert, dass es egal ist, wie herum er in die Buchse gesteckt wird. Man kann den C-Stecker nicht mehr falsch herum stecken. Der C-Stecker wird auf beiden Seiten eines Kabels verwendet. So kennt man es auch von anderen Steckverbindungen, wie HDMI, DisplayPort und RJ45. Der C-Stecker ist mit allen anderen USB-Steckverbindungen nicht kompatibel. Allerdings gibt es Adapter, die zu USB 2.0 abwärtskompatibel sind. Der C-Stecker hat in etwa die Größe eines Micro-USB-Steckers (USB 2.0) und ist somit auch für mobile Geräte geeignet. Der C-Stecker ist für 100 Watt Leistung ausgelegt. Die Kabel sollen sich mit Power Delivery (USB-PD) für das Laden von Notebooks eignen.

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Alternate Modes

Die Verwendung des USB-C-Steckers soll nicht nur auf USB-Datentransfers beschränkt bleiben. Der USB-C-Stecker soll künftig weiteren Schnittstellen als Steckverbindung dienen. Zum Beispiel dem DisplayPort oder Thunderbolt 3.
Offiziell dürfen andere Organisationen die zur Verfügung stehenden Kontakte für alternative Betriebsformen (Alternate Mode) nutzen. Das bietet sich allein deshalb an, weil der C-Stecker mehr Pins hat, als für den USB-Datentransfer nötig ist. Der C-Stecker besitzt 2 differenzielle Lanes, die normalerweise für den SuperSpeed- und SuperSpeedPlus-Datentransfer verwendet werden. Man kann beide aber auch für einen DisplayPort oder eine PCIe-x2-Verbindung verwenden.
Das Standardisierungsgremium VESA möchte den C-Stecker für die Übertragung von DisplayPort-Signalen nutzen. Denkbar ist auch ein Parallelbetrieb von USB und DisplayPort bzw. PCIe. Das Weiterleitung des DisplayPorts ist aber nur in Kombination mit integrierter Grafik sinnvoll. Damit zieht USB mit Thunderbolt funktional gleich. Denkbar ist auch, dass die freien Adern über Adapter für analoge Audiokanäle verwendet werden.

Stromversorgung über das USB-C-Kabel

Wenn ein USB-C-Kabel gesteckt wird, dann handeln die beteiligten Geräte untereinander die Stromversorgung und ihre Rollen aus. Danach wird die Geschwindigkeit der Datenverbindung ausgehandelt. Hier greifen die üblichen Mechanismen von USB 2.0 und 3.0. Mit USB 3.1 kommt einfach noch eine Geschwindigkeitsstufe dazu.

Fazit

Bevor der USB-C-Stecker zu einer einheitlichen Steckverbindung für jegliche PC-Peripherie wird, werden noch einige Jahre vergehen. Bis dahin wird er noch für sehr viel Verwirrung sorgen. Denn nur weil der Stecker gleich ist, heißt das nicht, dass jedes Kabel auch jede Anwendung berücksichtigt.

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