Zuverlässigkeit und Sicherheit von Embedded Systems

TAE - Technische Akademie Esslingen
In Ostfildern

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Fortgeschritten
  • Ostfildern
  • 16 Lehrstunden
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Den Teilnehmern wird aufgezeigt, wie
bei Zuverlässigkeits- und (funktionalen)
Sicherheitsanforderungen Software/
Eingebettete Systeme entwickelt
und getestet werden können und wie
die Prozesse zu gestalten sind, damit
sie entsprechende Normen und
Standards erfüllen.
Grundlage ist die IEC 61508, die ausführlich
anhand von Beispielen aus
der Praxis dargestellt wird. Hintergrund
sind regulatorische und gesetzliche
Anforderungen (BGB, Produkthaftung)
sowie generelle ökonomische
Aspekte (Return on Investment).
Hohe Zuverlässigkeit und (funktionale)
Sicherheit gelten aber vor allem,
wenn Geräte, Systeme oder Anlagen
für sicherheitsrelevante Anwendungen
eingesetzt werden.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Ostfildern
An Der Akademie 5, 73760, Baden-Württemberg, Deutschland
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Trainer TAE
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Spezialgebiet

Themenkreis

„Sicherheit durch Zuverlässigkeit“ sowie „Sicherheit durch Qualität“ ist das Motto dieses Seminars. Wie Softwarezuverlässigkeit und SW-Sicherheit entwickelt, getestet und nachgewiesen wird, wird mithilfe der IEC 61508 ausführlich mit Beispielen aus der Praxis vorgetragen. Dies ist heute essentiell notwendig, nicht nur aus Produkthaftungsgründen, sondern auch aus Kosten- und Zeitgründen (vor allem in der Test- und Wartungs-Phase). Diese Aspekte gelten aber vor allem, wenn Geräte, Systeme oder Anlagen für sicherheitsrelevante Anwendungen eingesetzt werden. Hierfür gelten z.B. die Kritikalitätslevel (SIL, Safety Integrity Level) der IEC/EN/DIN 61508. Das Seminar zeigt vor allem, anhand von Beispielen und einem kompletten Life-Cycle-Prozess, die Entwicklung fehlerarmer oder gar fehlerfreier Software auf.

Inhalt des Seminars:
> Begriffsdefinitionen: Qualität (Hard- und Software), Zuverlässigkeit; Verfügbarkeit, Sicherheit, MTBF, Ausfallwahrscheinlichkeit, Ausfallrate
> Sicherheitsprozess/Life Cycle: Model, Einfluss der diversen Sicherheitsnormen auf den Entwicklungsprozess; Qualitäts- und Konfigurationsmanagement
> architektonische Maßnahmen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit, redundante und/oder diversitäre Funktionen
> analytische SW-Qualitätssicherungs-Verfahren für sicherheitskritische Anwendungen: allgemeine Maßnahmen für Hard- und Software wie SW-Metriken, Inspektionen/Reviews, Test Beurteilungsverfahren, statische Code-Analyse u.a.m.
> Risikomodellierung/-analyse: SW-FMEA, FTA, MISRA-C, Fehlerdatenbank
> Verifikations-Methoden und Fehlerprognose-Modelle
> Übersicht über weitere sicherheitsgerichtete Normen wie z.B. DIN EN 61511 (Prozessindustrie), ISO CD 26262 (Automotiv), CENELEC EN 50128/2 (Bahnanwendungen) sowie auch RTCA DO178 B (Luftfahrt) usw.
> Korrektheitsnachweis: Verifikation von Programmen und effiziente Kombination von statischer Analyse, formaler Verifikation und Test
> Überblick über innovative Verifikationsverfahren, die „reif für die industrielle Praxis sind“
> Vorstellung von SW-Tools für sicherheitsrelevante Anwendungen die konform zu Standards sind (auch für KMU’s)
> Fallbeispiel: Ausführliche Darstellung eines kompletten Entwicklungs-Prozesses: „Von der Analyse über Entwurf, Codierung und Implementierung, Verifikations- und Validationsmaßnahmen bis zur Abnahme und Zertifizierung“
> Round-Table-Gespräch in einem Gasthaus am Abend des 1. Tages mit den Themen Schäden, Unfälle, Produkthaftung etc.

Referenten:
Dipl.-Ing. M. Heininger
HEICON – Global Engineering, Schwendi
Dipl.-Ing. J. G. Schink
EADS Deutschland GmbH, Ulm
Prof. Dr. F. Schweiggert
Universität Ulm, Angewandte Informationsverarbeitung

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