Verfahrenstechnik

Technische Universität Graz (TU Graz)
In Graz (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Graz (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker sind Allrounder. Da nahezu alle Industriezweige Verfahrenstechnik benötigen, sind die Berufsmöglichkeiten überaus vielfältig. Überall, wo Industrieanlagen errichtet und betrieben werden, ist das Know-how und die Kompetenz von Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechnikern gefragt. Das Spektrum reicht dabei von der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Papierindustrie, Kunststoffindustrie über Petrochemie und Chemikalienherstellung bis hin zu Biotechnologie und vielen anderen mehr.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Graz
Rechbauerstrasse 12, 8010, Steiermark, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

-Reifezeugnis -Nachweis über das absolvierte Bachelor- oder Diplomstudium [Diplom, Transcript of Records mit Angaben der Prüfungsgegenstände, Noten und Credits, Curriculum] -Bestätigung einer anerkannten Universität des Staates in dem das Bachelor- oder Diplomstudium abgeschlossen wurde, über das Recht auf unmittelbare Zulassung zum gewählten Masterstudium für das beantragte Semester[Muss nicht nachgewiesen werden, wenn das Bachelor- bzw. Diplomstudium in einem EU Staat erworben wurde]

Themenkreis

Studienaufbau

Das Verfahrenstechnik-Studium gliedert sich in ein sechssemestriges Bachelorstudium „Verfahrenstechnik“ und ein viersemestriges
Masterstudium mit den Spezialisierungsmöglichkeiten „Papier- und Zellstofftechnik“ sowie „Verfahrenstechnik“. Im Rahmen des Bachelorstudiums „Verfahrenstechnik“ werden folgende Kompetenzen
vermittelt:

• die wichtigsten Theorien, Prinzipien und Methoden der Verfahrensentwicklung, der Auslegung von Anlagen bis hin zur
Sensitivitäts-Studie und Prozessverfolgung bestehender Anlagen,
• die Prinzipien der Grundoperationen (z.B.: Umwandlung, Trennung und
Mischung von Stoffen) zur Produktion verschiedenster Stoffe
• Verständnis für interdisziplinäre Zusammenhänge bei der Bewältigung selbstständiger Arbeit sowie für die Notwendigkeit
einer Verschmelzung von unterschiedlichen Fachbereichen,
• die Fähigkeit, Analogien zwischen den Austauscheffekten des Impulses, der Wärme und des Stoffes anzuwenden, um Stofftransportprobleme rechnerisch lösen zu können,
• die Fähigkeit zur Entwicklung von Strategien, die zur Lösung verfahrenstechnischer Probleme, auch mit Hilfe von EDV-Programmen, beitragen,
• die Fähigkeit, Grenzen der verschiedenen verfügbaren Methoden und Modelle abzuschätzen sowie ferner eine entsprechende Auswahl im Rahmen der EDV-gestützten Auslegung von Chemieanlagen
und von verfahrenstechnischen Grundoperationen vorzunehmen. Dabei kommen folgende Leitprinzipien zumTragen:

• Interdisziplinarität: Durch den engen Bezug zur technologischen Praxis sollen Überblicks- und Integrationsfähigkeiten entwickelt werden, die das Berufsbild der Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker
kennzeichnen.
• Förderung von Sozialkompetenz als Unterrichtsprinzip: Kommunikationsfähigkeit im Sinne von Dialogfähigkeit, eine Grundhaltung der Wertschätzung und die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, werden ständig trainiert. Sie werden in allen Lehrveranstaltungen angesprochen.
• Ethik und Ökologie als kernfachbegleitende Überlegungen: Die integrierte
Beschäftigung mit diesen Fragen ist zunehmend auch Voraussetzung für
wirksames technologisches Handeln und entspricht der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmungen.
• Einsatz neuer Medien nach didaktischen Prinzipien.

Masterstudium „Verfahrenstechnik“

Das Masterstudium „Verfahrenstechnik“ bietet eine Vertiefung in den einzelnen verfahrenstechnischen Disziplinen. Neben der theoretischen Ausbildung wird großer Wert auf praktische Übungen im Labor gelegt. Die Übungen erfolgen in kleinen Gruppen und fördern so die Fähigkeit zur Fachkommunikation mit Studierenden und Lehrenden - eine Fähigkeit, die für Verfahrenstechnikerinnen und Verfahrenstechniker von entscheidender
Bedeutung ist. Absolventinnen und Absolventen wird der akademische Grad „Diplom-Ingenieurin“ bzw. „Diplom-Ingenieur“ verliehen, der international
dem „Master of Science“ („MSc“) entspricht.

Zulassungsfrist: September und Oktober bzw. ab Mitte Februar und März.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: *Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. *Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. *Studierende aus Ländern wie z. B. Australien, Kanada, Japan, Russland, Südkorea und USA zahlen den Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie den ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 pro Semester.

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