Verfahrenstechnik

Technische Fachhochschule Wildau
In Wildau

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Wichtige informationen

  • Diplom
  • Wildau
  • Dauer:
    4 Jahre
Beschreibung

Der Diplomingenieur für Verfahrenstechnik ist ein Spezialist der Stoffumwandlung.
Gerichtet an: Abiturienten.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wildau
Bahnhofstr., 15745, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife.

Themenkreis

Was ist Verfahrenstechnik?

Die Verfahrenstechnik (Process Engineering) ist die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. Sie hat ihren Ursprung in der chemischen Industrie (Chemical Engineering). Heute erarbeitet der Verfahrensingenieur Konzepte zur Herstellung moderner technischer Produkte in der gesamten stoffwandelnden Industrie:

- Chemische Industrie,Petrochemie
- Pharmazeutische Industrie, Medizintechnik
- Kosmetische Industrie, Haushaltschemie
- Nahrungs-, Genuß- und Futtermittel
- Biotechnologie
- Kunststoff, Gummi, Holz, Papier, Farben und Lacke,
- Glas, Keramik, Zement, Kalk, Steine, Erden
- Bergbau und Hüttenwesen
- Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung
- Umwelttechnik, Ver- und Entsorgungstechnik
- Energietechnik, Brennstoffe
- Heizungs-, Klima- und Kältetechnik
- Anlagen- und Apparatebau

Die Verfahrenstechnik lehrt, Stoffe und Produkte in ihrer Art, in ihren Eigenschaften und in ihrer Zusammensetzung zu verändern. Dabei setzt der Verfahrenstechniker naturwissenschaftliche Kenntnisse aus Chemie, Physik und Biologie in technische Anwendungen um. Als Bausteine stehen dem Verfahrenstechniker dazu mechanische , thermische, biologische und chemische Grundprozesse (unit operations) zur Verfügung. Kenntnisse in der Automatisierungstechnik und EDV-Anwendung ermöglichen auch die Beherrschung komplexer Prozesse. Das Ziel, bekannte und neue Produkte immer effektiver herzustellen, ist dabei untrennbar verbunden mit der Forderung, Schadstoffe für die Umwelt abzubauen oder noch besser gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die häufigste Aufgabe des Ingenieurs für Verfahrenstechnik ist es, technische Apparate und Verfahren so auszuwählen oder einzusetzen, dass aus Rohstoffen die verschiedensten Wertstoffe entstehen. Aus Erdöl wird Kunststoff, aus Bakterien Antibiotika, aus Tonstaub keramische Werkstoffe.
Ihm stehen dabei eine Reihe von technischen Methoden, wie z.B. Mischen, Zerkleinern, Filtrieren, Destillieren u.a. zur Verfügung. Dabei gleichen sich zwar die Methoden, sie werden aber speziell für jeden Herstellungszweck ausgewählt und neu kombiniert.

Das ist auch der Grund, warum man Verfahrenstechniker in praktisch allen Bereichen der industriellen Produktion antrifft. Man findet ihn aber auch im Labor und im Technikum bei der Entwicklung neuer Verfahren oder in der Forschung.

Ablauf des Studiums

Das Studium in den Diplomstudiengängen umfasst an der Technischen Fachhochschule Wildau in der Regel 8 Semester (4 Jahre). Die Immatrikulation für Studienbeginner erfolgt jährlich zum Wintersemester (Bewerbungsschluss: 15. Juli).

Das Studium ist unterteilt in zwei Studienabschnitte, und zwar in das Grundstudium und das Hauptstudium.

Im Grundstudium, das nach 3 Semestern mit der Diplom-Vorprüfung abgeschlossen wird, werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen und allgemeinen Grundkenntnisse vermittelt.

Im Hauptstudium erfolgt die Ausbildung in den Fachrichtungen. Durch die Belegung von Wahlmodulen besteht die Möglichkeit, darauf aufbauend weitere berufsorientierte Schwerpunkte zu setzen.

Innerhalb des Hauptstudiums ist das 5. Semester als Praktisches Studiensemester im Umfang von 20 Wochen in einem fachbezogenen Unternehmen zu absolvieren. Das 8. Semester ist für die Anfertigung der Diplomarbeit vorgesehen, in der vorzugsweise ein Betriebsthema behandelt werden soll.

Das Studium schließt nach 4 Jahren Regelstudienzeit mit dem akademischen Grad

- Diplom-Ingenieur /-Ingenieurin (FH)

Das Studium der Verfahrenstechnik ist modular aufgebaut. Im weitgehend einheitlichen Grundstudium Ingenieurwesen werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie die ingenieurtechnischen Grundlagen vermittelt. Dazu gehören auch der Umgang mit moderner Rechentechnik, Grundlagen der Betriebswirtschaft und Fremdsprachen. Im 2. und 3. Semester beginnen jedoch bereits auch einige für die jeweilige Fachrichtung spezifische Fächer, die im Studienplan mit dem Kürzel der Fachrichtung markiert und im kommentierten Vorlesungsverzeichnis näher erläutert sind.

Im Hauptstudium wird das Wissen aus dem Grundstudium durch betont studienrichtungsbezogene Lehrgebiete berufsbezogen erweitert und vertieft. Neben der Vermittlung anwendungsbereiten Fachwissens zu den verfahrenstechnischen Grundoperationen und zur Prozess- und Anlagentechnik enthält die Ausbildung eine exemplarische Vertiefung des Wissens in ausgewählten Schwerpunkten der Bio-Verfahrenstechnik oder Umwelt-Verfahrenstechnik durch umfangreiche Laborpraktika und durch Zusammenarbeit mit der Industrie.

Studierende der Verfahrenstechnik können dazu 5 Module aus einer Palette von derzeit 15 speziellen Wahlpflichtmodulen der

Schwerpunkte Bio- und Umweltverfahrenstechnik

wählen. Diese speziellen Wahlpflichtmodule werden entsprechend der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung angeboten und in diesem Sinne neuen Entwicklungstrends auch ggf. kurzfristig angepasst. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zwei freie Wahlmodule aus dem gesamten Angebot der TFH-Wildau zu wählen und damit dem Studium ein eigenes Profil zu geben.

Bewerbungsschluss

Die Technische Fachhochschule Wildau immatrikuliert nur zum
Wintersemester. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen
bis zum 15. Juli eingegangen sein.


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