Wirtschaftsingenieurwesen (Fachrichtung: Werkstoff- und Prozesstechnik)

RWTH Aachen
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Aachen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Wirtschaftsingenieure sind in zwei Fachrichtungen praxisnah und wissenschaftlich qualifiziert. Sie sind prädestiniert für Aufgaben im Überschneidungsbereich zwischen Technik und Wirtschaft. Wirtschaftsingenieure arbeiten vornehmlich in Schnittstellenbereichen zwischen Technik und Wirtschaft - z.B. in der Produktionsplanung und steuerung, im Controlling, im Bereich Einkauf, sowie im technischen Vertrieb. Ein ausschließlicher Einsatz als Wirtschaftswissenschaftler oder als Ingenieur ist ebenfalls möglich und in der Praxis nicht selten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Aachen
Intzestraße 1, 52056, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

*Allgemeine Hochschulreife und ein vierwöchiges Vorpraktikum

Themenkreis

Kurze Beschreibung
Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens deckt jeweils zu gleichen Teilen Themenbereiche eines wirtschafts- und eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums ab. Der an RWTH Aachen angebotene Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Werkstoff- und Prozesstechnik ist deutschlandweit einzigartig. Schwerpunkt im ingenieurwissenschaftlichen Teil des Studiums ist die Werkstoffentwicklung. Werkstoffe sind Materialien mit definierten Eigenschaften. Ob bei der Entwicklung neuer Speichermedien, der Medizintechnik, bei Stadiondachkonstruktionen, in der Energien- sowie Luft- und Raumfahrttechnik oder im Automobilbereich – funktionsgenaue Werkstoffe und Materialinnovationen sind für fast alle Technologiebereiche existentiell. Speziell Deutschland gilt weltweit als einer der führenden Werkstoffstandorte, sowohl im Bereich der Forschung als auch in der Prozessentwicklung zur Herstellung, Verarbeitung und zum Recycling von Werkstoffen. Neben dem fundierten technischen Wissen im Bereich Werkstoff- und Prozesstechnik vermittelt der Studiengang umfangreiches betriebswirtschaftliches Know How, so dass die Absolventen des Studienprogramms optimal für die Schnittstellen zwischen technischen und wirtschaftlichen Prozessen ausgebildet sind.

Aufbau des Bachelorstudiums
Das Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen (Werkstoff- und Prozesstechnik) dauert 6 Semester (Regelstudienzeit). Es ist modular aufgebaut, das bedeutet, die Studieninhalte sind zu verschiedenen Einheiten (Modulen) zusammengefasst. Im Laufe des Studiums müssen die unterschiedlichen Module studiert werden, so erreicht man eine vorgegebene Anzahl von Creditpoints und kann das Studium erfolgreich abschließen.

Generell gliedert sich der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Werkstoff- und Prozesstechnik) in vier große Studienbereiche:

1. Mathematik und Naturwissenschaften:
In diesem Bereich werden die Grundlagen für die ingenieur- und betriebswirtschaftlichen Fächer gelegt, dazu zählen Veranstaltungen in Mathematik (Differential- und Integralrechnung, Lineare Algebra sowie Statistik), Physik, Chemie (Grundzüge) und Werkstoffchemie I.

2. Ingenieurwissenschaften (Grundlagen):
In Bereich Ingenieurwissenschaften sind Veranstaltungen in Mechanik, Werkstoffchemie II, Werkstoffphysik, Dynamik technischer Systeme, Transportphänomene, Entwicklung, Planung und Wirtschaftlichkeit von Anlagen, sowie Programmierung (Java) zu absolvieren.

3. Wirtschaftswissenschaften:
Dieser Bereich umfasst zahlreiche betriebs- und volkswirtschaftliche Veranstaltungen, z.B.: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Entscheidungslehre, Organisation und Personal, Absatz und Beschaffung, Rechnungswesen, Einführung in die empirische Wirtschaftsforschung usw.

4. Wahlbereich:
Neben den drei Pflichtbereichen, besucht der Studierende noch eine bestimmte Anzahl von Veranstaltungen aus dem Wahlbereich. Dieser Bereich beinhaltet ingenieurwissenschaftliche Fächer. Zur Auswahl stehen z.B.: Werkstofftechnik (Glas, Keramik oder Metalle), Werkstoffverarbeitung (Gießen oder Umformen), Metallurgie und Recycling. Durch diesen Wahlbereich hat der Studierende die Möglichkeit sich interessenspezifisch zu entwickeln.

Um das Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen (Werkstoff- und Prozesstechnik) erfolgreich abzuschließen, muss außerdem im 6. Semester ein 12-wöchiges Betriebspraktikum absolviert und die abschließende Bachelor-Arbeit geschrieben werden.

Die Prüfungen in den einzelnen Fachgebieten werden jeweils studienbegleitend am Ende der Semester bzw. in der darauf folgenden vorlesungsfreien Zeit abgenommen.

Berufsfelder
Wirtschaftsingenieure sind in zwei Fachrichtungen praxisnah und wissenschaftlich qualifiziert. Sie sind prädestiniert für Aufgaben im Überschneidungsbereich zwischen Technik und Wirtschaft. Wirtschaftsingenieure arbeiten vornehmlich in Schnittstellenbereichen zwischen Technik und Wirtschaft - z.B. in der Produktionsplanung und –steuerung, im Controlling, im Bereich Einkauf, sowie im technischen Vertrieb. Ein ausschließlicher Einsatz als Wirtschaftswissenschaftler oder als Ingenieur ist ebenfalls möglich und in der Praxis nicht selten.

Wegen ihres doppelt qualifizierenden Studiums haben Wirtschaftsingenieure ein breites Berufsfeld. Sie sind traditionell vornehmlich im produzierenden Gewerbe tätig, heute aber auch in zunehmendem Maße in Dienstleistungsbereichen - etwa der Unternehmensberatung und bei Softwareproduzenten - sowie im Handel und Verkehr und beim Staat anzutreffen. Auch die Tätigkeitsbereiche in Unternehmen und anderen Organisationen sind breit gefächert. Wirtschaftsingenieure arbeiten vielfach in leitenden Funktionen vor allem in Produktionsbereichen, aber auch im Controlling und in EDV-Bereichen, in der Logistik und der Materialwirtschaft, in der Organisation und im Personalwesen sowie in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, aber auch im Rechnungswesen und im Vertrieb.

Berufsaussichten
Speziell im Werkstoffbereich eröffnen sich den Wirtschaftsingenieuren gute Perspektiven, da diese Branche in Deutschland und Europa sehr stark ist. Sowohl bei den großen Global Playern der Werkstoffindustrie als auch bei mittelständischen Betrieben gibt es bereits heute einen großen Nachwuchsmangel, der sich in den kommenden Jahren extrem verstärken wird. Werkstoffforschung, -produktion und -recycling sind Innovationsfelder, die für neue Entwicklungen in allen Bereichen grundlegend sind. In vielen Fragen der Umwelttechnik, der Fahrzeugtechnik, der Energietechnik sowie der Produktionstechnik werden schon jetzt dringend Wirtschaftsingenieure mit einer Werkstoffkompetenz gesucht.

Ein Ende der guten Arbeitsmarktperspektiven zeichnet sich trotz der kontinuierlich zunehmenden Zahl von Studienanfängern und -absolventen derzeit nicht ab.

Studienbeginn zum Wintersemester

Bewerbungsfrist 09.10.2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeiträge EUR 500,00 pro Semester Semesterbeitrag 193 Euro

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