Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau

RWTH Aachen
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Wichtige informationen

  • Master
  • Aachen
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Das Ziel des Studiums liegt in der Ausbildung von umfassend gebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren mit dem oben beschrieben Profil, das eine Tätigkeit in sehr unterschiedlichen Positionen ermöglicht. Hilfreich für das Studium ist die Fähigkeit zu abstraktem, analytischem Denken, zur Durchdringung komplexer Strukturen und zur klaren Formulierung und Darstellung eigener Gedanken. Deshalb sind gute Kenntnisse der Mathematik und die Fähigkeit und Neigung zu formalen, insbesondere mathematischen Analysen, von Vorteil.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Aachen
Eilfschornsteinstr. 18, 52062, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Themenkreis

Was ist Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau?
Das Wirtschaftsingenieurwesen ist eine neuzeitliche Ingenieurwissenschaft und verbindet gegenwärtig den klassischen Maschinenbau mit der Theorie und den Modellen der Wirtschaftswissenschaften. Wirtschaftsingenieurinnen / Wirtschaftsingenieure sind somit in zwei Fachrichtungen praxisnah und wissenschaftlich qualifiziert. Sie sind prädestiniert für Aufgaben im Überschneidungsbereich zwischen Technik und Wirtschaft. Auf Grund ihrer interdisziplinären Ausbildung sind Wirtschaftsingenieurinnen / Wirtschaftsingenieure daher auch vornehmlich in Schnittstellenbereichen zwischen Technik und Wirtschaft – z.B. in der Produktionsplanung und –steuerung und vor allem im technischen Vertrieb – tätig.

Kurzer Überblick über den inhaltlichen Aufbau
Das Studium beginnt mit dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau.

Im Master-Studium liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von wissenschaftlichen Kenntnissen sowie der Vermittlung der Methodik zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Gleichzeitig findet eine weitere Spezialisierung in einer der sieben Fachrichtungen des Maschinenbaus, kombiniert mit Veranstaltungen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, statt. Das Studium schließt im 3. Semester mit der Masterarbeit ab. Der Masterabschluss qualifiziert zur Promotion und für anspruchsvolle Aufgaben in der Industrie, da im Rahmen des Studiums die Grundlagen für spätere Führungsaufgaben gelegt werden.

Wozu – Warum muss man all das lernen?
Die Industrie stellt hohe Anforderungen an heutige Wirtschaftsingenieure. Dabei nimmt die Differenzierung und Spezialisierung der Unternehmen kontinuierlich zu. Durch das Studium können nicht alle Spezialgebiete abgedeckt werden. Umso entscheidender ist, dass die Absolventinnen und Absolventen an erster Stelle über breite und tiefgehende Kenntnisse der Grundlagen der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften verfügen. Hinzu kommt, dass sie den Transfer von den Grundlagen zu den Anwendungen vollzogen und das hierzu notwendige Methodenwissen erworben haben. Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure haben einen entscheidenden Vorteil – sie bringen als zweites Standbein die wirtschaftswissenschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse mit. Ein solches Studienprofil ist das optimale Rüstzeug für den späteren Berufsweg.

Profil/Charakteristika des Aachener Studiengangs
Das Aachener Profil – stark in den Grundlagen und Methoden, vielfältig in den Anwendungen – spiegelt die Anforderungen des vorangegangenen Absatzes wider. Durch die starke Verbindung von Forschung und Lehre erhalten die Studierenden praxisnahe Einblicke in die Anwendungsgebiete des Maschinenbaus und der Betriebswirtschaftslehre. In Verbindung mit fundierten Grundlagen sind Studierende mit einem solchen Bildungsprofil besonders attraktiv für spätere Arbeitgeber.

Berufliche Perspektiven
Einschlägige Studien zur Ausbildungs-, Berufs- und Arbeitsmarktsituation von Ingenieurinnen und Ingenieuren belegen übereinstimmend die starke Abhängigkeit der technischen Innovationsfähigkeit Deutschlands von seiner Ingenieurausbildung. Bedingt durch die knapper werdende Ressource ‚Ingenieur’ im Hinblick auf den Bedarf kann diese Abhängigkeit zukünftig als kritisch eingestuft werden. Das Studienprogramm soll in diesem Sinne ein Grundbaustein zur Sicherung der Innovationsfähigkeit unseres Landes sein.

Aufgrund ihrer Doppelqualifizierung arbeiten die Absolventinnen und Absolventen an der Nahtstelle zwischen Technik und Wirtschaft – als Generalisten mit Überblick finden sie sich in beiden Bereichen zurecht. Ihre doppelte Ausbildung macht sie vielfältiger einsetzbar, dazu kommt ihre Fähigkeit, verschiedene Sichtweisen zu integrieren und sie den Beteiligten in den jeweiligen Fachgebieten zu vermitteln. Den Vorwurf, Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure seien weder richtige Ingenieurinnen / Ingenieure noch richtige Betriebswirtinnen / Betriebswirte und säßen deshalb zwischen den Stühlen, widerlegt die steigende Nachfrage am Arbeitsmarkt.

Abgrenzung zu den wichtigsten benachbarten Fächern
Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau ist ein interdisziplinärer Studiengang, der die Betriebswirtschaftslehre und den Maschinenbau vereint. Eine direkte Abgrenzung zu den beiden Ursprungsfächern ist nicht möglich und sinnvoll, da die Studierenden z.T. dieselben Veranstaltungen besuchen. Vielmehr bietet sich an dieser Stelle ein Vergleich zu den anderen Fachrichtungen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an - Bauingenieurwesen, Elektrische Energietechnik und Werkstoff- und Prozesstechnik. Während die Curricula der vier Fachrichtungen dieselben wirtschaftswissenschaftlichen Veranstaltungen umfassen, ist der ingenieurwissenschaftliche Anteil grundverschieden. Dieser besteht aus fakultätsspezifischen Veranstaltungen, die die Grundlagen der jeweiligen Ingenieurwissenschaft vermitteln. Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Teil wiederum sind die Curricula ähnlich.

Studienbeginn zum Wintersemester

Bewerbungsfrist für Wintersemester bis 15.09.2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeiträge EUR 500,00 pro Semester Semesterbeitrag 193 Euro

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