Informatik/Softwaretechnik

Fachhochschule Lübeck
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Lübeck
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang soll weitreichende Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Ausübung von Berufen im Bereich der klassischen Bereiche der Informatik mit dem Schwerpunkt Softwaretechnik vermitteln. Er soll die Absolventinnen und Absolventen mit anwendungsorientierten und wissenschaftlich fundierten Inhalten auf einen flexiblen Berufseinsatz optimal vorbereiten. Die Absolventinnen und Absolventen sollen technisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge analysieren und mit Hilfe einer logisch-analytischen Denkweise in geeignete Algorithmen umsetzen können. ..
Gerichtet an: Dieser Studiengang richtet sich an Personen,. die im Bereich der Informatik / Softwaretechnik arbeiten wollen. die über Eigenmotivation und Kommunikationsfähigkeit verfügen. die Spaß an Teamarbeit haben. die pragmatisch denken und auch in schwierigen Situationen eine Lösung finden. die einen zukunftssicheren Beruf erlernen wollen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Lübeck
Mönkhofer Weg 239, 23562, Schleswig-Holstein, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Ferner besteht die Möglichkeit des Hochschulzugangs ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung nach Eignungsprüfung. Der Studiengang wird in Deutsch angeboten; deswegen ist der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse zwingend. Es sollten auch Englischkenntnisse vorhanden sein; stellen aber keine Zulassungsvoraussetzung dar. Viele Dokumentationen liegen nur in englischer Sprache vor.

Themenkreis

Informatik/Softwaretechnik (B.Sc.)

Der Studiengang Informatik/Softwaretechnik bietet ein anwendungsorientiertes, wissenschaftlich fundiertes Studium, das die Absolventinnen und Absolventen optimal auf ein erfolgreiches Berufsleben im Bereich der Informatik vorbereitet. Die Informatik ist eine Querschnittstechnologie, und das Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zur Entwicklung von komplexen Softwaresystemen. Schwerpunkte der Ausrichtung des Studiengangs Informatik/Softwaretechnik sind:

Methoden der Softwaretechnik zur Entwicklung großer Softwaresysteme, Software-Architektur, Entwurfsmuster, Verteilte Systeme;

spezielle Themen der Softwaretechnik: Benutzungsoberflächen, Software-Ergonomie, Qualitätssicherung;

Informationssysteme, Organisation und Analyse großer Datenmengen, Sicherheit in Informationssystemen;

Betriebssysteme, Administration von Rechnersystemen, Betriebssystem- und Netzsicherheit, Rechnernetze;

Nutzung von Verfahren intelligenter Systeme (logische Programmierung, Maschinelles Lernen, Neuronale Netze, Unsicheres Wissen, evolutionäre Algorithmen) ;

Web-Technologien, Client/Server-Architekturen, serviceorientierte Architekturen (SOA), Semantic Web.

Deutlich stärker als in der bisherigen Studienrichtung KIM-Informatik sind im vorliegenden Bachelor-Studiengang die Lerninhalte zur Praktischen Informatik, also zur Software-Entwicklung hin ausgerichtet, wobei alle Aspekte der Softwaretechnik zum Tragen kommen.

Die Absolventen werden in allen Berufsbranchen einsetzbar sein, in denen die Entwicklung von Software, auch von sehr komplexen Softwaresystemen, gefragt ist. Das Spektrum dieser Berufsfelder ist sehr breit, da die Informatik als Querschnittstechnologie praktisch alle Bereiche in Industrie und Forschung erfasst hat.

"Heute entfallen bereits 60% der Wertschöpfung in der Flugzeugentwicklung auf Software und Kommunikationstechnik, 90% aller Innovationen im Auto haben mit Informatik zu tun. Software und Datenbanken sind zum zentralen Wirtschaftsgut der meisten Firmen geworden. Informatikkonzepte bestimmen die Grundstrukturen in den Unternehmen, zunehmend den Bildungssektor und immer stärker die Unterhaltungsbranche." [Gesellschaft für Informatik im Januar 2005].

Das Ausbildungsziel der umfassenden Ausbildung auf dem Gebiet der Praktischen Informatik wird durch eine ausgewogene Verteilung der Lerninhalte auf die 6 Semester erreicht. Aufbauend auf Grundlagen, die mittels Modulen zu den Bereichen Programmieren, Informatik, Rechnerstrukturen und Mathematik in den ersten beiden Semestern gelegt werden (angeboten auch für andere Studiengänge im Fachbereich Elektrotechnik), kommen alle wesentlichen Anwendungsfelder der Praktischen Informatik zum Tragen. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung von Methodenkompetenzen und essenziellen Qualifikationen, die im Beruf verlangt werden.

Gerade Themen wie Verteilte Systeme, Informationssysteme und Sicherheit im Zusammenhang mit Internet-basierten Anwendungen Bereiche, deren Bedeutung unaufhaltsam weiter anwachsen wird werden vertieft behandelt. Ein weit gefächertes Angebot an Wahlpflichtfächern bietet den Studierenden die Möglichkeit, auf einigen Gebieten Spezialwissen zu erwerben; unter anderem wird ein Wahlpflichtblock zur Technischen Informatik angeboten. Eine ausführliche Beschreibung der Module findet sich im Modulhandbuch (Anhang B).

Ein wichtiges Ziel ist es, den Studierenden eine informatische Denkweise zu vermitteln sie sollen insbesondere das abstrakte Denken in Modellen und in größeren Zusammenhängen lernen. Wichtiger als die Fähigkeit, viel Programmcode in kurzer Zeit zu erzeugen, ist das Vermögen, abstrakte Algorithmen zu entwerfen und zu bewerten, Gemeinsamkeiten von scheinbar ganz unterschiedlichen Problemstellungen zu erkennen, Muster und Bibliotheken zielsicher einzusetzen und immer das jeweilige Projekt als Ganzes im Auge zu haben. Die Absolventen dieses Studiengangs sollen auch durch den Erwerb von fachübergreifenden Kompetenzen in der Lage sein, ihr Wissen flexibel einzusetzen und sich neuen Gegebenheiten in ihrer Arbeitswelt problemlos anzupassen; so sind für eine angemessene Einordnung der eigenen Arbeit in Bezug auf die Zielsetzungen der Firma beispielsweise betriebswirtschaftliche Kenntnisse unabdingbar.

Im Studium werden stark praxisbezogene Lerninhalte vermittelt. Die betreuenden Hochschullehrer/innen verfügen über umfangreiche Berufserfahrung in Wirtschaft und Industrie. Durch den Einsatz moderner Technologien zur Wissensvermittlung und Kommunikation im Studium selbst erwerben die Studierenden umfassende praktische Kenntnisse in diesem Bereich.

Struktur der Inhalte:
Das Studium hat eine modulare Struktur und wird nach dem European Credit Transfer System (ECTS) bewertet.
Die Inhalte des Studiums sind gegliedert in die Bereiche:

  • Grundlagen (G)
  • Softwareentwicklung (SWE)
  • Systeme (Sys)
  • Vertiefung (V)

Allgemeinstudium (AS).Die Grundlagen umfassen Grundlagen der Informatik, Mathematik und Rechnerstrukturen. Softwareentwicklung umfasst Programmiersprachen, Algorithmen, Softwaretechnik und Programmiertechniken. Systeme umfasst Betriebssysteme, Rechnernetze, Verteilte Systeme, Datenbanken, Informationssysteme und Intelligente Systeme. Das Allgemeinstudium umfasst Betriebswirtschaftslehre, Fremdsprachen, Projekt- und Qualitätsmanagement, Präsentationstechniken und Führung und Selbstmanagement (Wahlpflicht).
Die Vertiefung umfasst als Wahlpflicht eine Vertiefung in Systeme und weitere Technologien sowie ein Praxisprojekt und die Bachelor-Arbeit. Im Wahlpflichtbereich wird durch den Schwerpunkt Technische Informatik die Kompetenz der Kommunikationstechnik des Fachbereichs Elektrotechnik in den Studiengang eingebunden.
Das Praxisprojekt findet in der Regel in Zusammenarbeit mit einem industriellen Partner der Region statt. Die Bachelor-Arbeit wird meist im Anwendungsgebiet des Praxisprojektes erstellt. Es werden weitere Praxisphasen in der vorlesungsfreien Zeit empfohlen. Eine längere Praxisphase sollte nach dem Abschluss des Bachelor-Studiums durchgeführt werden.

Kursziel:
Der Studiengang soll weitreichende Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Ausübung von Berufen im Bereich der klassischen Bereiche der Informatik mit dem Schwerpunkt Softwaretechnik vermitteln. Er soll die Absolventinnen und Absolventen mit anwendungsorientierten und wissenschaftlich fundierten Inhalten auf einen flexiblen Berufseinsatz optimal vorbereiten.
Die Absolventinnen und Absolventen sollen technisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge analysieren und mit Hilfe einer logisch-analytischen Denkweise in geeignete Algorithmen umsetzen können. Auf der Basis eines breiten gestalterischen Wissens sind sie von der Zufälligkeit der Ideen befreit und unabhängig von Geschmacksentscheidungen. Ein hohes Abstraktionsvermögen hilft ihnen bei der Auswahl und Anwendung geeigneter Lösungsverfahren. Ein großer Praxisanteil fördert eine schnelle Berufsfähigkeit ebenso wie das Arbeiten im Team mit anderen Studierenden.

Studienform: Vollzeit
Aufnahmeprüfung: keine
Zulassungsbeschränkung: keine

Bis wann muss ich mich bewerben?
Der Studienbeginn ist jeweils im Wintersemester.

  • für zulassungsbeschränkte Studiengänge: vom 1. Mai bis 15. Juli
  • zulassungsfreie Studiengänge: bis 31. August

Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die zu den o. g. Terminen vollständig und ordnungsgemäß eingegangen sind.

Semester und Vorlesungszeit: Wintersemester 2009/2010
Dauer des Semesters: 01.09.2009 - 28.02.2010
Dauer der Vorlesungszeit: 14.09.2009 - 17.02.2010

Gebühren:
In Schleswig-Holstein werden zurzeit keine Studiengebühren erhoben. Jede/ Jeder Studierende hat einen Semesterbeitrag von zurzeit 94,30 € zu zahlen.


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