Erziehungswissenschaft

Paris-Lodron-Universität Salzburg
In Salzburg (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Master
  • Salzburg (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Grundsätzlich sind für AbsolventInnen eines Masterstudiums Erziehungswis-. senschaft ähnliche Tätigkeitsfelder wie im Bachelorstudium Pädagogik relevant, allerdings mit einer stärkeren Wissenschafts- bzw. Forschungsausrichtung; eingeschlossen sind insbesondere auch Leitungsfunktionen in den verschiedensten pädagogischen Institutionen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Salzburg
Akademiestraße 26, 5020, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* Abschluss eines fachlich in Frage kommenden in- oder ausländischen Bachelorstudiums oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder * Abschluss eines Fachhochschul-Bachelorstudienganges

Themenkreis

Masterstudium Erziehungswissenschaft

Allgemeines Ausbildungsziel: Das Masterstudium hat in enger Verbindung mit der aktuellen erziehungswissenschaftlichen Forschung vertiefendes erziehungswissenschaftliches Wissen und darauf bezogene handlungsrelevante Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln. Folgende
Grundprinzipien liegen dem Masterstudium Erziehungswissenschaft zugrunde:

(a) Theorie-Praxis-Kompetenz: Theorien sind insbesondere dann relevant, wenn sie als Grundlage für eine theoriegeleitete Praxis dienen können, und die Praxis ist dann besonders angemessen, wenn sie theoriegeleitet ist, d.h. wenn praktische Entscheidungen auf bewährten und reflektierten
Theorien beruhen.

(b) Mehrebenenfokus: Pädagogisch relevante Phänomene können auf unterschiedlichen Ebenen (Individuum, Gruppe, Institution und Gesellschaft) betrachtet werden. Es werden durchwegs mindestens zwei dieser Ebenen aufeinander bezogen. Beispiel: Das Individuum wird nicht für sich allein betrachtet, sondern als Mitglied einer Gruppe oder unter Berücksichtigung von Bezugspersonen oder im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen.

(c) Empirisch-sozialwissenschaftliche Ausrichtung: Aussagen über Erziehungs- und Bildungsprozesse werden direkt oder indirekt mit empirischen Untersuchungen in Beziehung gesetzt. Dies beinhaltet auch ein theoriegeleitetes Vorgehen und den Versuch, Theorien zu entwickeln, zu prüfen und zu kritisieren. Nach Möglichkeit werden dabei verschiedene wissenschaftliche Methoden verwendet (z.B. die Auseinandersetzung mit multiplen Perspektiven in der Theorie und Methodik; der Einsatz moderner qualitativer und quantitativer wissenschaftlicher Methoden; die Verwendung
multivariater Auswertungsverfahren).

(d) Kritikfähigkeit: Eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Arbeiten ist eine Grundlage wissenschaftlicher Aktivität. Kritik wird systematisch praktiziert, wobei diese präzise, konstruktiv, regelgeleitet und sachorientiert erfolgt.

Qualifikationsprofil: Das Masterstudium Erziehungswissenschaft dient der forschungsorientierten Vertiefung und Ergänzung der wissenschaftlichen Berufsvorbildung auf der Grundlage des Bachelorstudiums. Die Studierenden sollen folgende Kompetenzen erwerben:

(a) vertiefende übergreifende/allgemeine fachliche Kenntnisse: insbesondere Wissenschaftstheorie, weiterführende erziehungswissenschaftliche Theorien und Modelle, Auseinandersetzung mit Paradigmen der Erziehungswissenschaft;
(b) spezielle fachliche und berufsbezogene Kompetenzen: Beratung und Intervention; Lehren, Lernen und Bildung; und
(c) erweiterte Kompetenzen in sozialwissenschaftlichen Methoden: Analyse, Synthese und Evaluation komplexer Verfahren der Planung, Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Studien.
(d) Darüber hinaus sollen humanistisch-ethische Einstellungen und Werthaltungen gefördert werden. Dazu zählt insbesondere – in Ergänzung zu den im Bachelorstudium Pädagogik aufgeführten Einstellungen und Werthaltungen – selbstständiges Arbeiten nach den Regeln der scientific community.

Masterarbeit

Die Masterarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Thema muss einer im Curriculum enthaltenen wissenschaftlichen Spezialisierung oder einem vertiefenden Theorie- oder Methoden-
schwerpunkt zuordenbar sein. Studierende sind berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Themenvorschlägen der zur Verfügung stehenden BetreuerInnen auszuwählen. Masterarbeiten können von Habilitierten des Fachbereichs vergeben und betreut werden. Bei Bedarf (und nach Genehmigung durch den/die DekanIn) können auch nicht habilitierte MitarbeiterInnen des Fachbereichs mit der Betreuung von Masterarbeiten betraut werden.Masterarbeiten können allein oder gemeinsam mit einer/einem anderen Studierenden verfasst werden. Im Fall einer nicht alleinigen Bearbeitung ist in der Masterarbeit aufzulisten, welche Teile der Arbeit von welcher/welchem Studierenden verfasst wurden.

Winter Semester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 6. Juli 2009 bis Freitag, 30. Oktober 2009

Nachfrist Ende
30. November 2009

Sommer Semester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 11. Jänner 2010 bis 31. März 2010

Nachfrist Ende
30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.

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