Comparative Social Science

Universität Siegen
In Siegen

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  • Master
  • Siegen
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang verfolgt folgende Ziele: Interdisziplinarität, die sowohl durch die Integration der wissenschaftlichen. Disziplinen Politikwissenschaft und Soziologie als auch durch die Einbeziehung eines Wahlfachbereiches, bestehend aus kultur- und geisteswissenschaftlichen, historischen, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, verwirklicht wird;. ...

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Siegen
Adolf-Reichwein-Str. 2, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für den Master of Arts-Studiengang Comparative Social Science (im Folgenden abgekürzt: CSSc) wird zugelassen, wer (1) über einen Bachelor of Arts-Abschluss in Politikwissenschaft oder Soziologie oder einen Abschluss in vergleichbaren Studiengängen verfügt und (2) in der Regel mit mindestens der Note gut (2,0) bzw. B (nach European Credit Transfer System (ECTS)] abgeschlossen hat.

Themenkreis

Studieninhalte

(1) Der Studiengang CSSc ist ein interdisziplinärer Graduiertenstudiengang an der Universität Siegen. Die Studentinnen und Studenten erhalten eine interdisziplinäre sozialwissenschaftliche Graduiertenausbildung, welche die Fächer Politikwissenschaft und Soziologie sowie ein Wahlfachmodul umfasst, das eine zusätzliche interdisziplinäre Profilbildung erlaubt.

(2) Das Fachstudium enthält einen thematischen und einen methodischwissenschaftstheoretischen Bereich.
(a) Im thematischen Bereich wird wissenschaftliches Fachwissen vermittelt in den Bereichen:
• Grundlagen der Comparative Social Science
• Europa und die Geschichte und Gegenwart außereuropäischer Gesellschaften und Kulturen
• Politische und soziale Systeme, Identitäten und Kulturen
• Praxisfelder der Comparative Social Science
(b) Im methodisch-wissenschaftstheoretischen Bereich werden
sozialwissenschaftliche Methoden und Forschungskompetenzen vermittelt in den Bereichen der
• schließenden Statistik
• multivariaten statistischen Analyse
• quantitativen und qualitativen sozialwissenschaftlichen Methoden
ebenso wie in Wissenschaftstheorie und Methodologie.

(3) Zur interdisziplinären Schwerpunktbildung kann als Wahlfachmodul gewählt werden:
• Gender Studies
• Geschichte
• Medien
• Philosophie
• Soziale Probleme und Sozialpolitik
• Wirtschaftswissenschaften.

(4) Neben dem Fachstudium und der interdisziplinären Schwerpunktbildung umfasst das Studium auch Lern- und Lehreinheiten zur beruflichen Praxis, zur Verbindung von Studium und Beruf und zur Erweiterung der kommunikativen und sozialen Kompetenzen. Sie bestehen aus
• einem optionalen Praktikum in einem der späteren beruflichen Tätigkeitsbereiche der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs und
• einem Kolloquium Studium und Beruf.

Ziele und Berufsperspektiven

(1) Der Studiengang verfolgt folgende Ziele:

• Interdisziplinarität, die sowohl durch die Integration der wissenschaftlichen
Disziplinen Politikwissenschaft und Soziologie als auch durch die Einbeziehung eines Wahlfachbereiches, bestehend aus kultur- und geisteswissenschaftlichen, historischen, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, verwirklicht wird;

• theoretische Qualifikationen, fachliche Kompetenzen und interdisziplinäres
Wissens, welche die Studentinnen und Studenten von CSSc in besonderer Weise dazu befähigen:

- die Vielfalt der europäischen und außereuropäischen Gesellschaften und
Kulturen mit wissenschaftlich geschulter Offenheit und Neugier
wahrzunehmen;
- vergleichende Analysen politischer und sozialer Ordnungen im Kontext der
Herausforderungen vielfältiger Globalisierungsprozesse und sozialer und
politischer Konflikte vorzunehmen;
- internationale Konflikte, Machtprozesse und Herrschaftsstrukturen
problembewusst zu analysieren;
- Kommunikationsprozesse in verschiedenen kulturellen Kontexten zu verstehen und zu handhaben und so einen Beitrag zum interkulturellen Lernen zu leisten;
- politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungenspotenziale in
verschiedenen Kulturen zu entdecken und sie verantwortungsbewußt zu
gestalten;

• methodische Qualifikationen, die es den Absolventinnen und Absolventen
erlauben,

- politische, gesellschaftliche und kulturelle Probleme kompetent in methodisch bearbeitbare wissenschaftliche Fragen umzusetzen und einer Lösung zuzuführen;
- in Arbeitsfeldern tätig zu werden, die einen professionellen Umgang mit Daten und Ergebnissen der empirischen Sozialforschung oder die Durchführung empirischer Untersuchungen verlangen;
- sich für das Arbeitsfeld von akademischen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern zu qualifizieren;

• enge Verbindung zwischen Forschung und Lehre, um die Studentenschaft nicht nur mit den neuesten Forschungsergebnissen vertraut zu machen, sondern um ihre wissenschaftliche Kreativität zu fördern und ihre Innovationspotenziale zu stärken;

• kommunikative und soziale Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, die vor allem für den interkulturellen Austausch benötigt werden;

• berufsqualifizierende Profilbildung, die mit sozialwissenschaftlicher
Interdisziplinarität, theoretisch präzise geschultem Analysevermögen, hoher
Methodenkompetenz, interdisziplinär angeleiteter Spezialisierung, sozialer und kommunikativer Kompetenz und reflektiertem Verantwortungsbewußtsein umschrieben ist.

(2) Der Studiengang ist auf die Bildung und Ausbildung für einen akademischen Arbeitsmarkt gerichtet, der vor allem durch folgende berufliche Tätigkeitsfelder charakterisiert ist: international operierende Unternehmen, internationale Organisationen staatlicher und nichtstaatlicher Art, Agenturen und Medien internationaler und interkultureller Kommunikation, internationale und nationale Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Beraterstäbe und Generalsekretariate von Stiftungen sowie anderen privatrechtlichen Organisationen,
privatwirtschaftliche Forschungs- und Beratungsagenturen, Parteien, Verbände und nationale Nichtregierungsorganisationen, die öffentliche Verwaltung mit den besonderen Aufgaben der Analyse und Planung sozialer und kultureller Strukturen der Daseinsvorsorge, Bildung und Weiterbildung und Wissenschaft und Forschung.

Beginn

Das Studium wird in der Regel zum Wintersemester aufgenommen.


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