Diagnostik und Behandlung des Dysgrammatismus

Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung e.V., Fortbild.
In Köln

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  • Kurs
  • Köln
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auf Anfrage
Köln
Rolshover Straße 7-9, 51105, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Themenkreis

Die Fortbildung gliedert sich inhaltlich in folgende drei Bereiche: theoretische

Grundlagen, Diagnostik und Behandlung von Kindern mit grammatikalischen

Defiziten. Ziel der Fortbildung ist es, den Praktiker zu befähigen, eine systematische

Analyse der grammatischen Fähigkeiten von sprachentwicklungsgestörten

Kindern durchzuführen und eine differenzierte Diagnose zu stellen, auf deren

Basis sprachtherapeutische Entscheidungsprozesse eingeleitet werden können

und die die Grundlage für eine strukturierte aufeinander aufbauende sprachtherapeutische

Behandlung darstellt. Hierbei werden sowohl neuste wissenschaftliche

Erkenntnisse im Bereich der Grammatik vermittelt, als auch Aspekte der

Praktikabilität berücksichtigt.

Im ersten Teil der Fortbildung werden theoretische Grundlagen vorgestellt. Es

werden Definitionen zum Dysgrammatismus geklärt, sowie neueste Erkenntnisse

zum regulären und gestörten Grammatikerwerb kurz besprochen.

Im zweiten Teil werden verschiedene Diagnostikverfahren (die Profilanalyse nach

Clahsen, COPROF nach Clahsen und Hansen, ESGRAF – Evozierte Sprachdiagnose

grammatischer Fähigkeiten nach Motsch) vorgestellt und deren Nach- und Vorteile

erörtert. Mit ESGRAF wurde ein innovatives und praktikables Diagnoseverfahren

zur Datenerhebung und Auswertung für den Praktiker entwickelt. An Fallbeispielen

wird die Auswertung der sprachlichen Daten und die Ableitung von

förderrelevanten Therapiezielen mittels ESGRAF geübt.

Im dritten Teil wird der entwicklungsproximale Behandlungsansatz nach Dannenbauer

erläutert. Bezugsrahmen für die Ableitung der Lernziele ist hierbei die

Kindersprache in ihren verschiedenen Erwerbsphasen und Übergangs-

Zielgruppe:

KollegInnen aus sprachtherapeutischen Berufen, die den entwicklungsproximalen

grammatiken. Im Zentrum der Behandlung steht die systematische Vermittlung

ausgewählter sprachlicher Strukturen und grammatischer Merkmale. Die angezielten

Strukturen werden dem Kind in prägnanter, hochfrequenter Weise und in

kindgerechten Spielsituationen präsentiert. Abschließend werden Spielideen für

die verschiedenen förderrelevanten Bereiche (u. a. Genus, Numerus, Kasus,Verbflexion/

Verbstellung, komplexe Syntax/Nebensätze) vorgestellt. Anhand der eingangs

besprochenen Fälle wird in Kleingruppen die Ableitung von Therapiezielen,

die Festlegung von Behandlungsinhalten und die Durchführung der

Behandlung nach dem entwicklungsproximalen Ansatz geübt.


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