Zertifizierte Ausbildung "CHANGE MANAGEMENT & ORGANISATIONBERATUNG" am ICO (Wandel in Organisationen kompetent gestalten & begleiten)

DIHK Service GmbH
In Berlin

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Berlin
Beschreibung

• Arbeitsweise innerhalb der Organisation professionalisieren, insbesondere im Hinblick auf Veränderungsprozesse
• Diagnosekompetenz und Interventionsrepertoire erweitern
• Tools erlernen und sie für eigene Fragen anwenden
• sich mit dem eigenen Beratungsstil auseinandersetzen, Kompetenzen reflektieren und profilieren, Standort und Ziele klärenWIS bringt Ordnung in den "Dschungel" von Weiterbildungsangeboten. Durch eine enge Kooperation mit den IHK-Weiterbildungsberatern, deren tägliche Arbeit auch auf WIS basiert, ist den Besuchern eine zusätzliche Unterstützung sicher.

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Veranstaltungsort(e)

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auf Anfrage
Berlin
Breite Straße 29, 10178, Berlin, Deutschland
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Change Management
Management

Themenkreis

Das WIS.IHK ist ein etablierter, innovativer Weiterbildungsanbieter, der sich mit Energie und Leidenschaft der Aus- und Weiterbildung Erwachsener widmet. Seit über zehn Jahren steht das WIS.IHK Teilnehmern als kompetenter und starker Partner zur Seite und unterstützt sie dabei, sich erfolgreich ins Berufsleben einzugliedern und/oder weiterzuentwickeln.


Beschreibung des Seminars

Im Fokus steht das wirksame Handeln innerhalb von Organisationen. Neben der individuellen oder der Teamberatung zeichnet sich diese Organisationsperspektive durch eine wesentlich größere Komplexität aus.

Die Ausbildung ist zertifiziert durch den Qualitätsring Coaching & Beratung e.V. (QRC).

Das ICO ist Mitgliedsinstitut im dvct (Deutscher Verband für Coaching und Training e.V.).

Methodik:

Die Ausbildung erfolgt praxisnah anhand der spezifischen Fragen und Fälle der Teilnehmer/innen.

In jedem Modul wird ein inhaltliches Schwerpunktthema den roten Faden bilden, an dem entlang Kurz-Inputs zu zentralen Themenstellungen gegeben und Tools vorgestellt werden. Die Instrumente werden an den eigenen Organisationsthemen oder Veränderungsvorhaben der Teilnehmer durchdekliniert und auf Praxistauglichkeit für den eigenen Betrieb geprüft.
Exemplarische Fallbeispiele aus der konkreten Organisations- und Beratungspraxis der Teilnehmer können dabei bearbeitet werden. So entsteht eine Vernetzung von Wissen – firmen- und brachenübergreifend – und die seltene Möglichkeit, aus den unterschiedlichen Perspektiven und Arbeitsweisen Erkenntnisse für die eigene Praxis zu gewinnen. Erweiterte Spielräume und neue Handlungsmöglichkeiten kommen so in den Blick.

Es kommen folgende Arbeitsweisen zum Tragen:

• Input zu Themenstellungen, Modellen und Theorien
• Übung und Anwendung von Diagnose- und Interventionstools an eigenen Praxisfällen
• Supervision und Arbeit an Fallbeispielen aus der eigenen Beratungs- und/oder Organisationspraxis der Teilnehmer

Jede/r Teilnehmer/in übernimmt im Rahmen des Curriculum internen Wissensmanagements auch eine eigene Reflexionsarbeit und stellt diese im Laufe der Ausbildung zur Diskussion. Die Auswahl erfolgt in Modul 1 nach Bedarf und Interesse (und kann z. B. ein Protokoll, eine Werkstatt- oder Diagnoseskizze sein).

Inhalte:

Modul 1: Das System Organisation – Annäherungen und Kontrakt

Inhalte:
• Setup, Kennenlernen und Arbeitsweise
• Die Organisation, das unbekannte Wesen
• Typen und Entwicklungsphasen von Unternehmen
• Grundlagen der systemischen Haltung
• Diagnosetools, Kontrakt und Auftragsklärung
• Gastvortrag von Prof. Dr. A. Bergknapp:
Theorien der Organisation und Geschichte der Organisationsentwicklung

Zu Beginn geht es um die Annäherung an „das System Organisation“ und seine ganz spezifischen Charakteristika. In diesem komplexen Feld von Strukturen und Kulturen, von hard und soft facts, von widerstreitenden Zielen und operativem Druck, kommt den Auftragsklärungen eine besondere Bedeutung zu. Spezifische Diagnoseformen werden vorgestellt und ihre Anwendungsfelder diskutiert. Dieses Modul soll den Blick für die Komplexität der unterschiedlichen Organisationsformen öffnen und gleichzeitig intelligente Fragestellungen und Tools vorstellen, mit deren Hilfe sich Überblick und Handlungsfähigkeit gewinnen lassen. Dabei werden noch einmal Grundlagen des systemischen Denkens vorgestellt und die Mehrperspektivität der Gruppe genutzt und reflektiert.

Modul 2: Veränderungsprozesse und Change-Architekturen

Inhalte:
• Theorien und Phasen von Veränderung und Transformation
• Analyse von Keyplayern, Treibern und Betroffenen
• Entwicklung von Change-Architekturen
• Etablierung ‚starker‘ Beratungssysteme
• Stärkung von Führungskoalitionen

Veränderung ist der Normalfall, die einzelnen Transformationswellen innerhalb von Unternehmen überlappen und behindern sich oft genug gegenseitig. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Modul auf der Frage, wie sich Energie für anstehende Changeprojekte mobilisieren lässt, welche Keyplayer gewonnen werden müssen und wie Maßnahmen synchronisiert werden können. Da die Veränderung mit der Glaubwürdigkeit der Führung steht und fällt, arbeiten wir auch an Kriterien für starke Beratungssysteme.

Modul 3: Interventionen und Methoden in Veränderungsprozessen

Inhalte:
• Interventionsdesigns
• Methoden und Veränderungstools
• Teams in Veränderungsprozessen
• Wecken von Veränderungsenergie und Nutzen von Widerständen
• Organisation der Selbstorganisation

Auf der Ebene einzelner Interventionsdesigns untersuchen wir die Kriterien der Stimmigkeit zwischen gesamtem Changeanliegen, dem gewählten Veranstaltungsformat, dessen innerer Dramaturgie sowie den einzelnen ausgewählten Methoden und Tools. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie die Organisation der Selbstorganisation so gelingen kann, dass das Veränderungsanliegen der Führung unter Einbezug aller Ressourcen und mit hoher innerer Identifikation zum Veränderungsanliegen der Mitarbeiter wird. Überraschenderweise ist hier oft der kluge Umgang mit Widerständen der Schlüssel zum Erfolg.

Modul 4: Macht und Spiele – Mikropolitik und Organisationskulturen

Inhalte :
• Organisationskulturen und ihre Spielregeln
• Verdeckte Regeln und Rituale der Organisation
• Mikropolitische Machtspiele und Kooperationsstrategien
• Vom Vorteil der Unklarheit und dem Jonglieren mit Rollen, Regeln und Ressourcen
• Umgang mit Ohnmacht, Ärger, Kränkung: das alltägliche Paradoxiemanagement
• Die eigenen persönlichen Strategien der Einflussnahme

Mag in einem Expertenteam noch so sehr die Sache im Vordergrund stehen – in einer Organisation hat die politische Dimension stets eine große Bedeutung. Sachlogik und professionelle Argumentationen können dabei in den Hintergrund geraten. Sich auf dieser mikropolitischen Ebene strategisch klug zu verhalten, erfordert zum Teil ganz neue Kompetenzen. Welche politischen „Spiele“ gespielt werden, hängt dabei ganz entscheidend von der jeweiligen Organisationskultur ab. Diese zu verstehen und sich richtig in ihr zu bewegen wird zur zentralen Machtfrage – mit anderen Worten: ist entscheidend für die eigene Wirksamkeit und den Gestaltungsspielraum. Dieses Modul beleuchtet die persönlichen Interessen innerhalb von Systemen und die damit verbundenen Dynamiken. Es stärkt den eigenen politisch-strategischen Instinkt und klärt den Blick auf verwinkelte Spielzüge.

Modul 5: Beraterwerkstatt kompakt

In diesem Modul werden 4 ausgewählte Fragestellungen vertieft, die klassische Aspekte des Organisationshandelns darstellen. Jedes Thema steht einen halben Tag im Fokus: Signifikante Erfolgsfaktoren und innovative Praxisbeispiele werden verdichtet vorgestellt und diskutiert.

Mögliche Themen:
• Großgruppen bewegen: Anlässe, Methoden und Designs
• Teams in Veränderungsprozessen unterstützen: Anlässe und Settings
• Strategien kommunizieren und Akzeptanz schaffen
• Mitarbeiterbefragungen erfolgreich nutzen: Interpretation + Fokus
• Managemententwicklung trifft Strategieentwicklung: Open Dialogue
• o. a.

Die genaue Auswahl der Themen geschieht in Absprache mit den Teilnehmer/innen im vierten Modul.

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