Vergleichende Medienwissenschaft

Universität Luzern
In Luzern (Schweiz)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Luzern (Schweiz)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Die Auseinandersetzung mit soziologischen, medien- und kommunikationswissenschaftlichen Ansätzen und Forschungsthemen auf fortgeschrittenem Niveau, sowie die vertiefte, gegenstandsbezogene Anwendung verschiedener empirischer Methoden, dienen dem Erwerb erweiterter Kompetenzen zur eigenständigen Problemerfassung, theoriegeleiteten Konzeption und problemzentrierten Analyse von moderner Kommunikation und ihren Medien. Damit eröffnet der Master-Studiengang seinen Absolventen den Zugang zu vielfältigen Berufsfeldern. ...

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Luzern
Pfistergasse 20, 6003, Luzern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zugelassen wird, wer über ein Bachelordiplom in der folgenden Studienrichtung verfügt: * Kommunikations- und Medienwissenschaften Die Zuordnung zur Studienrichtung bemisst sich daran, dass der entsprechende Anteil der Lernleistungen im Bachelorstudium mindestens 60 Credit Points betrug. Von Studierenden mit Bachelordiplomen anderer Studienrichtungen kann vor der Zulassung der Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und Fähigkeiten verlangt werden (Zulassung mit Bedingungen).

Themenkreis

Im Alltag nehmen wir Medien meist als soziale Einrichtungen oder technische Artefakte wahr, die sich mit der Darstellung und Vermittlung von Informationen befassen. Wir verstehen darunter Verlage, Rundfunkanbieter, Internetprovider, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Blogs, Gemälde, Fotografien, Filme, Videos, Homepages und Computeranimationen. Dem Studienprogramm liegt ein breiteres Verständnis der Medien zugrunde, welches von Kommunikations- und herkömmlichen Medienwissenschaften behandelte Phänomene einschliesst und zudem symbolische Kommunikationsformen wie z.B. Sprache, Macht und Geld als Medien anerkennt. Damit erweitert, bereichert und vertieft dieser Zugang das übliche Verständnis der Medien um die theoretischen Ansätze und die empirischen Analysemöglichkeiten der Soziologie. Der Studiengang ist als Synthese aus kultursoziologischen und gesellschaftstheoretischen Erkenntnissen konzipiert, die in die vergleichende Medienforschung eingeführt werden – darin besteht sein einzigartiges Profil. Vor diesem Hintergrund sensibilisiert er für komparative und interdisziplinäre Forschungslagen.

Was sind die Vorteile eines solchen Medienverständnisses? Es erlaubt, scheinbar unvergleichbare Phänomene wie Verbreitungstechniken der Kommunikation (Schrift, Buchdruck, Radio, Malerei, Fotografie, Fernsehen, Internet etc.), Inszenierungs- und Darstellungsformen (textliche, visuelle und audiovisuelle Medienformate und Mediengattungen) und symbolische Kommunikationsmedien (Sprache, Geld, Macht, Kunst oder Liebe) aufeinander zu beziehen, miteinander zu vergleichen und auf Gemeinsamkeiten und Differenzen zu befragen. Der Medienvergleich kann sowohl für die Untersuchung des Wandels von Wissens-, Gedächtnis- und Gesellschaftsformen als auch für die Analyse der historischen Abfolge und kulturellen Voraussetzungen von Kommunikationstechnologien genutzt werden (diachrone Perspektive). Es können die Beziehungen zwischen Medien und Politik, Wirtschaft, Erziehung, Religion, Wissenschaft, Kunst, Sport und Recht ebenso erforscht werden, wie die Zusammenhänge mit Identitätskonstruktionen von Individuen oder beispielsweise „public relations“ von Organisationen (synchrone Perspektive).

Aus dieser Vielfalt von Themen ergeben sich „natürliche“ Schnittstellen zum Schwerpunkt „Organisation und Wissen“, der zusammen mit der Vergleichenden Medienwissenschaft die beiden inhaltlichen Säulen des Bereichs Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften am Soziologischen Seminar der Universität Luzern bilden. Darüber hinaus vermitteln die im Rahmen des Studienprogramms angebotenen Veranstaltungen ein breites Spektrum soziologischer Theorien und Methoden, welche die Studierenden zur eigenständigen Entwicklung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen sowie zur Ausarbeitung anspruchsvoller Forschungsdesigns anregen und anleiten.

Studienstruktur

Das Studium gliedert sich wie folgt auf:

  • Schwerpunktmodul Kommunikationsmedien
  • Modul Forschung – Praxis – Methoden
  • Bereich für freie Studienleistungen
  • abschliessender Prüfungsblock.

Das Master-Programm umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und insgesamt 120 Credit Points gemäss ECTS.

Kursziel:Vor allem fördert der Studiengang den Einstieg in eine forschungsbasierte Karriere, aber vermittelt auch Qualifikationen, die für Positionen im weit gefächerten, sich fortlaufend verändernden und stetig erweiternden Berufsfeld des Medien- und Kultursektors nützlich sein können. Dazu gehören der Journalismus und die Öffentlichkeitsarbeit, die Medien- und Kommunikationsforschung, die Mediengestaltung und Medienbildung, das Kommunikations-, Medien- und Kulturmanagement sowie Positionen in den Bereichen der Produkt-, Publikums- und Marktanalysen.
Anmeldung zum Bachelor-/Masterstudium:
- für das Herbstsemester: bis 30. April
- für das Frühjahrssemester: bis 30. November

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semestergebühr CHF 700.00 Prüfungsgebühr CHF 70.00 SOL-Beitrag CHF 15.00 CHF 785.00

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