Verfahrenstechnik

Brandenburgische Technische Universität Cottbus
In Cottbus

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  • Bachelor
  • Cottbus
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Bachelor-Studiengang "Verfahrenstechnik" vermittelt breit angelegte Grundlagen und stellt dabei ähnliche Anforderungen wie der Maschinenbau und das Umweltingenieurwesen, so dass zahlreiche Lehrveranstaltungen (insbesondere z. B. Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Konstruktionslehre) gemeinsam durchgeführt werden können.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen: - allgemeine Hochschulreife - fachgebundene Hochschulreife - ohne Abitur (siehe unten Studieren ohne Abitur) Die Fachhochschulreife allein ist keine ausreichende Zugangsvoraussetzung (s.auch unten: Studieren ohne Abitur).

Themenkreis

Berufsbild Verfahrenstechnik

Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, die Erschließung alternativer Energiequellen, die effiziente, saubere und umweltfreundliche Herstellung von chemischen Produkten, Lebensmitteln, Baumaterialien, Glas und Keramik, Kraftstoffen und anderen Energieträgern, die Entwicklung neuer Verfahren zur Verwertung von Hausmüll und Produktionsabfällen, die Einführung biotechnologischer Verfahren zur Produktion von Pharmazeutika - all dies sind Herausforderungen an die moderne Industriegesellschaft und zugleich wichtige Aufgaben für die Verfahrensingenieure der Zukunft. Dies macht die Verfahrenstechnik zu einer der vielseitigsten, interessantesten und anspruchsvollsten Ingenieurwissenschaften überhaupt - auch wenn die Verfahrensingenieure mehr im Verborgenen wirken und traditionell weniger im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen als etwa Informatiker, Bauingenieure und Maschinenbauer. Verfahrensingenieure arbeiten zu ca. 40 % in der Stoffwandelnden Industrie (Gewinnung von Rohstoffen, Herstellung von Mineralölprodukten, Chemikalien, Lebensmitteln, Pharmazeutika, Baustoffen, in Kraftwerken, in Recyclingbetrieben), zu 30 % im Anlagenbau (Planung und Bau von Apparaten und Anlagen für die o. g. Industrien und für den Umweltschutz), zu ca. 15 % im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie im Verkaufsbereich, in Ingenieurbüros, Genehmigungs- und Überwachungsbehörden (TÜV usw.), Versicherungen usw.

Tätigkeitsfelder

Im Zeitalter von Informationstechnik, Halbleiterelektronik, Biotechnologie und E-Commerce findet die produzierende Industrie bei den Überlegungen vieler Schüler und Schülerinnen zur weiteren Ausbildung wenig Beachtung. Daher macht sich schon heute der Mangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Wirtschaft und damit auf dem Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar. Besonders der Bedarf an Verfahrenstechnikern/-innen kann sowohl im Inland (ca. 600 - 800 Verfahrenstechniker/-innen mit Universitätsabschluss pro Jahr) als auch im Ausland nicht mehr gedeckt werden. Bei den weiterhin sehr niedrigen Zahlen von Schulanfängern/-innen sind die Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt auch in Zukunft sehr gut.

Das Finanzielle

Einstiegsgehälter von bis zu 40.000 € sind realistisch (für Diplom/Master), sie unterscheiden sich aber in den verschiedenen Industriezweigen und den weiteren Berufsfeldern. Für die Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen liegen noch keine Erfahrungen vor.

Chancengleichheit

War die Verfahrenstechnik, wie viele andere Ingenieurberufe, eine "Männer-Domäne", so hat sich das Bild inzwischen geändert. Immer mehr Frauen ergreifen heute den Beruf der Verfahrensingenieurin. In Cottbus liegt der Anteil der Studentinnen in der Verfahrenstechnik bei rund 30 %.

Im Zuge der Globalisierung öffnet sich der weltweite Arbeitsmarkt. Durch ihre qualitativ sehr hochwertige Ausbildung haben deutsche Ingenieure hervorragende Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Das durchschnittlich höhere Alter deutscher Absolventen/-innen gegenüber ausländischen Mitbewerbern/-innen spielt entgegen der weit verbreiteten Meinung eine eher untergeordnete Rolle.

Verfahrenstechnik in Cottbus

Mit z. Zt. sechs verfahrenstechnischen Lehrstühlen bietet die Fakultät 4 an der BTU Cottbus ein breit angelegtes, grundlagenorientiertes Studium an, das den Absolventinnen und Absolventen die vielfältigen Optionen des Berufsfeldes "Verfahrenstechnik" ohne Einschränkung erschließt. Eine Besonderheit der Verfahrenstechnik in Cottbus ist eine enge Zusammenarbeit mit den Umweltwissenschaften und die Beschäftigung mit umweltbezogenen Fragestellungen. Schwerpunkt der Forschung und vielfältige Industriekontakte bestehen dementsprechend in den Bereichen Umweltverfahrenstechnik, nachwachsende Rohstoffe, Energieverfahrenstechnik und Prozessoptimierung/Prozessintegrierter Umweltschutz.

Ca. 100 Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Verfahrenstechnik aus dem Diplom-Studiengang "Verfahrenstechnik" sind bereits in der Wirtschaft oder der Forschung tätig. Darunter befinden sich namhafte Arbeitgeber wie BASF, Daimler Chrysler, BP, Siemens, Infineon, Henkel, Miele, Degussa und das Max-Planck-Institut, um nur einige zu nennen.

Bachelor Verfahrenstechnik

Fachspezifische Akzente werden durch die Grundlagenvorlesung in Chemie, Thermodynamik, Strömungslehre gesetzt. Mit dem Bachelor ist ein Wechsel zwischen "Umweltingenieurwesen", "Technologien biogener Rohstoffe" und "Verfahrenstechnik" problemlos möglich.

Eine Besonderheit des Bachelor-Studiums in Cottbus besteht darin, dass den Studierenden bereits vom 1. Semester an Einführungsvorlesungen, Exkursionen und Laborpraktika aus dem Bereich der Verfahrenstechnik angeboten werden, um sich frühzeitig in ihrem künftigen Beruf orientieren zu können. In der 2. Hälfte des Bachelor-Studiengangs lernen sie die Verfahrenstechnik in ihrer vollen Breite und mit ihren verschiedenen Spezialdisziplinen kennen. Die Wahl eines Schwerpunktes und die Durchführung der Bachelor-Arbeit bereiten Sie auf die Fortsetzung des Studiums durch einen Master-Studiengang bzw. den Wechsel ins Berufsleben vor.

Praktika

- acht Wochen Industrie-Praktikum sind Pflicht im Rahmen des Bachelor-Studiengangs; die Praktikumsordnung ist Bestandteil der Studien- und Prüfungsordnung des Bachelor-Studiengangs "Verfahrenstechnik"

Studienbeginn: Wintersemester

Bewerbungsfrist: 09.10.