Wirtschaft und Recht für Europa

Fachhochschule Westküste (FHW)
In Heide

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  • Master
  • Heide
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Das Studienkonzept des Masters knüpft an den Bedarf kleiner und mittlerer Unternehmen an, die zur Wettbewerbssteigerung eine Expansionsstrategie ins Ausland, insbesondere in den europäischen Raum, erwägen oder planen. Hierzu benötigen die Unternehmen auf der Managementebene wirtschaftsjuristische Kompetenz, um sich von ihren traditionellen Märkten in der eigenen Region zu lösen und in verschiedenen Regionen auf dem europäischen Markt agieren zu können.
Gerichtet an: Der Master-Studiengang richtet sich an alle Studieninteressierte, die bereits in einem ersten berufsqualifizierendem Studium juristische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse erworben haben und diese vertiefen und im Wege einer Spezialisierung ausbauen wollen

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Heide
Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746, Schleswig-Holstein, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

-Zum Master-Studium kann zugelassen werden, wer (a) den Grad des „Bachelor of Arts“ mit der Studienfachbezeichnung „Wirtschaft und Recht“ an der Fachhochschule Westküste mit der Gesamtnote 2,5 oder besser erworben hat oder (b)die erste juristische Staatsprüfung an einer deutschen Universität abgelegt hat und den Nachweis über hinreichende betriebswirtschaftliche Kenntnisse erbringt.....

Themenkreis

Das Studienkonzept des Masters knüpft an den Bedarf kleiner und mittlerer Unternehmen an, die zur Wettbewerbssteigerung eine Expansionsstrategie ins Ausland, insbesondere in den europäischen Raum, erwägen oder planen. Hierzu benötigen die Unternehmen auf der Managementebene wirtschaftsjuristische Kompetenz, um sich von ihren traditionellen Märkten in der eigenen Region zu lösen und in verschiedenen Regionen auf dem europäischen Markt agieren zu können. Mit diesem auf die speziellen Herausforderungen des europäischen Marktes zugeschnittenem Studienkonzept bietet die Fachhochschule Westküste ein in Schleswig-Holstein einzigartiges Master-Studium mit dem Berufsbild/-ziel des Wirtschaftsjuristen an.

Das eigenständige, konsekutive Studium vermittelt sowohl juristisches als auch betriebswirtschaftliches Wissen zu gleichen Teilen und zeichnet sich durch eine qualitativ hochwertige und praxisorientierte Ausbildung aus. Die betriebswirtschaftlichen Veranstaltungen „Strategische Unternehmensführung“, „Planung und Controlling“ sowie „Personalmanagement“ werden durch die wirtschaftsrechtlichen Lehrinhalte „Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung“, „Internationales Steuerrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer Bezüge“, „Internationales Handels- und Gesellschaftsrecht im europäischen Raum“ sowie „Internationales Personalrecht im europäischen Raum“ optimal ergänzt. Aufgrund der europäischen Ausrichtung des Studienganges finden zudem Veranstaltungen zum interkulturellen Management statt, um den Studierenden Kenntnisse zur erfolgreichen Umsetzung der Unternehmenskultur, als Schlüsselfaktor des unternehmerischen Erfolgs, zu vermitteln. Daneben findet durchgehend fachspezifischer Englisch-Unterricht statt. Etwa 50% der Vorlesungen werden zudem in englischer Sprache gehalten. Als besonderer Bestandteil des Studiums wird das dritte Semester an einer ausländischen Partnerhochschule durchgeführt, um die Studierenden auf fachspezifische Herausforderungen in Verbindung mit der fortschreitenden Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen vorzubereiten. Dort werden betriebswirtschaftliche, juristische und kulturelle Inhalte aus dem Blickwinkel des Gastlandes behandelt.

Der Masterstudiengang bietet den Absolventinnen und Absolventen beste Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt, da sie aufgrund ihrer juristischen und betriebswirtschaftlichen Doppelqualifikation vielseitig einsetzbar sind. Sie sind qualifiziert für die Übernahme von Führungsaufgaben im Zusammenhang mit der internationalen Ausrichtung von Unternehmen. Dies schließt insbesondere Geschäftsführungsaufgaben von kaufmännisch geprägten Unternehmen als auch Beratungsfunktionen von Dienstleistungsunternehmen, die den Internationalisierungsprozess begleiten, ein. Die klassischen Einsatzgebiete liegen z.B. in der Wirtschaftsprüfung und -beratung, der Steuer- und Unternehmensberatung, der M & A Beratung, im Bankengewerbe, in der Versicherungswirtschaft, der Insolvenzverwaltung sowie in der öffentlichen Verwaltung, bei Verbänden und größeren Rechtsanwaltskanzleien.

Studienaufbau

Der Master-Studiengang bietet eine konsequente Weiterführung des bereits im Bachelor-Studiengang angelegten Konzeptes für „Wirtschaft und Recht“ und ermöglicht den Studierenden eine optimale Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren und zu spezialisieren.

Die Studieninhalte bestehen zu jeweils 40% aus wirtschaftsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Anteilen sowie zu 20% aus der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen.

Im Master-Studiengang setzt eine Spezialisierung dahingehend ein, dass einerseits ein Zuschnitt auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen und andererseits auf die besonderen

Herausforderungen des europäischen Marktes erfolgt. Der Master-Studiengang bedingt eine höhere Komplexität der Studieninhalte aufgrund der Beschäftigung mit den unterschiedlichen, im europäischen Raum zusammentreffenden Rechtskreisen. Er verlangt von den Studierenden die Transferleistung von juristischer Grundkompetenz in interjuristisch fundiertes wirtschaftliches Handeln.

Im ersten Semester werden die betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Veranstaltungen durchgeführt. Die betriebswirtschaftlichen Studieninhalte „Strategische Unternehmensführung“ sowie „Planung und Controlling“ stellen insbesondere eine Ergänzung zu den wirtschaftsrechtlichen Veranstaltungen „Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung“ sowie „Internationales Steuerrecht unter besonderer Berücksichtigung europäischer Bezüge“ dar. Aufgrund der europäischen Ausrichtung des Studienganges finden Veranstaltungen zum interkulturellen Management statt, um den Studierenden Kenntnisse zur erfolgreichen Umsetzung der Unternehmenskultur, als Schlüsselfaktor des unternehmerischen Erfolgs, zu vermitteln.

Ein besonderer Schwerpunkt des zweiten Studiensemesters bildet das Thema Personal aus wirtschaftrechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht. So werden eine betriebswirtschaftliche Vorlesung zum Thema „Personalmanagement“ sowie eine wirtschaftsrechtliche Vorlesung „Internationales Personalrecht im europäischen Raum“ angeboten. Diese Veranstaltungen werden zur Erlangung der entsprechenden Schlüsselkompetenzen durch ein Seminar „Personalführung“ ergänzt. Des Weiteren wird als wirtschaftsrechtliche Veranstaltung die Vorlesung „Internationales Handels- und Gesellschaftsrecht im europäischen Raum“ angeboten. Eine weitere Besonderheit stellt das interdisziplinäre Seminar dar. Mögliche Themeninhalte könnten sein: „Due Dilligence - Unternehmensbewertung und Unternehmenskauf aus wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht“ oder „Unternehmensnachfolge aus wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht“. Die Seminare dienen dem Zweck, die praktische Anwendung des betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Wissens auf aktuelle Fragen hoher unternehmerischer Relevanz zu schulen sowie erarbeitete Lösungsvorschläge im Rahmen einer Diskussion mit Nachdruck zu vertreten.

Zur Förderung der notwendigen sprachlichen Qualifizierung der Studierenden sieht der Regelstudienplan in den ersten beiden Semestern eine Pflichtveranstaltung Englisch vor. Zudem werden bestimmte Vorlesungen zum Teil in englischer Sprache gehalten.

Das dritte Semester wird an einer ausländischen Partnerhochschule oder einer anderen geeigneten Hochschule durchgeführt, um die Studierenden auf fachspezifische Herausforderungen in Verbindung mit der fortschreitenden Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen vorzubereiten. Dort werden betriebswirtschaftliche, juristische und kulturelle Inhalte aus dem Blickwinkel des Gastlandes behandelt. Die betriebswirtschaftlichen Veranstaltungen vermitteln den Studierenden spezifische Kenntnisse in der Führung von Unternehmen des jeweiligen Landes sowie Kenntnisse betriebswirtschaftlicher Funktionen. In den juristischen Veranstaltungen sollen die Studierenden umfangreiche Kenntnisse des Rechts und Wirtschaftsrechts des jeweiligen Gastlandes erwerben. Zudem werden landesspezifische Studien mit kulturellem, sprachlichem oder gesellschaftlichem Inhalt betrieben, um das Verständnis für Recht und Kultur des Gastlandes zu vertiefen und die Kenntnisse aus dem interkulturellen Management zu ergänzen. Innerhalb des Auslandssemesters sollen insgesamt 30 ECTS erworben werden, mindestens 10 ECTS in betriebswirtschaftlichen Veranstaltungen, mindestens 10 in (wirtschafts-) rechtlichen Veranstaltungen und mindestens 4 in Veranstaltungen, die landesspezifische Kenntnisse vermitteln.

Im vierten Semester erfolgt die Anfertigung der Master-Arbeit, die mit einem Referat abgeschlossen wird. Das Thema der Arbeit sollte entweder einen juristischen oder betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt behandeln und einen praktischen Bezug aufweisen. Die Arbeit ist in einem Zeitraum von drei Monaten, nach Möglichkeit in Kooperation mit einem Unternehmen, anzufertigen. Zur Sicherung des wissenschaftlichen Anspruchs wird ein begleitendes Seminar zur Anfertigung der Master-Arbeit angeboten.

Die Bewerbungfrist ist grundsätzlich der 15. Juli jedes Jahres.

Studienbeginn zum Wintersemester

...Voraussetzung

(c) einen dem Abschluss gemäß Absatz 1 (a) inhaltlich vergleichbaren Abschluss in den Fachrichtungen Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder entsprechenden interdisziplinären Studiengängen an einer Fachhochschule,Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes mit einer relativen Gesamtnote von mindestens B bzw.einer Absolutnote von mindestens 2,5 abgeschlossen hat oder

2. Zudem muss durch geeignete Tests/Interviews (siehe Punkt 7 „beizufügende Unterlagen“) ein Nachweis für die fremdsprachliche Befähigung (Englisch) erbracht werden.

3. Zum Master-Studium kann probehalber zugelassen werden, wer
(a) einen nicht im Abs. 1 genannten akademischen Grad an einer Universität,Fachhochschule oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes mit der Gesamtnote von 2,5 oder besser erworben hat und
(b) mindestens 1 Jahr in einem Unternehmen, einer Behörde oder einer anderen Institution tätig war und dabei Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Recht erworben hat und
(c) hinreichende Kenntnisse der englischen Sprache nach Abs. 4 nachweist und (d) mit der Fachstudienberatung für Wirtschaft und Recht ein Beratungsgespräch zum Thema des Studiums auf Probe geführt hat.
Ein Bachelor-Grad im Sinne des Buchstaben (a) muss mit mindestens 180
Anrechnungspunkten (ECTS) abgeschlossen worden sein.
4. Über das Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen entscheidet die Hochschulverwaltung nach Maßgabe des Zulassungsantrags. Sie holt dazu regelmäßig das Fachgutachten des betreffenden Fachbereichs ein.
5. Die Absätze 1 bis 4 gelten sinngemäß für Absolventinnen und Absolventen ausländischer Hochschulen mit als gleichwertig anerkannten Abschlüssen.


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