Zertifizierte Heilpädagogische Langzeitfortbildung für Erzieher/innen

Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung e.V., Fortbild.
In Köln

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  • Kurs
  • Für arbeitnehmer
  • Köln
  • Dauer:
    25 Tage
Beschreibung

Weiterqualifizierung zur Arbeit in integrativen Kindertagesstätten.
Gerichtet an: Erzieher und Erzieherinnen

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Köln
Rolshover Straße 7-9, 51105, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Erzieherausbildung

Themenkreis

Zertifizierte Heilpädagogische Langzeitfortbildung für Erzieher/innen

In den letzten Jahren hat die integrative Arbeit in Kindergärten zugenommen. Behinderte und nichtbehinderte Kinder werden gemeinsam in Regel- und Sonderkindergärten betreut, um die Startbedingungen behinderter Kinder zu verbessern und die Entwicklung aller Kinder zu fördern.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine erfolgreiche Integration weniger von Art und Schwere der Behinderung abhängt, sondern vielmehr von den personellen und konzeptionellen Bedingungen der jeweiligen Kindertageseinrichtung.

Tageseinrichtungen für Kinder verfolgen in besonderer Weise die Förderung sozialer Verhaltensweisen. In diesem Zusammenhang kommt auch der Integration behinderter Kinder eine besondere Bedeutung zu. Die gelebte Gemeinsamkeit behinderter und nichtbehinderter Kinder soll als integrative Erziehung die drohende Sonderstellung und Sondereinrichtungen vermeiden und leistet somit einen großen Beitrag zur gesellschaftlichen Integrationsförderung.

Die kindliche Entwicklung verläuft bei behinderten Kindern entsprechend der Beeinträchtigung in manchen - aber nicht allen - Bereichen verändert. Generell müssen Erzieher/innen diesen individuellen Entwicklungsprozess begleiten und erkennen, welche Unterstützung welche Kinder in welchem Ausmaß zur Förderung seiner Entwicklung benötigt. Sie müssen lernen, das Gefälle in einer Gruppe wahrzunehmen und das Miteinander der Kinder so zu gestalten, dass ein gutes Förderklima entsteht. Die Kinder sollen ihren Entwicklungsstufen gemäß miteinander spielen und lernen.

Ziele der Fortbildung
Erzieher/innen sollen keine Therapeut/innen werden, sondern

- gestärkt werden, Kinder mit unterschiedlichen Grundvorrausetzungen in eine Gruppe zu integrieren,

- Kompetenzen erhalten, ihre unterstützende Hilfe nach dem Grundsatz "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" einzusetzen,

- lernen, ein Setting zu schaffen, in dem behinderte und nichtbehinderte Kinder ihre Entwicklung selbst gestalten,

- verstehen, dass auch nichtbehinderte Kinder von dem Kontakt mit behinderten Kindern in ihrer Entwicklung profitieren.

Ein behindertes Kind ist kein Störfaktor im Alltag von Kindertageseinrichtungen, wenn man verschiedene Grundbedingungen erkennt, einbindet und auch stärkt.

Inhalte der Fortbildung
In der 25tägigen Zertifizierten Heilpädagogischen Langzeitfortbildung für Erzieher/innen werden medizinische und psychologische Grundlagen über die Entwicklung des Kindes einschließlich der Diagnostik und Therapie bei verschiedenen Behinderungsbildern vermittelt.

Heilpädagogische Grundlagen verbunden mit den entsprechenden Methoden, die behinderte Kinder in ihrer Entwicklung stärken und fördern werden neben rechtlichen und ethischen Fragen und Methoden zur Integration und Beratung der Eltern vermittelt.


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