Virtual Design

Fachhochschule Kaiserslautern
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  • Bachelor
  • Kaiserslautern
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Dem hohen Bedarf an Fachleuten für die intermediale Kommunikation der Zukunft gerecht zu werden und dabei die Gestaltung eines ständig wachsenden Bereichs unserer täglichen Raumerfahrung als eine verantwortliche Aufgabe ins Bewusstsein zu rücken.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Kaiserslautern
Morlauterer Straße 31, 67657, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife o. Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung.Eignungsprüfung: Einreichung einer Mappe mit 10-15 selbst erstellten Werken bis zum Bewerbungsschluss + Hausarbeit + Präsentation der Hausarbeit

Themenkreis

Ausgangssituation

Neue Medien
Der Bereich der ‚Neuen Medien' und die darin vermittelte Erfahrungswelt der sogenannten virtuellen Realität prägt zunehmend unsere Vorstellung und unsere Wahrnehmungsweise von ‚Welt'. Aspekte der realen, gebauten Realität gehen schon z.T. im Bereich des Virtuellen auf (z.B.E-Commerce).

Die Gestaltung von Internet-Angeboten wird sich in naher Zukunft grundlegend verändern. Zukünftiges Webdesign wird nicht mehr zweidimensional und statisch, sondern dreidimensional und bewegt sein.

Es wird Animationen geben, dreidimensionale Objekte und freie Bewegung im Raum.

Zukünftiges Webdesign wird eine inszenatorische Leistung erfordern, welche sowohl die Beherrschung des euklidischen, architektonischen Raumes als auch die Fähigkeit zu dessen medialer Umsetzung voraussetzt.
Die Gestaltung des (architektonischen) Raums gehört aber zum Auftrag und zu den Kernkompetenzen eines Fachbereiches Architektur und Innenarchitektur.

Der virtuelle Raum ist die Fortführung des realen Raums in die Welt der neuen Medien.

Wird im Studiengang Architektur die Gestaltung ‚realer Räume' behandelt, so ist dies im Studiengang Innenarchitektur die Gestaltung der ‚inszenierten Räume'.

Es liegt auf der Hand, hier ein Studienangebot anzuschließen, das sich wesentlich auf die Gestaltung der ‚virtuellen Räume' konzentriert.

Der Erfinder virtueller Welten kann sich nicht wie bisher als technischer Spezialist über ein bestimmtes Medium definieren, sondern muß zum crossmedialen Generalisten werden. Aus allen Bereichen der elektronischen Medien wird Know-how einfließen, um eine neue Speerspitze für mediale Gestaltung zu bilden.

Ausgangspunkt und Basis der Auseinandersetzung ist aber das architektonische und gestalterische Begreifen des (virtuellen, künstlichen) Raums der neuen Medien. Damit ist neben der erforderlichen konzeptionellen und gestalterischen Definition eines zunächst abstrakten Mediums auch das Verantwortungsbewusstsein für die Gestalt der optisch und körperlich erfahrbaren, künstlichen Umwelt gemeint.

Für diese Symbiose steht der Begriff "Virtual Design".
Der so bezeichnete neue Studiengang verbindet die vorhandenen Gestaltungskompetenzen von Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign mit den Möglichkeiten der neuen Medien.

Das projektorientierte Studium
Kreatives Denken und Arbeiten im ‚cross-medialen' Bereich erfordert Lehr- und Lernformen, die die Fächergrenzen der insgesamt über 70 Einzelfächer überwinden und das kreative Spiel mit den vielen unterschiedlichen Ebenen dieser hochkomplexen Materie dezidiert fördern.

Dieses ‚Denken über Grenzen hinweg' dient auch der Integration des neuen Studiengangs in die Struktur der beiden bestehenden Studiengänge Architektur und Innenarchitektur dienen. Im Mittelpunkt steht bei allen die bewußte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Dimensionen der Wahrnehmung, die in Architektur und Innenarchitektur traditionell von Bedeutung sind.

Vor allem aus diesen Gründen ist das Studium modular aufgebaut.

Module im Studiengang Virtual Design entstehen durch die Zusammenfassung von Stoffgebieten aus unterschiedlichen Fachgruppen zu thematisch und zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlosssenen und mit Leistungspunkten versehenen didaktischen Einheiten.

Diese Einheiten sind bei 15 der insgesamt 20 Module des Bachelorstudiums zu kleineren oder größeren Projekten zusammengefaßt. In diesem Fall setzen sie sich aus Einzelfächern mit künstlerisch-gestalterischen Inhalten zusammen, die je nach Thema mit technischen, theoretischen oder wissenschaftlichen Fächern kombiniert sind.

Das Studium ist damit zu großen Teilen projektorientiert.

Daraus ergibt sich auch, dass verschiedene Lehr- und Lernformen innerhalb eines Moduls miteinander verknüpft werden:

  • Übungen
  • Seminare
  • Workshops
  • Multimedia und Teleteaching

Die Arbeit an einem Projekt kann unter Anleitung und Korrektur der Lehrenden erfolgen, sowie von Vertretern aus der freiberuflichen Praxis.

Hier werden fach- und hochschulübergreifende, sowie internationale Projekte ausdrücklich angestrebt und erwünscht.

Praktika und studienbegleitende Praxisphasen
Die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird durch Vermittlung anwendungsbezogener Lehrinhalte und Projekte, durch Einrichtung von Praxisphasen und durch die Organisation und Zusammensetzung der Professoren und Lehrbeauftragten gesichert.

Da das Bachelor-Studium 7 Semester umfasst, wird das klassische Praxissemester nicht mehr in der bisher üblichen Form angeboten. Die Studierenden sollen vielmehr in der vorlesungsfreien Zeit praxisrelevante Erfahrungen sammeln.

Der Zeitumfang für diese 'integrierte Praxisphase' beträgt 12 Wochen.

Abgerundet wird die Praxisphase durch das Praxisseminar, das der Vor- und Nachbereitung der Praxisphase und dem Erstellen des Praxisberichts inkl. einer multimedialen Präsentation dienen soll.

Der Mustervertrag muss in 3-facher Ausführung im Sekretariat abgestempelt und von Prof. Matthias Pfaff unterschrieben werden.
Ein Exemplar ist bei den Assistenten abzugeben, die anderen zwei Exemplare sind für die jeweilige Firma und für die Studierenden gedacht.

Es ist möglich, das Studium für die Dauer von bis zu einem Jahr zu unterbrechen, um eine vom Fachbereich genehmigte außerordentliche Praxisphase zu absolvieren.

Gebühren:
Studierenden, denen kein ausreichendes Studienguthaben zur Verfügung steht, müssen je Semester ein Studiengebühr in Höhe von 650,-- € entrichten.
Dies gilt auch für Studierende, die älter als 60 Jahre alt sind und ab SS 2006 für alle Studierenden, die ein Zweitstudium betreiben, sofern kein Studienguthaben mehr vorhanden ist.

Besonderheiten: Ca. 4 Wochen vor Bewerbungsschluss findet für Interessierte eine Mappen- und Studienberatung statt.

Studienbeginn: Wintersemester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierenden, denen kein ausreichendes Studienguthaben zur Verfügung steht, müssen je Semester ein Studiengebühr in Höhe von 650,-- € entrichten. Dies gilt auch für Studierende, die älter als 60 Jahre alt sind und ab SS 2006 für alle Studierenden, die ein Zweitstudium betreiben, sofern kein Studienguthaben mehr vorhanden ist.

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