Werkstoffingenieurwesen

RWTH Aachen
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  • Bachelor
  • Aachen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Berufsaussichten für die Werkstoffingenieure der RWTH Aachen sind hervorragend. Die werkstoffbasierten Branchen in Deutschland wie z.B. der Fahrzeug- und Maschinenbau, die Chemische Industrie, die Energietechnik sowie die Metallerzeugung und verarbeitung suchen schon jetzt qualifizierten Nachwuchs. Werkstoffforschung, -produktion und -recycling sind Innovationsfelder, die für neue Entwicklungen grundlegend sind.

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Aachen
Intzestr. 1, 52056, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

*Hochschulabschluss

Themenkreis

Das Studienangebot umfasst den Bereich der metallischen und mineralischen Werkstoffe und deren Erforschung, Herstellung, Verarbeitung und Recycling.

Die Werkstoffforschung hat in Deutschland eine große Bedeutung. Rund 70 Prozent aller technischen Innovationen, so schätzt die Bundesregierung, haben ihren Ursprung in neuentwickelten Materialien. Ob Haifischhaut, Speicherschichten, Spezialstähle für die Architektur, Biokeramiken für die Medizintechnik oder die Weiterentwicklung von Alu- und Magnesiumkomponenten für den Fahrzeugbau, all das sind Themen, mit denen sich die Werkstoffforscher in Aachen beschäftigen. Darüber hinaus geht es auch um die Prozessoptimierung und die Emissionsreduzierung bei der Herstellung und dem Recycling der Werkstoffe. Der Studiengang wird von der Fachgruppe Metallurgie und Werkstofftechnik angeboten, die zur Fakultät Georessourcen und Materialtechnik gehört.

Aufbau des Bachelorstudiums
Generell gliedert sich der Bachelor Studiengang Werkstoffingenieurwesen in vier große Bereiche:

1. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlagen

In diesem Bereich werden die für die Ingenieurwissenschaften wichtigen naturwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt. Dazu gehören die Fächer: Physik, Chemie, Lineare Algebra I+II, Differential- & Integralrechnung I+II.

2. Fachspezifische Grundlagen

In diesem Bereich werden die Grundlagen vermittelt, die für die Werkstoffentwicklung wichtig sind. Dazu gehören u.a. die Fächer: Technische Mechanik I+II, Werkstoffchemie, Werkstoffphysik, Werkstoffcharakterisierung, Kristallographie, Simulationstechnik, Dynamik Technischer Systeme.

3. Fachspezifische Vertiefung

In diesem Bereich geht es um direkte Fragen der Werkstofftechnik und der Werkstoffverarbeitung. Er beinhaltet u.a. folgende Fächer: Werkstofftechnik Metalle, Glas und Keramik, Werkstoffverarbeitung Umformen oder Gießen, Werkstoffchemie, Werkstoffphysik, Transportphänomene

4. Nichttechnische Fächer

Mit diesem Fächerblock wird bereits im Studium berücksichtigt, dass Ingenieure zunehmend im Management oder projektverantwortlichen Positionen arbeiten. Hier müssen Fächer wie Methoden der Projektarbeit und Grundzüge der Wirtschaftswissenschaften belegt werden. Außerdem können aus einem Katalog weitere Fächer gewählt werden.

Gegen Ende des Studiums muss ein Betriebspraktikum (12 Wochen) gemacht und die Bachelor -Arbeit (3 Monate) geschrieben werden.

Praxisbezug im Studium
Der Studiengang Werkstoffingenieurwesen ist stark praxisorientiert. Zu fast allen grundlegenden Vorlesungen gibt es Kleingruppen-Übungen, in denen das erlernte Wissen vertieft und trainiert wird. In einem Block aus Praktika und Exkursionen (beides weltweit möglich) lernen die Studierenden bereits während ihres Studiums die spätere Arbeitswelt kennen und können so schon sehr früh, unterschiedliche Firmen und Tätigkeitsbereiche ausprobieren. Durch diese in der Praxis gesammelten Erfahrungen bekommen die Studierenden einen Eindruck von der Arbeitsweise in Forschungsabteilungen und in der Produktion.

Die Lehrveranstaltungen der höheren Semester finden in kleinen Gruppen statt, sehr gut betreut durch die Professoren und ihre Assistenten. Durch diese Arbeitsweise entwickelt sich ein sehr intensiver Kontakt zwischen den Studierenden und den Wissenschaftlern der Fachgruppe.

Berufliche Perspektiven
Die Berufsaussichten für die Werkstoffingenieure der RWTH Aachen sind hervorragend. Die werkstoffbasierten Branchen in Deutschland – wie z.B. der Fahrzeug- und Maschinenbau, die Chemische Industrie, die Energietechnik sowie die Metallerzeugung und –verarbeitung suchen schon jetzt qualifizierten Nachwuchs. Werkstoffforschung, -produktion und -recycling sind Innovationsfelder, die für neue Entwicklungen grundlegend sind. Speziell im Hinblick auf zunehmende Umweltanforderungen und Rohstoff- und Ressourcenknappheit gewinnen Aspekte der Werkstoffentwicklung und des Recycelns zunehmend an Bedeutung. Im Bereich der Forschung und Entwicklung gilt Deutschland international als einer der führenden Werkstoffstandorte.

Neben den klassischen Berufsfeldern in der werkstofferzeugenden und –verarbeitenden Industrie, in Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen sowie Behörden stehen den IngenieurInnen dieses Studiengangs durch ihr breites Basiswissen vielfältige Tätigkeitsbereiche offen. Sie werden z.B. dringend gesucht in den Bereichen Prozess- und Anlagentechnik, Prozessleittechnik, Qualitätssicherung, Umweltschutz, Vertrieb und Kundenmanagement, Produktion, Schadensfallanalyse, Medizintechnik, Unternehmensberatung, Dienstleistung im Bereich Werkstoff- und Abnahmeprüfung, Fachjournalismus sowie im Patentwesen.

Studienbeginn zum Wintersemester

Regelstudienzeit 6 Semester

Bewerbungsfrist für Wintersemester 16.09. - 24.09.2009 und 01.10. - 09.10.2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeiträge EUR 500 pro Semester Semesterbeitrag 193 Euro