Bauingenieurwesen Trinationaler

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
In Karlsruhe

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  • Master
  • Karlsruhe
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Der Masterstudiengang Bauingenieurwesen wird sowohl als nationaler wie als trinationaler Studiengang eingerichtet. Während im nationalen Studiengang die Vorlesungen in deutscher Sprache stattfinden, wird der trinationale Studiengang teilweise durch französische. und Schweizer Dozenten in der jeweiligen Landessprache abgehalten. Die Studierenden bilden durch die Wahl von Schwerpunktfächern Vertiefungsgebiete

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Karlsruhe
Moltkestr. 30, 76133, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Themenkreis

Der Masterstudiengang Bauingenieurwesen wird sowohl als nationaler wie als trinationaler Studiengang eingerichtet. Während im nationalen Studiengang die Vorlesungen in deutscher Sprache stattfinden, wird der trinationale Studiengang teilweise durch französische
und Schweizer Dozenten in der jeweiligen Landessprache abgehalten.
Die Studierenden bilden durch die Wahl von Schwerpunktfächern Vertiefungsgebiete.

Vertiefungsgebiete
1. Konstruktiver Ingenieurbau
2. Verkehrswesen
3. Wasserwirtschaft

1. Konstruktiver Ingenieurbau
Die Arbeitsgebiete der im Konstruktiven Ingenieurbau tätigen Ingenieure haben sich durch die Weiterentwicklung vorhandener Aufgabengebiete und durch die Erschließung immer neuer Arbeitsfelder zu einem außerordentlich breiten Tätigkeitsgebiet entwickelt.Heute bearbeiten Bauingenieure neben den klassischen Aufgaben der Tragwerksplanung, sowie der Bauausführung auch Projekte im Bereich der Softwareentwicklung, des Umweltschutzes, des Anlagenbaus, des Facility Managements und vieler weiterer Gebiete. Als selbständige Ingenieure oder als Angestellte in mitteständischen Büros bzw. internationalen
Konzernen beraten Bauingenieure Behörden, Bauherren, Unternehmen
und Architekten weltweit. Auch bei historisch wichtigen Entwicklungen haben sich Bauingenieure hervorgetan. Der erste Computer wurde, wie auch die Grundlagen der computerorientierten Strukturberechnung
(FEM), von Bauingenieuren entwickelt.Neue Bauarten wie z.B. das Bauen mit Glas, leichte Seilkonstruktionen in Verbindung mit Membranen aus textilbewehrten Kunststoffen und die Weiterentwicklung bestehender
Werkstoffe wie z.B. die Vorspannung von Betonbauteilen mit Kunststofffasern, Stahlverbundkonstruktionen,Klebeverbindung von Bauteilen führen zu immer anspruchsvolleren Aufgaben für die Bauingenieure.Im Bereich des Entwerfens und Gestalten von Ingenieurbauwerken, wie z.B. Brücken –sog. Kunstbauwerke-, mischen sich naturwissenschaftliche und intuitive Einflüsse unauflösbar.
Der Ingenieur muss über sein Können und Wissen hinaus seine Fantasie einsetzen damit er die verbaute Natur mit seiner Baukultur entschädigt.

Zur Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben werden sowohl modernste elektronische Simulationsrechnungen als auch der in einigen Gebieten zur Kontrolle und Eichnung immer noch unentbehrliche klassische Modellversuch eingesetzt. Damit ist ersichtlich, dass weitreichende Kenntnisse der EDV sowie der numerischen Methoden der Mathematik und der Technischen Mechanik für einen erfolgreichen konstruktiven
Ingenieur unverzichtbar sind. Die physikalisch und geometrisch nichtlineare Strukturanalyse mittels der Methode der Finiten Elemente in der Statik (Standsicherheit von Bauwerken) sowie auch der Dynamik (Schwingungsanalyse von Konstruktionen) gehören
zum Arbeitsfeld eines Bauingenieurs. Der Lehrstoff wird vermittelt durch Vorlesungen, Praktika, Laborübungen und Konstruktionsübungen
an Berechnungs- sowie CAD-Arbeitsplätzen mit einer Ausstattung analog
eines Ingenieurarbeitsplatzes im Konstruktionsbüro. Neben den Pflichtfächern in den Studienplänen sind Wahlpflichtfächer vorgesehen, die entsprechend den individuellen Neigungen der Studierenden ausgewählt werden können.

2. Verkehrswesen
Das Fachgebiet Verkehrswesen umfasst alle Bereiche des Transportes von Personen und Gütern mit Schwerpunkt auf Straße und Schiene. Schwerpunkte der Tätigkeit sind die Verkehrsplanung und Verkehrstechnik sowie der Bau und Entwurf von Verkehrsanlagen und Fragestellungen, die die Logistik betreffen. Weitere Schwerpunkte in den Tätigkeiten
der Verkehrsingenieure liegen im Bereich des innerörtlichen Verkehrs und der Verkehrssicherheitsarbeit. Das Verkehrswesen steht, wie kaum ein anderes Fachgebiet, im Interesse einer breiten Öffentlichkeit. „Führerscheinbesitz“ und „gesunder Menschenverstand“ sind oftmals die
einzigen Kenntnisse, die in der öffentlichen Diskussion für eine gute Arbeit als Verkehrsingenieur als erforderlich angesehen werden. Hieraus resultiert eine hohe Diskussionsbereitschaft über Planungen und Maßnahmen auf diesem Gebiet.

Moderne Untersuchungsmethoden, wie zum Beispiel die computergestützte VideoVerkehrsAnalyse leistet einen wertvollen Beitrag in der Verkehrssicherheitarbeit als Ergänzung zur Unfallanalyse. Verkehrssicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Unfällen.
Darüber hinaus geben die vorhandenen Daten aus Unfallprotokollen nicht immer ausreichend Auskunft über die Unfallursachen und bieten dann keine Grundlage für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Die videogestützte VerkehrsAnalyse schließt hier eine Lücke und bietet somit eine wertvolle Ergänzung zur Verkehrssicherheitsarbeit.

3. Wasserbauwirtschaft
Der globale Wasserkreislauf sowie die Verteilung des Wassers auf der Erde ist, soweit keine großräumigen klimatischen Änderungen auftreten, von Natur aus vorgegeben. Der Mensch versucht durch vielfältige Eingriffe das Wasser, das die Grundlage für seine Existenz darstellt, zu nutzen und gleichzeitig Gefahren, die vom Wasser ausgehen, zu beseitigen oder abzuwehren. Historiker gehen sogar davon aus, dass das Bestreben
Wasser gezielt zu nutzen und zu verteilen, ein Grund für die zivilisatorische und staatliche Entwicklung in der Menschheitsgeschichte ist.

Grundlage der Wasserwirtschaft sind die Hydromechanik und die Hydrologie. Durch die Vielfältigkeit der Aufgaben in der Wasserwirtschaft haben sich zwei Hauptzweige herausgebildet:

die Siedlungswasserwirtschaft (SWW) und der („große“) Wasserbau (WB). Wie der Name andeutet liegt die Hauptaufgabe der SWW in der Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser, sowie der Abwasserreinigung und Stadtentwässerung. Der Wasserbau deckt die restlichen Aufgabenfelder (Hochwasserschutz, Wasserkraftnutzung, Schifffahrt,Bewässerung , Renaturierung) ab.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester eines jeden Jahres ist der 15. Juli, für das Sommersemester der 15. Januar.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen zur Zeit 500 EUR pro Semester. Hinzu kommen der Beitrag für das Studentenwerk von 50 EUR und Verwaltungskosten von 40 EUR.

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