Entsorgung mineralischer Abfälle / Nicht-Abfälle

Umweltinstitut Offenbach GmbH - Akademie für Arbeitssicherheit und Umweltschutz
In Offenbach am Main

398 
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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Offenbach am main
  • Dauer:
    1 Tag
  • Wann:
    23.11.2016
Beschreibung

Das Zentrum Umweltinstitut Offenbach präsentiert das folgende Programm, mit dem Sie Ihre Kompetenzen stärken sowie Ihre gesteckte Ziele erreichen können. In dem Kurs zu dieser Schulung gibt es verschiedene Module zur Auswahl und Sie können mehr über die angebotenen Thematiken erfahren. Einfach anmelden und Zugang zu den folgenden Themen erhaltenDieses Seminar will die derzeitigen Regelungen und absehbaren Entwicklungen (bspw. EU-Bergbauabfallrichtlinie oder geplante Ersatzbaustoffverordnung) auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Rechtsprechung (Tongruben -Urteil des BVerwG) vorstellen. Ziel ist die Ebnung eines Weges durch das Regelungsdickicht.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
23.November 2016
Offenbach am Main
Frankfurter Str. 48, 63065, Hessen, Deutschland
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Entsorgung

Themenkreis

Eintägiger Lehrgang Gibt es einen Weg durch das Regelungsdickicht?

Dieses Seminar ist geeignet, um die Fachkunde für Abfallbeauftragte zu aktualisieren

Beschreibung:
Vorrangig werden die mineralischen Abfälle und Ncht-Abfälle einer Verwertung zugeführt. Die Beseitigung auf Deponien hat mittlerweile eine untergeordnete Bedeutung. Mengenmäßig bedeutsam sind die Verwertung im Bergversatz und zur Wiederverfüllung im Tagebau sowie im Landschaft- und Straßeneinbau. Das Seminar berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen der zu erwartenden „Verordnung über den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken“. Inhalt dieser Verordnung ist die geplante „Ersatzbaustoffverordnung“ sowie geänderte Vorschriften der BBodSchV zum Auf- und Einbringen von Material unterhalb oder außerhalb der durchwurzelbaren Bodenschicht. Die Anforderungen gelten für Abfälle, für bestimmte industrielle Nebenprodukte und Recyclingbaustoffe.
Neben der grundsätzlichen Frage, ob man es im konkreten Fall mit einem Abfall zu tun hat oder nicht, gilt es immer zu klären, welche weiteren rechtlichen Vorgaben zu beachten sind. Es können bodenschutzrechtliche, bergrechtliche, abfallrechtliche oder wasserrechtliche Regelungen greifen. Oftmals sind die Bestimmungen auch nebeneinander oder sogar konkurrierend zu beachten.

Hintergrund:
Mineralische Abfälle und Nicht-Abfälle machen mit etwa 250. Mio. Tonnen jährlich etwa 2/3 des gesamten Abfall- / Restmassenaufkommens aus.

Hinsichtlich der Entsorgungsbedingungen bestanden und bestehen lokal erhebliche Unterschiede. Fast zehn Jahre bestimmten die Regelungen der LAGA mit dem Merkblatt M20 im Wesentlichen das Geschehen. Die Bundesländer, Bezirksregierungen, Regierungspräsidien und sonstige Protagonisten auf regionaler Ebene modifizierten die LAGA-Anforderungen in die unterschiedlichsten Richtungen, sodass von einem einheitlichen Vollzug nicht geredet werden kann. Zunehmend wurden die Regelungen der LAGA von Seiten des Grundwasserschutzes, des Bodenschutzes und des Bergrechtes im Detail in Frage gestellt.

Die Versuche der LAGA, in Kooperation mit anderen Fachgebieten (LAWA, LABO u.a.) einen Konsenz zu erreichen, scheiterten. Eine Lösung soll nun der Bund herbeiführen (Ersatzbaustoffverordnung).

Inhalte:
• Abfallrecht
• Bergrecht
• Bodenschutz
• Grundwasserschutz
• Wasserrecht
• EU-Bergbauabfallrichtlinie
• Ersatzbaustoffverordnung


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