Design - Produkt

Züricher Hochschule der Künste ZHdK
In Zürich (Schweiz)

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  • Master
  • Zürich (Schweiz)
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Das Kompetenzfeld «Produkt» thematisiert mit den beiden Programmen «Mobilität» und «Sport» zwei zukunftsorientierte und in ihrer Entwicklungsmöglichkeit offene Designbereiche. In beiden Programmen verschränken sich emotionale, soziale, technische und ökonomische Anforderungen mit einem forschend-innovativen Designanspruch.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Zürich
Ausstellungsstrasse 60, 8031, Zürich, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Masterstudium in Design richtet sich sowohl an DesignerInnen mit einem Bachelor- oder Diplomabschluss, als auch an AbsolventInnen aus designverwandten Disziplinen wie Ingenieurwissenschaften, Ökonomie oder Medienwissenschaften.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Design

Themenkreis

Das Kompetenzfeld «Produkt» richtet sich an Designerinnen und Designer,
die sich im Spannungsfeld Mobilität und Sport individuell-forschend
vertiefen wollen. Sie sollten über ein geeignetes Hintergrundwissen, Erfahrung sowie alle Wesensmerkmale verfügen, die einen erfolgreichen
Designer auszeichnet. Es richtet sich auch an Absolventen
aus designnahen Disziplinen (Technik, Ökonomie, Marketing), die ihre
Kompetenzen mit der Perspektive des Designs verbinden wollen. In beiden
Fällen sollte sich technisch ökonomisches Verständnis, konzeptionelles
Denken mit einer hohen Sensibilität für Formgebung und Stil verbinden.

Field of Excellence

Design nimmt heute und in Zukunft eine führende Rolle in der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von innovativen Produkten ein. Dabei ergänzt sich die Gestaltung des Produktes oft mit der Identifi kation eines konkreten Erlebnisund Nutzenkontextes. Gleichzeitig erweitern neue Serviceleistungen Produkte nicht nur virtuell, sondern auch real. Das Kompetenzfeld «Produkt» thematisiert mit den beiden Programmen «Mobilität» und «Sport» zwei zukunftsorientierte und in ihrer Entwicklungsmöglichkeit
offene Designbereiche. In beiden Programmen verschränken sich emotionale, soziale, technische und ökonomische Anforderungen mit einem forschend-innovativen Designanspruch. Das Potenzial in diesen Bereichen zu erkennen, um es souverän umzusetzen, soll einen nachhaltigen Nutzen, aber auch Emotionen erzeugen. Beide Themenbereiche tangieren gesellschaftliche Trends und Entwicklungen
und beziehen deren Auswirkungen mit ein. Ein spezieller Stellenwert
kommt dabei dem Tourismus zu, der beide Programme inhaltlich zu verbinden vermag und für die Schweiz ein zentraler ökonomischer Faktor ist.
In die Projekte der Programme sind Kooperationspartner aus Hochschulen und der Wirtschaft eingebunden. Hervorragend ausgerüstete Labors, Werkstätten und ein vielfältiger Medieneinsatz unterstützen die Studierenden in beiden Programmen. Die Projekte werden jeweils von internen oder externen Fachdozierenden individuell mentoriert.

Programm Mobilität

Mobilität ist nicht nur ein Grundbedürfnis, sie ist auch Teil unserer Kultur und Ökonomie. Unterwegs sein beruht auf einem Verständnis von Mobilität als individuellem oder kollektivem Erlebnis. Dies impliziert, die Bedürfnisse der Gesellschaft mit den Möglichkeiten der Technologie, Ökonomie und Umwelt in Einklang zu bringen.
Das Programm befasst sich mit der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Produkten und Services rund um Mobilitätssysteme. Private und öffentliche Mobilität, Fortbewegung mittels unterschiedlichsten Transportmitteln, Erlebnis und Services rund um das Reisen werden als Teil einer Designleistung für unterschiedlichste Zielgruppen verstanden. Besonderen Wert wird auf die Aspekte der Innovation und Nachhaltigkeit gelegt. Dabei steht das Design und die daraus entstehenden Qualitäten immer im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Ausgehend von Fragestellungen, die auf einer präzisen Analyse beruhen, werden
Thesen und Konzepte entwickelt, die formal umgesetzt, präsentiert und im Idealfall als Prototypen ausgeführt werden.
Das Programm ist breit angelegt und beinhaltet neben privaten oder öffentlichen Transportmitteln auch begleitende Systeme zur Mobilität und Reisen wie zum Beispiel Gepäck, Information, Verpflegung, Unterkunft, Orientierung, Service, etc. Die Studierenden sind aufgefordert, eigene Themenstellungen einzubringen oder an Projekten, die von der Industrie oder Forschungspartnern gestellt werden, mitzuarbeiten.

Programm Sport

Die letzten Jahrzehnte waren geprägt von einer Vereinnahmung der Alltagskultur durch Sportlichkeit und Sportprodukte. War bis anhin Sportlichkeit immer mit einer körperlichen Leistung verbunden, ist der Einfl uss heute in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten allzeit sichtbar und bildet einen wesent lichen Teil der Unterhaltungs- und Alltagskultur. Dadurch wird auch die Breite der beeinfl ussten Produkte sichtbar: vom reinen Trendartikel bis hin zum hochentwickelten Leistungsprodukt.
Im Programm wird nicht nur über die Konzeption und Gestaltung von Produkten, sondern auch über neue Sportarten, Markenwelten und den damit verbundenen Communities nachgedacht und geforscht. Dies verlangt den Aufbau von Wissen um die menschliche Physiologie und Anthropometrie, der Physik und dem Einsatz von modernen Technologien, Materialien und Methoden. Sport wird als Wirtschafts- und Kulturfaktor verstanden, der nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Regionen und Tourismuszentren von grosser Bedeutung ist. Unterthemen wie nachhaltige Entwicklung, der Einfluss auf Natur und Landschaft, Communities, Technologie und Marketing sind für das Programm mitbestimmend. Die begleitenden Elemente wie Wasser, Schnee, Luft und Landschaft
in Zusammenhang mit dem menschlichen Körper bilden dabei die Grundlagen der Auseinandersetzung. Unternehmen, Forschungsinstitutionen und öffentliche Träger sind Partner des
Programms. Die Studierenden sind aufgefordert, eigene Themenstellungen
einzubringen oder an Projekten, die von der Industrie oder Forschungspartnern gestellt werden, mitzuarbeiten.

Studienbeginn
Montag, 22. Februar 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Einschreibung zum Aufnahmeverfahren: CHF 100.- Aufnahmeprüfung: CHF 200.- Semestergebühr: CHF 880.- (inkl. Materialgeld). Je nach Studienbereich muss mit weiteren Auslagen für Verbrauchsmaterial gerechnet werden.

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