PITT - Praxis-Institut für Systemische Traumaarbeit, Trauma & Sport

Traumapädagogik

PITT - Praxis-Institut für Systemische Traumaarbeit, Trauma & Sport
In Hannover

2001-3000 €
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Wichtige informationen

Tipologie Seminar berufsbegleitend
Niveau Mittelstufe
Ort Hannover
Unterrichtsstunden 220h
Dauer 7 Monate
Beginn 02.02.2019
  • Seminar berufsbegleitend
  • Mittelstufe
  • Hannover
  • 220h
  • Dauer:
    7 Monate
  • Beginn:
    02.02.2019
Beschreibung

Verletzte Seelen verstehen



Traumapädagogik – pädagogisch-therapeutische Hilfen für traumatisierte Menschen



Warum diese Weiterbildung?



Der Anteil traumatisierter Menschen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Das stellt alle pädagogischen Arbeitsfelder und Bildungseinrichtungen vor zusätzliche Herausforderungen.



Die fach- und berufsübergreifende Weiterbildung zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit traumatisierten Menschen leben und arbeiten.



Sie erfahren hier, wie man Traumata und deren Folgestörungen erkennt.



Sie lernen, Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und adäquate Umgangs- und Handlungsstrategien für den pädagogisch-therapeutischen Umgang mit den Betroffenen zu entwickeln.



Im Kontext traumatischer Lebenserfahrungen entwickeln Menschen Überlebensstrategien, die im Alltag als vielfältige Auffälligkeiten in Erscheinung treten. Neben der sicherlich notwendigen therapeutischen Aufarbeitung benötigen Traumaopfer vor allem ein pädagogisches Umfeld, das professionell und angemessen auf diese Überlebensmuster reagiert.



Es gilt, die Betroffenen aktiv bei der Verarbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen zu unterstützen, um die psychischen Folgen extremer Vernachlässigung und (sexualisierter) Gewalt, Krieg und Flucht weitmöglichst zu korrigieren und sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit und Selbstkontrolle zu begleiten. Für diese psychische und soziale Stabilisierung bedarf es eines sicheren Fundamentes. Herkömmliche pädagogische Konzepte reichen für diese komplexe Aufgabe nicht aus. Nur wenn Erfahrungen aus der Psychotraumatologie in pädagogische Methoden integriert werden, lassen sich daraus sinnvolle pädagogisch-therapeutische Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Wichtige informationen Einrichtungen (1)
Wo und wann
Beginn Lage
02.Feb 2019
Hannover
Rumannstr. 15, 30161, Niedersachsen, Deutschland
Karte ansehen
Beginn 02.Feb 2019
Lage
Hannover
Rumannstr. 15, 30161, Niedersachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Sie lernen, Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und adäquate Umgangs- und Handlungsstrategien für den pädagogisch-therapeutischen Umgang mit den Betroffenen zu entwickeln.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Die fach- und berufsübergreifende Weiterbildung zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit traumatisierten Menschen leben und arbeiten.

· Voraussetzungen

Die fach- und berufsübergreifende Weiterbildung zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit traumatisierten Menschen leben und arbeiten.

· Qualifikation

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus ambulanten und stationären Kinder-und Jugendhilfeeinrichtungen, aus der offenen Jugendarbeit, Beratungsstellen, KiTa´s, LehrerInnen oder Jugendämter. Aber auch MitarbeiterInnen, die in der mehrgenerationalen Traumaarbeit mit Erwachsenen tätig sind sowie an Physio-und ErgotherapeutInnen mit Erfahrungen in der Traumaarbeit.

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Es kann wahlweise die Fortbildung BoxCoach (Therapeutisches Boxen) integriert werden.

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Sie erhalten auf Wunsch ein telefonisches Beratungsgespräch.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Erzieher/ Erzieherin
Sozialpädagogik
Psychologie Kommunikation
Traumapädagogik
Jugendsozialarbeit
Jugend- und Heimerzieher (m/w)
Jugendhilfe
Therapeutisches Boxen
Heilpädagogik
Traumatherapie

Dozenten

Anais Abraham
Anais Abraham
Trauma

Themenkreis

Verletzte Seelen verstehen

Traumapädagogik – pädagogisch-therapeutische Hilfen für traumatisierte Menschen

Warum diese Weiterbildung?

Der Anteil traumatisierter Menschen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Das stellt alle pädagogischen Arbeitsfelder und Bildungseinrichtungen vor zusätzliche Herausforderungen.

Die fach- und berufsübergreifende Weiterbildung zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit traumatisierten Menschen leben und arbeiten.

Sie erfahren hier, wie man Traumata und deren Folgestörungen erkennt.

Sie lernen, Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und adäquate Umgangs- und Handlungsstrategien für den pädagogisch-therapeutischen Umgang mit den Betroffenen zu entwickeln.

Im Kontext traumatischer Lebenserfahrungen entwickeln Menschen Überlebensstrategien, die im Alltag als vielfältige Auffälligkeiten in Erscheinung treten. Neben der sicherlich notwendigen therapeutischen Aufarbeitung benötigen Traumaopfer vor allem ein pädagogisches Umfeld, das professionell und angemessen auf diese Überlebensmuster reagiert.

Es gilt, die Betroffenen aktiv bei der Verarbeitung ihrer traumatischen Erfahrungen zu unterstützen, um die psychischen Folgen extremer Vernachlässigung und (sexualisierter) Gewalt, Krieg und Flucht weitmöglichst zu korrigieren und sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit und Selbstkontrolle zu begleiten. Für diese psychische und soziale Stabilisierung bedarf es eines sicheren Fundamentes. Herkömmliche pädagogische Konzepte reichen für diese komplexe Aufgabe nicht aus. Nur wenn Erfahrungen aus der Psychotraumatologie in pädagogische Methoden integriert werden, lassen sich daraus sinnvolle pädagogisch-therapeutische Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Zusammenhänge erkennen – heilsame Beziehungen gestalten

Mit den Grundlagen und den aktuellen Erkenntnissen der Psychotraumatologie sowie der Bindungs-, Resilienz- und Hirnforschung vermittelt Ihnen das Curriculum zur Traumapädagogik zunächst einen fundierten Einblick in die komplexen Zusammenhänge traumatischer Belastungen und deren mögliche Auswirkungen auf die Hirnentwicklung und Beziehungsgestaltung. Psychosoziale Auffälligkeiten, psychische Störungsbilder und andere scheinbar dysfunktionale Verhaltensweisen können so als entwicklungslogische Handlungs- und Verhaltensmuster und überlebensnotwendigen Strategien der betroffenen Menschen verstanden und eingeordnet werden.

Doch wie geht man als Fachkraft damit um? Hierzu stellen wir Ihnen einen Fundus an wirksamen traumapädagogischen Interventionen zur Verfügung. Die Fähigkeit, einen sicheren äußeren Rahmen zur Verfügung zu stellen, und sichere, passgenaue Beziehungsangebote machen zu können, gehört zu den zentralen Voraussetzungen der Traumaarbeit. Selbstreflexion, Methodentraining und Fallbesprechungen sind deshalb selbstverständliche Bestandteile des Seminars.

Highlights

Die TeilnehmerInnen dieser Weiterbildung haben die Wahl. Auf Wunsch erhalten Sie 2 zertifizierte Abschlüsse:

1. Zertifizierte(r) Traumapädagoge / Traumapädagogin (DGTB) und auf Wunsch zusätzlich

2. BoxCoach (Therapeutisches Boxen) ©

Für das therapeutische Boxen benötigen Sie keine Vorerfahrung im Boxsport, Sie müssen nicht einmal besonders sportlich sein (Ihre KlientInnen sind es häufig auch nicht).

UND:

Zertifizierte TraumapädagogInnen, die Ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben (bei uns oder in einem anderen Institut), haben die Möglichkeit mit der Teilnahme an 5 Modulen den Abschluss zum/zur "Zertifizierten Systemischen TraumatherapeutIn" zu erlangen.