Wirtschaftsmathematik

Brandenburgische Technische Universität Cottbus
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  • Bachelor
  • Cottbus
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsmathematik steht das Studium der Verbindungen von Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Dabei geht es insbesondere darum, das Lösen wissenschaftlich-ökonomischer Probleme durch das Zusammenwirken mathematischer Theorien und Methoden mit Denk- und Arbeitsweisen der Wirtschaftswissenschaften und unter intensiver Nutzung moderner Rechentechnik zu erlernen.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Die Studienbewerber sollten überdurchschnittliche mathematische Fähigkeiten, Freude am abstrakt-logischen und analytischen Denken der Mathematik sowie auch ein ausgeprägtes Interesse an Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft mitbringen. Gute Kenntnisse der englischen Sprache erweisen sich im Laufe des Studiums der Wirtschaftsmathematik als unentbehrlich. Die Absolvierung eines Vorpraktikums wird nicht vorausgesetzt.

Themenkreis

Studiengang Wirtschaftsmathematik / Bachelor

Allgemeines

Im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsmathematik steht das Studium der Verbindungen von Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Dabei geht es insbesondere darum, das Lösen wissenschaftlich-ökonomischer Probleme durch das Zusammenwirken mathematischer Theorien und Methoden mit Denk- und Arbeitsweisen der Wirtschaftswissenschaften und unter intensiver Nutzung moderner Rechentechnik zu erlernen.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik erwerben die Studierenden mathematische Grundkenntnisse und erste Fertigkeiten in den hauptsächlichen Anwendungsrichtungen der Mathematik, wie Numerik , Optimierung, Stochastik und diskreter Mathematik. Damit erreichen sie einerseits die erste Stufe einer Qualifikation für eine Berufstätigkeit, andererseits aber ebenso die Voraussetzung für eine mögliche Fortsetzung des Studiums zum Master-Abschluss, z. B. in dem konsekutiven Master-Studiengang Angewandte Mathematik an der BTU.

Tätigkeitsfelder

Tätigkeitsfelder für Absolventen des Bachelor-Studienganges Wirtschaftsmathematik sind sehr vielfältig und eröffnen sich überall dort, wo auf Grund einer engen Verflechtung wissenschaftlichen Arbeitens in mathematischen Disziplinen mit den Denk- und Arbeitsweisen der Wirtschaftswissenschaften ein hohes Maß der Befähigung zur interdisziplinären Zusammenarbeit vorausgesetzt wird. Solche Stellen sind in allen Bereichen sowohl der Produktion als auch des Dienstleistungs-, Informations- und Finanzbereichs zu finden. Insbesondere in Planungsabteilungen der Industrie, vor allem innovativer Unternehmen, in verschiedenartigen Bereichen des Öffentlichen Dienstes, Versicherungen, Banken, Bausparkassen, Softwarefirmen und Rechenzentren, werden Wirtschaftsmathematiker eingestellt. Aber auch in freiberuflichen Tätigkeiten als Berater und Sachverständige vielfältiger Art findet man Absolventen dieses Studiengangs.

Wichtige Beispiele für Aufgaben, mit denen sich Wirtschaftsmathematiker in der Praxis zu beschäftigen haben, sind die Entwicklung von leistungsfähigen Finanzmodellen, Vorhersagen von Kosten- und Zinsentwicklungen, die Berechnung von Versicherungsbeiträgen auf der Grundlage von Statistiken, die Verschlüsselung von Daten usw.

In der Praxis müssen heute viele Probleme von Vertretern verschiedener Fachrichtungen gemeinsam gelöst werden. Daher findet man als berufliches Wirkungsfeld häufig eine Gruppe vor, die heterogen vorwiegend aus Betriebswirten, Kaufleuten oder Volkswirten zusammengesetzt ist. Der berufliche Erfolg des Wirtschaftsmathematikers hängt dabei von seinen Fähigkeiten ab, sich an wechselnde berufliche Entwicklungen anzupassen, mit den Partnern zu kommunizieren und im Team zusammenzuarbeiten, konkret gegebene Aufgaben aus der Fachsprache des Anwendungsgebietes in die Sprache der Mathematik zu übersetzen, sie dort einer Lösung zuzuführen und die mathematischen Resultate wieder zurück in die Fachsprache des jeweiligen Anwendungsgebietes zu übertragen.

Analysen der Arbeitsmarktsituation zeigen, dass die Berufschancen für Absolventen des Studienganges Wirtschaftsmathematik auf Grund ihres interdisziplinär ausgerichteten, sehr vielfältigen Fachprofils allgemein als sehr gut eingeschätzt werden können und eine hohe und sich weiter steigernde Nachfrage der Wirtschaft nach Absolventen besteht.

Insbesondere durch die Internationalisierung der Wirtschaft und dem Wachsen der internationalen Kapital- und Datenströme verstärkt sich der Bedarf an Fachleuten, die sowohl mathematisch als auch wirtschaftswissenschaftlich gebildet sind.

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester.

Aufbau des Studiums

Erwerb der notwendigen grundlegenden Kenntnisse in den Hauptkomponenten

- Mathematik (mit Schwerpunkt in der Angewandten Mathematik)
- Wirtschaftswissenschaften (mit Schwerpunkt in der Betriebswirtschaftslehre)
- Informatik

Das Studium im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik umfasst insgesamt 180 Kreditpunkte, die aus Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen der folgenden Modulkomplexe erbracht werden:
- Mathematische Grundlagen (Analysis, Algebra)
- Angewandte Mathematik
(Numerische Mathematik, Wahrscheinlichkeitstheorie/Statistik, Optimierung)
- Wirtschaftsmathematik (weitere Module der Numerischen Mathematik,
Wahrscheinlichkeitstheorie/Statistik, Optimierung, Finanzmathematik)
- Wirtschaftswissenschaften
(Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebliches Rechnungswesen, Privatrecht,
Vertiefung Wirtschaftswissenschaften)
- Informatik
- Fachübergreifendes Studium
- Betriebspraktikum (mind. 6 Wochen)
- Bachelor-Arbeit

In den mathematischen Modulen ist das Ziel der ersten vier Semester das Vertrautwerden mit den grundlegenden mathematischen Begriffen, Methoden und Theorien sowie das Einüben eines hohen Grades an abstrakt-logischem Denken. In den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern sollen die Studierenden grundlegende Aufgabenstellungen und Vorgehensweisen in der Wirtschaft als Anwendungsgebiet der Mathematik kennen lernen und die Sprache, Denkweisen sowie Arbeits- und Forschungsmethoden dieser Fächer erfassen. Die Informatik, in der solide theoretische und praktische Grundkenntnisse und -fähigkeiten angestrebt werden, runden den Fächerkanon des Grundstudiums ab. Im Rahmen des Fachübergreifenden Studiums werden zusätzlich geistes- und sozialwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt.

Besonderheiten

Das Bachelor-Studium Wirtschaftsmathematik hat einen hohen Anteil gemeinsamer Veranstaltungen mit den Studiengängen Mathematik, Wirtschaftsingenieurwesen bzw. Informatik. Der dadurch gesicherte sehr enge fachliche Kontakt mit den Studierenden dieser Studiengänge fördert das Erreichen der Studienziele innerhalb der Regelstudienzeit.

Der Studiengang folgt dem "Cottbuser Modell" der Integration zusätzlicher geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer (Fachübergreifendes Studium) in den Fächerkanon, um zu erreichen, dass die Absolventen neben fachlicher Kompetenz auch Kenntnisse über Bezüge von Technik und Gesellschaft, über Methoden der wissenschaftlichen Arbeit besitzen und zu eigenverantwortlichem Handeln, Flexibilität, Teamfähigkeit befähigt sind.

Zu den guten Rahmenbedingungen für ein Studium der Wirtschaftsmathematik an der BTU gehören auch ein guter Betreuungsgrad durch das Lehrpersonal, eine eigene Fakultätsbibliothek und eine moderne Rechner- und Softwareausstattung. Insbesondere steht den Studierenden ein eigener Rechnerraum zur Verfügung.

Bewerungsfrist: 09.10.