Biotechnik

Fachhochschule Bingen
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  • Bachelor
  • Bingen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Biotechnik als Querschnittswissenschaft umfasst die naturwissenschaftlich ausgerichteten Gebiete Genetik, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Biochemie, Chemie und technisch orientierte Fächer wie Bioprozesstechnik, mechanische und thermische Prozesstechnik, chemische Reaktionstechnik und Prozessautomatisierung.

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auf Anfrage
Bingen
Berlinstrasse 109, 55411, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums ist die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife. Vor Aufnahme des Studiums ist eine einschlägige praktische Vorbildung von 12 Wochen nachzuweisen. Davon können 4 Wochen bis zum Ende des 3. Semesters gestundet werden. Dies ermöglicht es, einen Teil der eventuell noch fehlenden praktischen Vorbildung in der vorlesungsfreien Zeit nachzuholen. Eine entsprechende berufspraktische Tätigkeit wird angerechnet.

Themenkreis

Biotechnik = Biotechnik, Biotechnologie oder Bioverfahrenstechnik, alle diese Begriffe werden verwendet, um die Nutzung der Stoffumwandlungsfähigkeit von Mikroorganismen im industriellen Maßstab zu nutzen. Oder einfacher noch, es ist die technische Nutzung von Mikroorganismen.

Die Biotechnik als Querschnittswissenschaft umfasst die naturwissenschaftlich ausgerichteten Gebiete Genetik, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Biochemie, Chemie und technisch orientierte Fächer wie Bioprozesstechnik, mechanische und thermische Prozesstechnik, chemische Reaktionstechnik und Prozessautomatisierung.

Sie steht für eine interdisziplinäre Wissenschaft, deren Ziel es ist, Organismen bzw. deren Wirkstoffe zur Herstellung von Produkten oder für Verfahren zu nutzen.

Biotechnik, Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Um dem wachsenden Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Fachkräften sowohl im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung als auch in der Wirtschaft nachzukommen, hat der Fachbereich Life Sciences and Engineering an der Fachhochschule Bingen diesen Bachelor Studiengang entwickelt.

Durch die breite, interdisziplinäre Ausbildung können die Absolventen in folgnden Anwendunsfeldern eingesetzt werden:

  • in der Nahrungs- und Genussmittel-Industrie
  • in der chemischen und pharmazeutischen Chemie
  • in der Medizin
  • im Umweltschutz
  • in der Landwirtschaft
  • im Energiesektor
  • in Ingenieurbüros und Behörden


Die Biotech-Branche zählt zu den Schlüsselfeldern zukünftiger Innovation mit großer industrieller Bedeutung.

Berufsaussichten

Die Zahl biotechnischer Unternehmen entwickelt sich weltweit von Jahr zu Jahr rapide. Entsprechend groß ist der Bedarf an Fachkräften.

Durch die an den Belangen der Praxis orientierte Ausbildung ergibt sich für die Absolventen des Bachelor Studienganges Biotechnik eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum der Einsatzgebiete reicht von der Medizin und Pharmazie über Lebensmitteltechnik, Chemie und Landwirtschaft bis hin zum Umweltschutz, Bioenergie und der Gewinnung neuer Verbindungen aus nachwachsenden Rohstoffen in den Bereichen Entwicklung, Labor, Betrieb, Anwendungstechnik, Planung und Kontrolle.

Studienaufbau

Das Studium ist modularisiert. In den Modulen sind Lernziele zu bestimmten Fachgebieten zusammengefasst. Die in einem Modul anfallende mittlere Arbeitsbelastung (Lernaufwand für die Studierenden) wird in Credits nach Muster des ECTS-Systems ausgedrückt. ECTS steht für "European Credit Transfer System". Dieses System dient der gegenseitigen Anerkennung von Lernleistungen in Europa. Vor dem Hintergrund der von Studierenden zu erbringenden Jahresarbeitsleistung in Höhe von 1.800 Stunden bzw. 60 ECTS entspricht ein ECTS-Credit (1 ECTS) einem mittleren Lernaufwand von 30 Arbeitsstunden.

Im Studiengang Biotechnik gibt es Module mit einem Aufwand von 3 oder 6 ECTS sowie das Modul der Praxisphase mit 15 ECTS. Das Modul der Bachelor-Arbeit umfasst 12 ECTS. Die Lehrveranstaltungen werden vor allem in Form von Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Übungen angeboten. Abgesehen von diesen Veranstaltungen mit unmittelbarem Kontakt zu den Lehrenden wird von den Studierenden erwartet, dass sie die Gelegenheiten zur selbständigen Vorbereitung und Vertiefung wahrnehmen, die in den Modulbeschreibungen dieses Studienplans für die Vor- und Nacharbeit bzw. Prüfungsvorbereitung ausgewiesen sind.

Wahlpflichtmodule als Spezialisierung und Wahlpflichtmodule sonstige vom 4. bis 7. Semester im Umfang von 54 ECTS für die Spezialisierung und 15 ECTS bei den Wahlpflichtmodulen sonstige bieten den Studierenden die Möglichkeiten zur individuellen Profilbildung des Studiums.

Mit einem Projektmodul im 6. Semester, insbesondere aber durch die Praxisphase (Praxismodul) und das Anfertigen der Bachelorarbeit im 7. Semester üben sich die Studierenden darin, Gelerntes im praktischen Zusammenhang anzuwenden. Die Praxisphase beinhaltet ein von der Fachhochschule begleitetes betriebliches Praktikum. Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der angehende Absolvent in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Fachproblem selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit wird im Anschluss an die Praxisphase angefertigt.

B. Sc. = Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells. Die straffere Struktur der Studiengänge soll unter anderem zu einer Verkürzung der Studiendauer führen. Nach dem verbreiteten und international anerkannten ECTS-Schema (European Credit Transfer System) sind in dieser Zeit 180 Leistungspunkte (credit points) zu erwerben, wobei ein Punkt eine Arbeitsbelastung des jeweiligen Studierenden von 25 bis 30 Stunden bedeutet. Zu der Arbeitsbelastung zählt die Zeit in den Seminaren, die Zeit für deren Vorbereitung, die Zeit für Hausarbeiten, Klausuren und andere Prüfungen, also die gesamte Zeit, die vom Studierenden für das Studium aufgewendet werden muss.

Bewerbungsfristen für das Wintersemester 2009/2010:

* Bachelor: 31.8.2009

Studienbeginn zum Wintersemester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Der Semesterbeitrag beträgt zur Zeit 109 Euro pro Semester