Altertumswissenschaften

Paris-Lodron-Universität Salzburg
In Salzburg (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Salzburg (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Bildungsziele sind (a) ein althistorisches, archäologisches und philologisches Allgemein- und Überblickswissen, (b) der Erwerb von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und der kritischen. Auseinandersetzung mit Theorien und Methoden, (c) die quellenkritische Interpretation und Analyse von antiken Schrift-, Bild- und Kunstdenkmälern sowie Zeugnissen der Sachkultur, (d) die Fähigkeit, komplexe Probleme in forschungsteiliger Organisationsarbeit (Teamarbeit) zu lösen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Salzburg
Mühlbacherhofweg 6, 5020, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Kenntnis des Lateinischen ist vor der Zulassung durch eine Abschlussnote im Reifezeugnis oder durch eine Zusatzprüfung nachzuweisen. Die Zusatzprüfung aus Latein entfällt, wenn Latein nach der 8. Schulstufe an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden nachgewiesen werden kann. Die Kenntnis des Altgriechischen ist durch eine Abschlussnote im Reifezeugnis oder durch den erfolgreichen Abschluss des Moduls „Einführung in Kultur und Sprache der Griechen“ bis zum Beginn des 5. Studiensemesters nachzuweisen.

Themenkreis

Definition des Faches und Qualifikationsprofil

(1) Die Altertumswissenschaften an der Universität Salzburg beinhalten die Studienzweige Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie; Klassische und Frühägäische Archäologie; Klassische Philologie und Wirkungsgeschichte der Antike. Diese Studienzweige umfassen die Geschichte, Denkmalkunde und Literatur Griechenlands, Roms und seiner Provinzen, der Völker und Kulturen Mittel- und Westeuropas sowie des Vorderen Orients und Ägyptens im zeitlichen Rahmen der Antike.

(2) Als Disziplinen befassen sich die Altertumswissenschaften mit den historischen und soziokulturellen Voraussetzungen und Bedingungen der mittelmeerischen Kulturen, den Zeugnissen und materiellen Hinterlassenschaften an Kunst- und Bodendenkmälern sowie der Literatur und Geistesgeschichte der Antike auch im Hinblick auf ihre Rezeption in Mittelalter und Neuzeit.

(3) Das Bachelorstudium „Altertumswissenschaften“ vermittelt historische, archäologische und philologische Grundkenntnisse im Rahmen der antiken mittelmeerischen, insbesondere der griechisch-römischen Kultur und ihres Nachwirkens.

(4) Das Bachelorstudium „Altertumswissenschaften“ stellt für Berufe aus dem Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften eine wichtige Vorbildung her und schafft eine Grundvoraussetzung für weitere Ausbildungswege. Zusatzqualifikationen wie beispielsweise: Fremdsprachenkenntnisse, Fertigkeiten auf dem Gebiet der elektronischen Medien, Museumsdidaktik, Kulturmanagement, Bibliotheks- und Verlagswesen, wirtschafts- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse erhöhen die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

Das Curriculum für das Bachelorstudium der Altertumswissenschaften sieht folgende Arten von Lehrveranstaltungen vor:


(1) Überblicksvorlesungen führen die Studierenden in ein größeres Teilgebiet des Faches ein und konfrontieren mit den unterschiedlichen Lehr- und Forschungsmeinungen. Spezialvorlesungen vertiefen den Wissensstand und haben enger gefasste Teilgebiete des Faches zum Inhalt.

(2) Das Proseminar bietet den Studierenden eine Einführung in Teile des Faches und in das wissenschaftliche Arbeiten, in den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und der Fachterminologie. Auch soll ein kritischer Umgang mit schriftlichen Quellen und eine Auseinandersetzung mit Kunstdenkmälern und der Sachkultur des Altertums sowie die textanalytische Bearbeitung antiker Literatur vermittelt werden. Die methodische Kompetenz der Studierenden wird durch Referate, aktive Mitarbeit bei Diskussionen sowie durch das eigenständige Verfassen schriftlicher Arbeiten gefördert. PS haben prüfungsimmanenten Charakter.

(3) Seminare sind Lehrveranstaltungen in denen Studierende, aufbauend auf den in den PS und VO erworbenen Fähigkeiten, in wissenschaftlich qualifizierter Weise Beiträge zu einem speziellen Thema des Faches in mündlicher und/oder schriftlicher Form erarbeiten und zur Diskussion
stellen. SE haben prüfungsimmanenten Charakter.


Winter Semester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 6. Juli 2009 bis Freitag, 30. Oktober 2009

Nachfrist Ende
30. November 2009

Sommer Semester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 11. Jänner 2010 bis 31. März 2010

Nachfrist Ende
30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.