Volkswirtschaftslehre

Universität Bern
In Bern (Schweiz)

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  • Master
  • Bern (Schweiz)
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Gesellschaft mit ihren knappen Ressourcen umgeht. Beispielsweise muss sie den Boden in Wohn-, Industrie- und Landwirtschaftsgebiete aufteilen. Will eine Gesellschaft Wachstum um jeden Preis, oder ist ihr der Umweltschutz ein Anliegen? Wo werden neue Jobs geschaffen: in der Landwirtschaft oder in der Telekommunikation? Finden überhaupt alle eine Arbeit? Wer bekommt den Kredit: die neugegründete Softwarefirma oder das etablierte Stahlunternehmen?

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Bern
Schanzeneckstrasse 1, 8573, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Themenkreis

Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Gesellschaft mit ihren knappen Ressourcen umgeht. Beispielsweise muss sie den Boden in Wohn-, Industrie- und Landwirtschaftsgebiete aufteilen. Will eine Gesellschaft Wachstum um jeden Preis, oder ist ihr der Umweltschutz ein Anliegen? Wo werden neue Jobs geschaffen: in der Landwirtschaft oder in der Telekommunikation? Finden überhaupt alle eine Arbeit? Wer bekommt den Kredit: die neugegründete Softwarefirma oder das etablierte Stahlunternehmen? Die mit Arbeit und Krediten produzierten Güter und Dienstleistungen müssen verteilt werden: Wer wohnt in einer Villa, wer in einer Mietwohnung? Wer darf im Spital ins Einbettzimmer und wer muss mit der allgemeinen Abteilung Vorlieb nehmen? Derartige Entscheidungen werden durch das Zusammenspiel vieler Individuen getroffen. Entsprechend analysiert die Volkswirtschaftslehre zunächst die Entscheidungen der einzelnen Wirtschaftseinheiten, d.h. der Haushalte und der Firmen. Welche Güter werden von Haushalten gekauft und wie viel sparen sie? Legen sie ihr Erspartes auf das Sparkonto oder aber kaufen sie Aktien? Wann investieren Firmen und wie viele neue Arbeitskräfte stellen sie ein?

In einem nächsten Schritt untersucht die Volkswirtschaftslehre, wie diese Vielzahl von Entscheidungen miteinander koordiniert wird. So stehen sich auf dem Arbeitsmarkt die Haushalte als Anbieter und die Unternehmen als Nachfrager gegenüber und bestimmen den Lohn. Mit diesem Lohn als Einkommen kaufen die Haushalte die Güter der Firmen, wodurch letztendlich die Preise bestimmt werden.

Schliesslich betrachtet die Volkswirtschaftslehre die Wirtschaft als Ganzes aus der Vogelperspektive, um gesamtwirtschaftliche Probleme des Wachstums, der Arbeitslosigkeit, der Inflation und des Aussenhandels zu lösen. Welchen Einfluss hatte die Einführung des Euros auf den Schweizer Franken? Führt die Globalisierung wirklich zu mehr Wachstum oder doch nur zur Verdrängung einheimischer Firmen? Wie viele Arbeitsplätze gehen durch eine Bankenkrise verloren? Welche langfristigen Wirkungen haben Grossveranstaltungen wie die Fussball-Europameisterschaften 2008 auf die Schweizer Wirtschaft?

(Regelstudienzeit 3 Semester)

Zur Erlangung des Master in Economics sind auf Masterstufe 90 ECTSP erforderlich. Dabei handelt es sich um ein Monofach, d.h. es kann kein Minor mehr gewählt werden.

Zum Abschluss des Masterstudiums muss eine Masterarbeit verfasst werden.

Das Betreuungsverhältnis (Anzahl Hauptfachstudierende pro Professor) ist im Studium der Volkswirtschaftslehre ausgesprochen gut – vor allem im Vergleich mit anderen Studienrichtungen wie der Betriebswirtschaftslehre oder den Sozialwissenschaften (Politologie, Soziologie, Medienwissenschaften). Unseren Studierenden steht auch ein Computerlaboratorium mit 20 Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Bewerbungsfrist :-

-bis 30. April für das folgende Herbstsemester (mit begründeter verspäteter Anmeldung bis 31. August)

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen 600 Fr. pro Semester Die Semestergebühren betragen 34 Fr. Zusätzlich:Beitrag Vereinigung der Studierenden (SUB) 21 Fr. Studien- und Semestergebühren betragen somit für ordentliche Studierende im Normalfall insgesamt 655 Franken.