Zweiradmechaniker Vollzeitlehrgang (Meistervorbereitung Teil II)

Bildungszentrum Handwerkskammer Dortmund
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Beschreibung

Hauptteil II Fachtheoretische Kenntnisse. Lehrgangsthemen: 1. Zweirad- und Instandhaltungstechnik. 2. Auftragsabwicklung. 3. Betriebsführung und Betriebsorganisation.
Gerichtet an: Die Zulassung zur Prüfung setzt voraus: eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Abschlussprüfung (z. B. Facharbeiterprüfung) im Zweiradmechaniker-Handwerk oder - eine andere Gesellenprüfung (vergleichbare Abschlussprüfung) in einem anerkannten Ausbildungsberuf und den Nachweis einer mehrjährigen Berufstätigkeit im Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk.

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Dortmund
Barbarastraße 7, 44357, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Ardeystraße 93-95, 44139, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassung zur Prüfung setzt voraus: * Eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Abschlussprüfung (z. B. Facharbeiterprüfung) im Zweiradmechaniker-Handwerk oder * eine andere Gesellenprüfung (vergleichbare Abschlussprüfung) in einem anerkannten Ausbildungsberuf und den Nachweis einer mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-Handwerk. In Ausnahmefällen kann der Meisterprüfungsausschuss von den Zulassungsvoraussetzungen abweichen. Eine Berufstätigkeit ist nicht erforderlich, wenn bereits eine Meisterprüfung abgelegt wurde.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Zweiradmechaniker/ Zweiradmechanikerin
Motorrad

Dozenten

hauseigene Dozentin / hauseigener Dozent
hauseigene Dozentin / hauseigener Dozent
themenbezogen

Themenkreis

Meisterkurse Zweiradmechaniker/-in

Die Meisterprüfung umfasst vier selbstständige Hauptteile:

Hauptteil I: Fachpraxis

Hauptteil II: Fachtheorie

Hauptteil III: Wirtschafts- und Rechtskunde (Fachkaufmann/-frau (HWK))

Hauptteil IV: Berufs- und Arbeitspädagogik (Ausbildung der Ausbilder nach der AEVO)

Die Zulassung zur Prüfung setzt voraus:

§ Eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Abschlussprüfung (z. B. Facharbeiterprüfung) im Zweiradmechaniker-Handwerk

oder

§ eine andere Gesellenprüfung (vergleichbare Abschlussprüfung) in einem anerkannten Ausbildungsberuf und den Nachweis einer mehrjährigen Berufstätigkeit im Zweiradmechaniker-Handwerk.

In Ausnahmefällen kann der Meisterprüfungsausschuss von den Zulassungsvoraussetzungen abweichen. Eine Berufstätigkeit ist nicht erforderlich, wenn bereits eine Meisterprüfung abgelegt wurde.

Hauptteil I – Praktische Kenntnisse

Der Teil I der Meisterprüfung umfasst folgende Prüfungsbereiche:

1. Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch

2. Situationsaufgabe

Lehrgangsthemen:

1. Meisterprüfungsprojekt und Fachgespräch

Es ist ein Meisterprüfungsprojekt durchzuführen, das einem Kundenauftrag entspricht. Die konkrete Aufgabenstellung erfolgt durch den Meisterprüfungsausschuss.

Das Meisterprüfungsprojekt besteht aus fachspezifischen Planungs-, Durchführungs- und Dokumentationsarbeiten (entwerfen, planen, kalkulieren, praktische Arbeiten durchführen sowie Dokumentation mit Prüfprotokoll und Nachkalkulation erstellen).

Auf der Grundlage der Prüfungsleistungen im Meisterprüfungsprojekt wird ein Fachgespräch geführt. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die fachlichen Zusammenhänge aufzeigen kann, die dem Meisterprüfungsprojekt zugrunde liegen, dass er den Ablauf des Meisterprüfungsprojekts begründen und damit verbundene berufsbezogene Probleme sowie deren Lösung darstellen kann und dabei in der Lage ist, neue Entwicklungen zu berücksichtigen.

2. Situationsaufgabe

Zur Vervollständigung des Qualifikationsnachweises für das Zweiradmechaniker-Handwerk können als Situationsaufgabe die nachstehend genannten Aufgaben ausgeführt werden:

Diagnosen an Systemen, Baugruppen oder Bauteilen von nichtmotorisierten Zwei- und Dreirädern ausführen und Prüfprotokolle erstellen: z. B. elektronische Motormanagement-Systeme unter Einbeziehung der Abgaszusammensetzung, elektronische Zündsysteme, Ladesysteme, Gemischaufbereitungssysteme, hydraulische Bremssysteme mit ABS, elektronische Kommunikations- oder Navigationssysteme, elektronische Fahrwerkkontrollsysteme; Schaltungssysteme und Kraftübertragung, Bremssysteme, gefederte Radaufhängungen, Hilfsantriebe durch Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Instandhaltung am Zwei- oder Dreirad nach Herstellervorgaben ausführen und dokumentieren.

Die Aufgabenstellung erfolgt durch den Meisterprüfungsausschuss.

Hauptteil II – Fachtheoretische Kenntnisse

Lehrgangsthemen:

1. Zweirad- und Instandhaltungstechnik

Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, Aufgaben der Zweirad- und Instandhaltungstechnik unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte in einem Zweiradmechanikerbetrieb zu bearbeiten. Er soll berufsbezogene Sachverhalte analysieren und bewerten.

Dazu gehören:

§ Aufbau, Wirkungsweise und Funktionen von Systemen beschreiben und bewerten

§ Maßnahmen, Methoden und Alternativen der Instandhaltung darstellen und auswählen; Lösungen erarbeiten, korrigieren und begründen

§ Lösungen für Diagnoseabläufe erarbeiten, auswählen und bewerten

§ technische Änderungen an Zweirädern berechnen, bewerten und beurteilen

§ Funktions- und Wirkpläne skizzieren, Skizzen und Zeichnungen von Systemen, Baugruppen und Bauteilen analysieren und bewerten

§ Arten, Eigenschaften und Verhalten zu verarbeitender Werk- und Hilfsstoffe für Zweiradteile unterscheiden und Verwendungszwecken zuordnen

§ Verfahren der Wärme- und Oberflächenbehandlung sowie des Korrosionsschutzes beschreiben und bewerten sowie dem jeweiligen Verwendungszweck zuordnen.

2. Auftragsabwicklung

Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, Auftragsabwicklungsprozesse erfolgs-, kunden- und qualitätsorientiert zu planen, deren Durchführung zu kontrollieren und sie abzuschließen.

Dazu gehören:

§ Möglichkeiten der Auftragsbeschaffung darstellen

§ Angebotsunterlagen erstellen und Angebote auswerten, Angebotskalkulation durchführen

§ Methoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation unter Berücksichtigung der Fertigungs-, Verarbeitungs-, Herstellungs-, Ausführungs- und Instandsetzungstechnik, des Einsatzes von Material, Geräten und Personal bewerten, dabei Qualität sichernde Aspekte darstellen sowie Schnittsstellen zwischen Arbeitsbereichen berücksichtigen

§ berufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen sowie anerkannte Regeln der Technik anwenden, insbesondere Haftung bei der Herstellung, der Instandhaltung und bei Dienstleistungen beurteilen

§ Arbeitspläne, Skizzen und Zeichnungen erarbeiten, bewerten und korrigieren

§ auftragsbezogenen Einsatz von Material, Werkstoffen, Maschinen und Geräten bestimmen und begründen

§ Unteraufträge vergeben und kontrollieren

§ Mängel- und Schadensaufnahme an Zweirädern darstellen, Instandsetzungsalternativen aufzeigen sowie die erforderliche Abwicklung festlegen und begründen

§ Nachkalkulation durchführen

3. Betriebsführung und Betriebsorganisation

Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist, Aufgaben der Betriebsführung und der Betriebsorganisation in einem Zweiradmechanikerbetrieb wahrzunehmen.

Dazu gehören:

§ betriebliche Kosten ermitteln, dabei betriebswirtschaftliche Zusammenhänge berücksichtigen

§ betriebliche Kostenstrukturen überprüfen; betriebliche Kennzahlen ermitteln

§ Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und zur Gewinnung neuer Kunden vor dem Hintergrund technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen erarbeiten

§ betriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellen

§ Aufgaben der Personalverwaltung wahrnehmen; den Zusammenhang zwischen Personalverwaltung sowie Personalführung und -entwicklung darstellen

§ betriebsspezifische Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und des Umweltschutzes entwickeln; Gefahrenpotenziale beurteilen und Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung und -beseitigung festlegen

§ Betriebs- und Lagerausstattung sowie logistische Prozesse planen und darstellen

§ Chancen und Risiken betrieblicher Kooperation darstellen und beurteilen


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